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Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 3, pp 45–45 | Cite as

Wohin geht’s nach dem Studium?

Hochschulen in NRW befragen Absolventen
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© hsg/Volker Wiciok

Eine Verbleibstudie soll Aufschluss darüber geben, wohin Absolventen nach ihrem Studium in den Gesundheitsfachberufen gehen. Im Frühjahr 2018 werden dazu im Rahmen eines Forschungsprojektes ca. 100 Arbeitgeber und rund 900 Absolventen der elf Modellstudiengänge an den sieben Hochschulstandorten in Nordrhein-Westfalen befragt.

„Wir wollen gern wissenschaftlich untersuchen, wo unsere Absolventen verblieben sind, welche Aufgaben- und Verantwortungsbereiche sie übernommen haben und welche Entwicklungsperspektiven für die hochschulisch qualifizierten Gesundheitsfachberufe gesehen werden“, sagt Prof. Dr. Thomas Evers, Vize-Präsident für Studium und Lehre der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Ziel ist es, die Pflege- und Gesundheitsfachberufe weiter zu entwickeln und die Akademisierung voran zu treiben. Dazu ist es erforderlich, zu wissen, wie die konkreten Einsatzbereiche der Absolventen in der Praxis aussehen.

Das Projekt wird im Rahmen eines Konsortialverbunds der sieben Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, an denen Modellstudiengänge in den Gesundheitsfachberufen durchgeführt werden, sowie zwei externen Forschungsinstituten durchgeführt. Die Konsortialführung hat die hsg unter der Leitung von Prof. Evers übernommen. Daneben sind die FH Bielefeld, die FH Münster, die Fliedner FH Düsseldorf, die Katholische Hochschule NRW Köln, die praxisHochschule Köln am Standort Rheine sowie die Rheinisch-Westfälische TH Aachen an dem Projekt beteiligt. Ebenfalls Partner sind das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen. Die Studie läuft bis Ende Juni 2019 und wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Projektergebnisse sollen ab Herbst 2019 veröffentlicht werden.

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