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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XII
  2. Referate

    1. Michael Karl Proházka
      Pages 1-2
    2. Michel Baeriswyl
      Pages 3-12
    3. Wilhelm Bruners
      Pages 13-23
    4. Ursula Baatz
      Pages 24-27
    5. Susanne Granzer
      Pages 28-30
    6. Arno Böhler
      Pages 31-38
    7. Cizhao Wang
      Pages 50-56
    8. Christiane Oppermann
      Pages 57-62
  3. Workshop

    1. Georg Wögerbauer
      Pages 63-75
    2. Peter Wesely
      Pages 76-79
    3. Johann Günther
      Pages 80-87
    4. Leopold Seiler
      Pages 88-93
    5. Walter Sonnleitner
      Pages 94-102
    6. Shih
      Pages 103-105
    7. Gertraud Berka-Schmid
      Pages 106-108
  4. Philosophicum

  5. Ausstellung

    1. Hannah Rieger
      Pages 133-135
  6. Back Matter
    Pages 137-144

About this book

Introduction

Die GLOBArt Academy 2008 befasste sich mit dem Thema „Entschleu- gung – die Entdeckung der Langsamkeit“. Das Kloster Pernegg – als Ort der Stille, der inneren Einkehr und der Kraft – erscheint ganz besonders geeignet, ein derartiges Thema im Kreis von Menschen aus vielfältigen - rufs- und Bildungsgruppen zu erarbeiten. In einer Zeit der exzessiven - tonung des Materiellen, rasanter (Fehl-)entwicklungen der Finanzmärkte und unübersehbar negativer Entwicklungen auf den Realmärkten und im Arbeitsmarkt verlieren wir alle leicht die Orientierung hin zu jenen W- ten und Lebensgrundlagen die das wirklich wesentliche Thema des Lebens ausmachen und die man nur mit innerer Gelassenheit zu entdecken v- mag. Werte, die also auch außerhalb des ?üchtigen Zeitbegriffes stehen: Tempus Fugit Gottes Mühlen mahlen langsam Die Zeit rettet die Wahrheit In zahlreichen Spruchweisheiten wird unser Generalthema in vielen K- turen in Gegenwart und Vergangenheit beschrieben. Jede Befassung mit dem Zeitbegriff ist eine Befassung mit der eigenen Endlichkeit und der uns unbegrei?ichen Unendlichkeit. Tempo und Langsamkeit, Beschleunigung und Entschleunigung sind T- men dieser irdischen begrenzten Zeitlichkeit. Es geht um die Auseinand- setzung mit tausenden auf uns einstürmenden Informationen und daraus permanent umgestürzten Prioritäten unseres täglichen Handelns und Ag- rens. Ein von Zwängen bestimmtes – in enge zeitliche Korsette gezwängtes passives Nebeneinander an Stelle eines aktiven Miteinanders. Konzentr- ren auf wirklich Wesentliches, das in der uns zur Verfügung stehenden Zeit positiv bewältigt und erlebt werden kann.

Keywords

Entschleunigung Langsamkeit Stress V109 Zeit Zeitmanagement

Bibliographic information