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Re-Sozialisierung der Religion? Die Rolle der Kirchen in inklusiven Sozialräumen

  • Gerhard WegnerEmail author
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Zusammenfassung

Das (Wieder-)Erwachen des Interesses der Kirchen und ihrer sozialen Dienstleister Caritas und Diakonie in Deutschland am Engagement im lokalen Gemeinwesen i. S. einer „Sozialraumorientierung“ ist bemerkenswert. Während die Kirchen im rein religiösen Bereich an Zustimmung verlieren und die Frequenz entsprechender Kommunikationen, zusammen mit den Mitgliederzahlen, weiter zurück geht, scheint das Interesse an ihrem sozialen Engagement sogar wachsend zu sein. Die Kirchen reagieren auf diese Weise auf Veränderungen in der Leistungserbringung des Sozialstaates, die den Interessen der Bürger an lebensweltnahen sozialen Diensten entgegenkommen und zugleich den Aufwand für soziale Dienstleistungen reduzieren wollen. Die für den deutschen sozialen Entwicklungspfad schon immer wichtige Schnittstelle der Kirchen zum Sozialstaat gestaltet sich so neu. Gleichzeitig verändert sich die Sozialgestalt der Religion. Der vorliegende Beitrag, der sich vorrangig auf die protestantische Kirche in Deutschland bezieht, zeichnet diese Entwicklungen nach und fragt nach der Bedeutung einer neuen (aber eigentlich ganz alten) Fusion von Religion und Social Care.

Schlüsselwörter

Sozialraumorientierung Gemeinwesenarbeit Zivilgesellschaft Kirchengemeinde Wohlfahrtsverbände 

Re-embedding of religion? The role of the churches in Germany for the creation of inclusive social spaces

Abstract

The revived engagement of the Christian churches and their welfare organisations in local social spaces (neighbourhoods, suburbs, villages) in Germany is remarkable. In contrast to the decline in religious participation and communications as well as to the decreasing numbers of church members, a rising interest in social activities of the churches can be observed. With this shift of activities, the churches react to transformations of the welfare state by providing social services next to the places where people live. Obviously, this encouragement of civil activities is also used as a means to reduce the costs of social services. Distinctive for the German welfare state is a close relationship between the churches and the state. However, within the social space orientation of services, this structure undergoes changes. The current dynamics imply transformations of what is understood as religion. Thus, the churches try to re-embed religion in the everyday life. The analysis focuses on the protestant church in Germany and explores new fusions of religion and social care.

Keywords

Social space orientation Community development Civil society Congregations Welfare unions 

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Authors and Affiliations

  1. 1.Sozialwissenschaftliches Institut der EKDCoppenbrüggeDeutschland

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