Intramurale Medizin — Gesundheitsfürsorge zwischen Heilauftrag und Strafvollzug

  • Thomas Hillenkamp
  • Brigitte Tag
Part of the Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim book series (IMGB, volume 24)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-IX
  2. Thomas Hillenkamp
    Pages 1-3
  3. Peter Hommelhoff
    Pages 5-6
  4. Jochen Taupitz
    Pages 7-8
  5. Tagungsabschnitt: Grundsatzfragen der Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug

    1. Wolfgang Riekenbrauck
      Pages 31-34
    2. Klaus J. Fritsch
      Pages 57-59
    3. Knut Amelung
      Pages 81-88
    4. Brigitte Tag
      Pages 89-105
    5. Rüdiger Wulf
      Pages 107-117
  6. Tagungsabschnitt Einzelfragen der Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug

    1. Görg Haverkate
      Pages 139-141
    2. Klaus Foerster
      Pages 143-157
    3. Hans Eugen Bisson
      Pages 159-168
    4. Karlheinz Keppler
      Pages 169-193
    5. Klaus Laubenthal
      Pages 195-211
    6. Gisela Dahl
      Pages 213-215
    7. Christian Laue
      Pages 217-238

About these proceedings

Introduction

Krankheit ist kein Schutz gegen Straffälligkeit. Straftaten werden daher auch von Menschen begangen, die nicht anders als andere Menschen unter körperlichen oder geistigen Erkrankungen leiden. Krankheit schützt in der Regel auch nicht vor Strafe. Werden erkrankte Menschen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, nehmen sie ihre Krankheit hinter die Gefängnismauern mit. Auch der Strafvollzug schützt nicht vor Krankheit, "Knast" selbst macht nicht selten krank. Deshalb bleiben gesund einrückende Straftäter nicht notwendig von Krankheit verschont. Es versteht sich daher von selbst, dass die medizinische Versorgung der Strafgefangenen innerhalb der Gefängnismauern gewährleistet sein muss. Die Intramurale Medizin, die das leistet, steht mit ihren Einrichtungen, Strukturen und Problemen im Spannungsfeld zwischen Medizin und Recht unter den besonderen Bedingungen des Strafvollzugs. Die daraus erwachsenden Fragen in einem interdisziplinären Gespräch sichtbar zu machen, Defizite aufzudecken und Anstöße für Wissenschaft, Praxis und Kriminalpolitik zu geben, war Ziel eines Symposions, an dem sich 26 Expertinnen und Experten aus den beteiligten Fachdisziplinen mit Referaten, Statements und Schlussbemerkungen beteiligt haben, die in dem hier vorgelegten Band zusammengefasst sind.

Keywords

Anstaltsarzt Aufklärung Frauenvollzug Freiheitsstrafe Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug Heilauftrag Strafvollzug Zwangsbehandlung

Authors and affiliations

  • Thomas Hillenkamp
    • 1
  • Brigitte Tag
    • 2
    • 3
  1. 1.Ruprecht-Karls-Universität HeidelbergHeidelberg
  2. 2.Universität ZürichGermany
  3. 3.Rechtswissenschaftliches InstitutZürich

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/3-540-28447-8
  • Copyright Information Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2005
  • Publisher Name Springer, Berlin, Heidelberg
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-540-26635-8
  • Online ISBN 978-3-540-28447-5
  • Series Print ISSN 1617-1497