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Controlling & Management

, Volume 52, Supplement 1, pp 71–73 | Cite as

„Ein Controller muss sich auf interne und externe Kunden einstellen – sonst erleidet er Schiffbruch“

VERHALTENSORIENTIERTES CONTROLLING IN DER PRAXIS
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Interview mit Siegfried Gänßlen, künftiger CEO der Hansgrohe AG und Vorsitzender des ICV, zum verhaltensorientierten Controlling

US/JW: Herr Gänßlen, Sie werden im Mai 2008 Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG. Herzlichen Glückwunsch! Ihr Haus beeindruckt durch hohes Wachstum sowie Produktionsstätten und Vertriebsaktivitäten in 25 Ländern. Welche Anforderungen für das Controlling ergeben sich hieraus?

Siegfried Gänßlen:Ich fange einmal mit der Ausbildung der Controller an. Die jungen Leute müssen bei uns in die Märkte gehen. Neben dem normalen Ausbildungsprogramm ist es bei uns selbstverständlich, dass die Nachwuchsleute die Messen besuchen, dass sie zu Kundenverhandlungen mitgehen, dass sie also ziemlich aktiv nahe am Vertrieb sind. Sie gehen aber auch in die Produktion und in die Logistik. Der junge Controller bekommt mit anderen Worten so eine Art Crash-Ausbildung in „Hansgrohe-DNA“, damit er das Unternehmen als Ganzes kennt. Sonst entsteht immer wieder der Konflikt, dass der...

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