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Zeichenhorizonte

Semiotische Strukturen in Husserls Phänomenologie der Wahrnehmung

  • Diego D’Angelo
Book
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Part of the Phaenomenologica book series (PHAE, volume 228)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-X
  2. Diego D’Angelo
    Pages 1-26
  3. Diego D’Angelo
    Pages 27-67
  4. Diego D’Angelo
    Pages 145-169
  5. Diego D’Angelo
    Pages 171-193
  6. Diego D’Angelo
    Pages 255-286
  7. Back Matter
    Pages 301-324

About this book

Introduction

In diesem Band deckt Diego D'Angelo semiotische Strukturen in der Husserl’schen Phänomenologie der Wahrnehmung auf. Ist es der Phänomenologie darum zu tun, die Erfahrung von Dingen in unserer Umwelt zu beschreiben, so ist dabei der Begriff des Horizontes von zentraler Bedeutung: Was wir unmittelbar wahrnehmen, verweist immer schon auf anderes, was nur „mitgegeben“ ist. Wenn wir Dinge wahrnehmen, haben wir nur eine bestimmte Perspektive, d.h. wir sehen lediglich einen Aspekt. Aber wir nehmen immer ganze Gegenstände wahr (wir sehen Tische und Stühle und andere Menschen). Jeder dieser Gegenstände erscheint in einem Feld weiterer Gegenstände, und es ist der Horizontbegriff, der es erlaubt, das Verhältnis zwischen Selbstgegebenheit und Mitgegebenheit zu explizieren.

Dieses Buch stellt den ersten detaillierten Versuch dar, die Ursprünge solcher horizontaler Felder in semiotischen Strukturen zu suchen. Aus der Verbindung zwischen Husserls eigener Semiotik und seiner Phänomenologie der Wahrnehmung ergibt sich, dass das wahrgenommene Phänomen als Zeichen verstanden werden muss. Das Zeichen wiederum bezeichnet etwas, was in leiblicher Bewegung eingeholt werden kann. 

Mit der Verbindung von Leiblichkeit, Semiotik und Wahrnehmung thematisiert diese Monographie das Verhältnis zwischen folgenden phänomenologischen Forschungsgebieten:

•                     Husserls Semiotik der Wahrnehmung in den Logischen Untersuchungen 

•                     Phänomenologische Raumanalyse – kinästhetische Indikation

•                     Horizont und Noema

•                     Passive Anzeige

•                     Zeichen und Leiblichkeit als Grundlagen der Fremderfahrung

•                     Genetische Phänomenologie und Semiotik der Erfahrung

•                     Protentionen und teleologische Semiose

•                     Induktion und Ursprung des menschlichen Ichs

Das Buch eröffnet die Möglichkeit, Husserls Phänomenologie jenseits einer Metaphysik der Präsenz zu verstehen. Zudem leisten D'Angelos Einzeluntersuchungen einen Beitrag zu aktuellen Diskussionen in der Philosophie der leiblichen Kognition. – Eine hilfreiche Leseempfehlung für

 •    Interessierte Themenneulinge

 •    Bachelor- und Masterstudenten der Geisteswissenschaften

•        Hochschulabsolventen sowie Forschungswissenschaftler

Keywords

Perception and Semiotics Husserl´s Intersubjectivity Phenomenology and the Human Being Phenomenology and Semiotics Phenomenology of Perception Phenomenology of Signs Phenomenology of Space Phenomenology of Time Phenomenology of the Body Phenomenology of the Horizon Wahrnehmung und Semiotik Phänomenologie der Wahrnehmung Phänomenologie und Semiotik Phänomenologie des Leibs Phänomenologie des Raums Phänomenologie der Zeit Husserls Intersubjektivität Phänomenologie des Horizonts Phänomenologie des Zeichens Phänomenologie und der Mensch

Authors and affiliations

  • Diego D’Angelo
    • 1
  1. 1.Institut für PhilosophieJulius-Maximilians-Universität WürzburgWürzburgGermany

Bibliographic information