Advertisement

Controlling & Management

, Volume 50, Issue 5, pp 280–285 | Cite as

Synergiemanagement und Synergiecontrolling bei M&A-Projekten

  • Johannes Weber
  • Peter Roventa
PRAXIS › Artikel
  • 695 Downloads
In der jüngeren Vergangenheit machen große Transaktionen – auch mit deutscher Beteiligung – wieder vermehrt Schlagzeilen: Novartis übernimmt Hexal, BASF den US-Wettbewerber Engelhard, Bayer gelingt in einer Übernahmeschlacht mit Merck, Darmstadt, schließlich die Übernahme der Mehrheit an Schering, E.ON bietet für die spanische Endesa, und Siemens und Nokia legen ihre Telefonnetz-Geschäfte zusammen. Stets werden, üblicherweise bereits in der Anbahnungsphase derartiger Transaktionen, neben strategischen Motiven insbesondere die erzielbaren Synergien zur Erläuterung der „Deal-Logik“ herausgestellt, oftmals reichlich verkürzt als Kosteneinsparungen ausgedrückt und mit entsprechendem Arbeitsplatzabbau verbunden. Bei börsennotierten Unternehmen wirkt sich nicht selten allein die Bekanntgabe von Synergieerwartungen Kurs steigernd aus, d. h. die Kapitalgeber nehmen die erwartete Wertsteigerung der fusionierten Unternehmen vorweg in der Annahme, dass der Barwert der Synergien die...

Literatur

  1. BACHMANN, C.W. R.: Synergie- und Nutzungspotenziale von Unternehmens-Zusammenschlüssen. Definition – Realisierung – Messung, Wiesbaden 2001.Google Scholar
  2. BAIN & COMPANY, Results newsletter: Mit Disziplin zur Meisterschaft, München, Nov. 2004.Google Scholar
  3. BIBERACHER, J.: Synergiemanagement und Synergiecontrolling, München 2003.Google Scholar
  4. EBERT, M.: Evaluierung von Synergien bei Unternehmenszusammenschlüssen, Hamburg 1998.Google Scholar
  5. ECKHOFF, J.: Synergiecontrolling im Rahmen von Mergers & Acquisitions, München 2006.Google Scholar
  6. HOFMANN, E. (2005): Realisierung von Synergien und Vermeidung von Dyssynergien. In: Controlling – Zeitschrift für erfolgsorientierte Unternehmenssteuerung 17 (2005) 8/9, S. 483–489.Google Scholar
  7. JANSEN, S. A.: Mergers & Acquisitions, 4. Aufl. Wiesbaden 2001.Google Scholar
  8. LECHNER, H. UND MEYER, A.: Quantifizierung von Synergiepotenzialen bei Unternehmenszusammenschlüssen, M & A Heft 8–9/2003, S. 311–316.Google Scholar
  9. PORTER, M. E.: Competitive Advantage. Creating and Sustaining Superior Performance, New York 1998.Google Scholar
  10. RODERMANN, M., Strategisches Synergiemanagement, Wiesbaden 1999.Google Scholar
  11. SIROWER, M. L., Der Synergie-Effekt. Chancen und Risiken von Fusionen für Unternehmen und Anleger, München 2001.Google Scholar
  12. WALTHES, F. UND KELLER, C.: Der Weg zum integrierten Finanzdienstleister, Frankfurter Allgemeine Zeitung 13. 11. 2002.Google Scholar
  13. WIRTZ, B.W., Handbuch Integriertes Mergers & Acquisitions Management (Hrsg.), Wiesbaden 2006.Google Scholar

Copyright information

© Springer Gabler 2006

Authors and Affiliations

  • Johannes Weber
  • Peter Roventa

There are no affiliations available

Personalised recommendations