Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 5, pp 43–43 | Cite as

Polypharmazie bei Senioren

Projekt will unerwünschte Ereignisse vermeiden
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Stürze, Schwindel, Inkontinenz — häufig ist die Medikamentenkombination die Ursache. Unerwünschte Arzneimittelereignisse bei Senioren stellen viele Pflegeeinrichtungen vor Probleme. Abhilfe schaffen will das Projekt „Optimierte Arzneimittelversorgung für pflegebedürftige geriatrische Patienten“ (OAV) unter Federführung der AOK Nordost. Pflegeprofis, Ärzte und Apotheker arbeiten dabei eng zusammen.

Kern der OAV ist ein lernfähiges Risikomanagementsystem. Es soll dazu beitragen, die Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln nach dem Leitgedanken der Geriatrie „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ messbar und deutlich zu senken. Interdisziplinäre Teams — bestehend aus Ärzten, Apothekern, geriatrischen Pharmazeuten sowie Pflegefachkräften — begleiten die Patienten, tauschen sich in Fallkonferenzen aus und überprüfen regelmäßig, ob die Medikation geändert werden muss. Das Projekt wird durch den Innovationsfonds der Bundesregierung gefördert.

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