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Interdisziplinäre perspektiven der phänomenologie

Neue Felder der Kooperation: Cognitive Science, Neurowissenschaften, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft und Religionswissenschaft

  • Editors
  • Dieter Lohmar
  • Dirk Fonfara

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-xvi
  2. Klaus Held
    Pages 126-141
  3. Henning Peucker
    Pages 235-246
  4. Daniel A. Schmicking
    Pages 279-295
  5. Back Matter
    Pages 317-326

About this book

Introduction

Mit diesem Sammelband sollen die zahlreichen Bezüge der Phänomenologie zu den Nachbardisziplinen in den Geisteswissenschaften und die vielfältigen Ansätze zu einer Kooperation mit den Naturwissenschaften dargestellt und zugleich belebt werden. Auf der Seite der Naturwissenschaften und der Cognitive Science bietet sich schon auf den ersten Blick eine Zusammenarbeit mit denjenigen Wissenschaften an, die sich mit den Möglichkeiten der Kognition beschäftigen oder die neuronalen Grundlagen des Bewusstseins empirisch untersuchen.

Die Phänomenologie hat sich daher in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Wissenschaften vielfältige fachübergreifende Anwendungs- und Forschungsfelder erschlossen: mit der Cognitive Science, den Neurowissenschaften, aber auch mit der Psychologie, der Soziologie, der Linguistik, der Theologie sowie der Politik- und Rechtswissenschaft. In diesem weitgefächerten Spektrum von anregenden interdisziplinären Forschungen und der aktiven Aufnahme von neuen Anbindungen zeigt sich die bleibende Lebendigkeit phänomenologischer Forschung. Die auf Edmund Husserl zurückgehende Phänomenologie versteht sich von Anfang an eher als eine Methode und nicht als dogmatische Lehre. Sie will eine Methode philosophischen Forschens sein, die jedermann für eigene Arbeit und für die Anwendung auf neue Fragestellungen offen steht.

Keywords

Edmund Husserl Intersubjektivität Leib Phänomenologie Soziologie Systemtheorie cognitive sciences phenomenological psychology phenomenology

Bibliographic information