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Registerforschung am Knie

Was bringen KnorpelRegister DGOU, DART, De-KOR und Co?

Knee research registries

What are the benefits of KnorpelRegister DGOU, DART, De-KOR etc.?

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Die Forderung nach wissenschaftlicher Evidenz hat im Bereich der Chirurgie in den letzten Jahren zugenommen. So nimmt die wissenschaftliche Bewertung von chirurgischen Therapien und Verfahren aber nicht nur innerhalb der Diskussion unter Kollegen zu, vielmehr wird auch von der Seite der Kostenträger, aber auch vonseiten der Patienten hier die Forderung nach belegter „Wirksamkeit“ von Operationen lauter.

In diesem Kontext haben sich prospektiv-randomisierte Studien (RCT) auf der einen Seite zu einer Art Goldstandard entwickelt. Auf der anderen Seite wurden gerade im Bereich der Kniegelenkschirurgie viele nationale und internationale Register z. B. im Bereich der Endoprothetik, der Behandlung von Bandverletzungen und im Bereich der gelenkerhaltenden Chirurgie initiiert, mit dem Ziel, die Effektivität von Therapien nachzuweisen und zu belegen. Auf Basis dieser Diversität von verfügbaren Studien, die teilweise sogar widersprüchliche Ergebnisse liefern, ergibt sich zwangsläufig die Fragegestellung nach der „bestverfügbaren Evidenz“ und deren Relevanz für das praktische und klinische Handeln.

Welche Studienform ist überlegen? Sind diese Studienformen als konkurrierend oder komplementär anzusehen? Was ist zu beachten bei der Interpretation von Daten und welche wichtigen Ergebnisse liefern RCTs auf der einen Seite und prospektive Registerprojekte auf der anderen Seite? Diesen Fragen widmen wir uns in der vorliegenden Ausgabe des Knie Journals mit Beiträgen, welche die wichtigsten Registerprojekte vorstellen, aber auch aus unterschiedlichen Perspektiven (der Endoprothetik, dem Bereich der Osteotomie, der Kreuzbandchirurgie und nicht zuletzt der Knorpelchirurgie) beleuchten, was wir aus den einzelnen Studienformen mitnehmen und lernen können.

Wir hoffen, dass Sie die vorliegende Ausgabe des Knie Journals genießen und auch und insbesondere für Ihren Alltag als nützlich erachten. Darüber hinaus möchten wir Sie mit diesem Heft auch einladen, an den vorgestellten Registerprojekten zu partizipieren und aktiv ein Teil der Versorgungsforschung zu werden.

Mit kollegialen Grüßen

Prof. Dr. Philipp Niemeyer & Prof. Dr. Steffen Schröter

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P. Niemeyer und S. Schröter geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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Niemeyer, P., Schröter, S. Registerforschung am Knie. Knie J. 3, 152–153 (2021). https://doi.org/10.1007/s43205-021-00115-x

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