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Controlling & Management

, Volume 54, Supplement 3, pp 5–11 | Cite as

Ansatz und Bewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

  • Stefan Müller
EINZELFRAGEN
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Einleitung

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) hat der deutsche Gesetzgeber das HGB im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zumindest an die Regelungen des IAS 38 angenähert. Anders als nach den IFRS wurde jedoch für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nur ein Ansatzwahlrecht statt einer Aktivierungspflicht vorgesehen und die Bewertung erfolgt stets höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. In dem vorliegenden Beitrag wird aufgezeigt, dass dieser Schritt zur Erweiterung der Abbildung von Unternehmenswerten im immateriellen Anlagevermögen zumindest in die richtige Richtung weist, aber auch die zunehmend zu beobachtende Entwicklung des Zusammenwachsens von Rechnungslegung und Controlling weiter beschleunigt. Im Einzelnen wird zunächst aufgezeigt, welche Lücken in dem Abbildungsmodell nach HGB mit dem BilMoG im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände geschlossen wurden und wie hier der...

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© Gabler Verlag Wiesbaden GmbH 2010

Authors and Affiliations

  • Stefan Müller

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