Runterkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Das Tempo der Zeit irritiert viele von uns, es beschleicht das Gefühl, Zeit wird von Tag zu Tag flüchtiger, und beinahe halbjährlich ist Weihnachten. Auch jetzt ist es wieder soweit, wir haben für 2014 schon wieder das letzte Heft von lightweight design in den Händen und planen eifrig das kommende Jahr. Um Sie nicht mit Überflüssigem und damit Zeitraubendem zu befrachten, versuchen wir, Sie so punktgenau wie möglich zu informieren, Fachbeiträge zu bringen, die für Ihre Arbeit nützlich sind. Ich hoffe, das gelingt uns, und würde mich freuen, wenn Sie uns auch weiterhin Ihre Anregungen mitteilen, sich mit konstruktiven Beiträgen an der Weiterentwicklung von „lwd“ beteiligen. Für Ihre kooperative Lesertreue bedanke ich mich herzlich.

In der Rückschau hatten wir im abgelaufenen Jahr neben den Werkstoffthemen vornehmlich Fachbeiträge im Heft, die die Gebiete Konstruktion und Produktion betreffen, wobei im Vergleich zum Jahr davor die Produktionsthemen zugelegt haben. Offenbar ist die besonders zwischen Konstrukteur und Hersteller lange bemängelte Sprachbarriere einem fruchtbaren Dialog gewichen, der eine bessere Sicht für die Belange des anderen bietet und schließlich dazu führt, mehr Funktionsintegration und damit weniger Bauteile im Produkt zu ermöglichen.

Auffallend ist auch, dass der Automobilbereich äußerst engagiert ist, wenn es um Gewichtseinsparung zu verträglichen Kosten geht und immer wieder neue Lösungen findet, den richtigen Werkstoff an der richtigen Stelle einzusetzen. Damit branchenübergreifend der eine vom anderen lernen kann, werden wir auch künftig die Prozessketten auf den Gebieten Automobil, Luftfahrt, Windkraft und Bootsbau beschreiben und uns bemühen, die aktuellen Entwicklungen in Kunststoff- beziehungsweise Faserverbundtechnik sowie Metalleinsatz und -verarbeitung zeitnah aufzugreifen. Wenn Sie uns dabei mit Ideen unterstützen wollen — herzlich gern!

Zunächst aber stehen uns zum Jahresende ein paar besinnliche Tage bevor, die hoffentlich geeignet sind, runterzukommen oder in Ruhe Dinge zu erledigen, die im Tagesgeschäft liegen geblieben sind und anfangen zu drücken. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine angenehme Weihnacht und einen guten Start ins neue Jahr.

Ihr

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Correspondence to Dipl.-Ing. Ulrich Knorra.

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Knorra, U. Runterkommen. Lightweight Des 7, 3 (2014). https://doi.org/10.1365/s35725-014-0431-9

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