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Soziale Ordnung und Raum – Aspekte polizeilicher Raumkonstruktion

Social Order and Apace – Aspects of Spatial Construction by the Police

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem polizeilichen Wissen über städtische Räume und den damit verbundenen sozialen Konstitutionsprozessen. Auf Grundlage eines ethnografischen Forschungsprojektes werden Mechanismen, Aspekte und Funktionen der räumlichen Wissensproduktion durch die Polizei identifiziert. Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass vor allem an Erfahrungen geknüpfte Narrationen und Narrative der Bildung institutionell gebundenen Wissens dienen. Weiterhin sind Raumorientierungen mit sozialen Kategorien wie Ethnie, Geschlecht und Klasse assoziiert. Es lässt sich so schließlich zeigen, dass die Polizei an einer wirkmächtigen Konstruktion der Stadtgesellschaft beteiligt ist.

Abstract

This article deals with police knowledge about urban spaces and the associated social constitutional processes. On the basis of an ethnographic research project, mechanisms, aspects and functions of spatial knowledge production by the police are identified. As a result, it can be stated that primarily narratives linked to experience lead to the development of institutionally bound knowledge. Furthermore, spatial orientations are associated with social categories such as ethnicity, gender and class. Finally, it can be shown that the police is involved in an effective social construction about urban society.

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Notes

  1. Nähere Informationen zum Projekt unter: www.dhpol.de/korsit.

  2. Unter einem Narrativ versteht man eine Erzählung, die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftend sein kann (vgl. Viehöver 2012, S. 66 ff.).

  3. Aufgrund von Interviewanalysen lässt sich sicherlich nicht ohne Weiteres auf die Handlungsebene von Akteur*innen schließen. Vielmehr sind Interviews als spezifische Gesprächsinteraktion zu sehen, welche vor allem Hinweise darauf liefern, wie sich die Interviewten selbst sowie ihre Arbeit im Außenverhältnis darstellen (wollen). Nichtsdestotrotz können die im Rahmen von Interviews gelieferten Deutungen und Wahrnehmungen einen Blick auf ein gemeinsam geteiltes Verständnis dazu liefern, wie man in bestimmten Situationen zu handeln hat.

  4. Mit „sozialer Ordnung“ ist im vorliegenden Beitrag die Tatsache gemeint, dass sich – zumindest in minimalem Umfang – wiederkehrende Elemente im sozialen Leben zeigen, obwohl menschliches Verhalten von Situation zu Situation verschieden ist und soziales Leben einem stetigen Wandel unterliegt (vgl. Münch 2008, S. 60). Darüber hinaus verstehen wir soziale Ordnung in Anlehnung an Simmel: „Gesellschaft entsteht, indem sich Individuen wechselseitig beeinflussen“ (Abels 2019, S. 80). Dementsprechend kann gesellschaftliche Ordnung nicht als statisch betrachtet werden, sondern muss in ihrer Prozesshaftigkeit verstanden werden (vgl. ebd.).

  5. Alfred Schütz unterteil die Sozialwelt in „Umwelt“, „Mitwelt“, „Vorwelt“ und „Folgewelt“. In der Umwelt finden Begegnungen von Individuen und Mitmenschen sozusagen auf Augenhöhe statt: Man hat „am Lebenslauf des anderen teil […] und (kann) in lebendiger Gegenwart den schrittweisen Aufbau der Gedanken des anderen begreifen“ (Schütz 1971, S. 18 f.). Beziehungen zwischen Mitmenschen werden von Schütz als „reine“ oder „unmittelbare Wir-Beziehung“ bezeichnet (Preglau 2015, S. 84). Im Polizeikontext kann der Kollegenkreis als Umwelt verstanden werden. Im fließenden Übergang eröffnet sich die „Mitwelt“ der „Nebenmenschen“, die lediglich „mittelbare soziale Beziehungen“ (ebd.: 85) betreffen und die sog. polizeiliche Klientel darstellen. Die „Vorwelt“ der „Vorfahren“ hat einen Einfluss auf Individuen, kann aber nicht mehr beeinflusst werden. Hingegen wirken Individuen auf die „Folgewelt“ der „Nachfahren“ ein, diese jedoch nicht auf uns (ebd.: 86).

  6. Die Stadt- und Stadtteilnamen wurden für diesen Beitrag anonymisiert.

  7. Frage: „Wie würdest du mir den Stadtteil beschreiben?“.

  8. Dillenstadt-Süd: 30.340 Einwohner*innen, 15,8 % Arbeitslosenquote, 20,6 % Ausländeranteil, 13.728 km² Fläche. Dillenstadt-Süd: 25.872 Einwohner*innen, 5,2 % Arbeitslosenquote, 12,5 % Ausländeranteil.

  9. PB = Polizeibeamt*in.

  10. Jeder der Interviewten verweist bei der Nachfrage nach „besonders problematischen Örtlichkeiten“ auf die Straße T.

  11. „Die polizeilichen Dimensionen sind nicht indexikal, sondern werden von der Polizei aktiv indexikalisiert“ (Jacobsen 2001, S. 130).

  12. PB 11: „Vom Einsatzgebiet ist es so, dass der Osten von Arm bis Reich alles dabei hat und speziell sind die reichen Stadtteile auch hier sehr vertreten mit [Kümmerlingen] und [Wiesensteig], [Bornheim] und [Deggingen]. Und gerade diese Stadtteile sind auch sehr reich und wenn man nachliest, sind, ist [Wiesensteig] sogar der Stadtteil mit dem höchsten Einkommen. [Bornheim] hat ganz viele Villen, große Grundstücke, hat auch, ist auch sehr teure Gegend. Und das sind Bereiche, wo, ja, häufig Verkehrsverstöße sind, Einbrüche“.

    PB 12: „Ich würde sagen, im [Dillenstädter] Osten wohnen eher so die Durchschnittsbürger bis hin zu den Reichen, wenn man das so sagen, nicht, wenn man das so sagen kann, das kann man so sagen. Die Einzelhäuser oder die freistehenden Häuser sind teilweise wahnsinnig große Villen, was natürlich auch Einbrecher anlockt. Weil da natürlich viele Wertgegenstände sich drin befinden, viel Bargeld hinter steckt, teure Autos, die vor den Häusern stehen“.

  13. Da das untersuchte Gebiet der Anonymisierung unterliegt und die Darstellung der Medienberichterstattungen über die hier untersuchte Stadt dem Datenschutzkonzept zuwiderlaufen würde, dient der genannte Artikel als Beispiel und Platzhalter für unzählige Artikel die näher auf das „Phänomen“ der sog. Clankriminalität eingehen: https://www.zeit.de/2018/33/clans-deutschland-kriminalitaet-mitglieder.

  14. „Auffällig“ heißt oft: altes, verbeultes und/oder im Innenraum vermülltes Auto mit Duftbaum oder wenn der Fahrer nicht zum Fahrzeug passt, also bspw. ein junger Fahrer, der ein teures Auto fährt.

  15. In einer anderen Einsatzsituation wird ein junger Verkehrsteilnehmer angehalten und gefragt, ob er Drogen mit sich führen würde. Als dieser verneint, folgt prompt die Antwort des Polizisten, die voller Überzeugung vorgetragen wird: „Aber 80 % deiner Altersgruppe konsumieren doch Drogen“. Hieran wird deutlich, wie sehr Polizeibeamt*innen an einer Wissenshoheit festhalten, die eigenen Überzeugungen folgt statt beispielsweise empirischen Erkenntnissen zu Drogenkonsumenten.

  16. Eine Kontrastierung oder Zusammenlegung der Ethnografien in Dillenstadt und Rosenberg hat zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht stattgefunden, weshalb nur die Erhebungen in Rosenberg Gegenstand dieses Kapitels sind.

  17. Reviergebiet Rosenberg-Süd: 294.331 Einwohner*innen, 8,97 % Arbeitslosenquote, 9,7 % Ausländeranteil, 137,76 km2 Fläche. Reviergebiet Rosenberg-Nord: 250.928 Einwohner*innen, 21,75 % Arbeitslosenquote, 18,66 % Ausländeranteil (Stand 2018).

  18. Im Weiteren wäre zu prüfen, wie die Anteile an männlichen und weiblichen Beamten in den verschiedenen Revieren tatsächlich ausfallen und inwiefern sich dies mit der Wahrnehmung von Interviewten deckt.

  19. Im Weiteren wäre zu prüfen, wie die Anteile an männlichen und weiblichen Beamten in den verschiedenen Revieren tatsächlich ausfallen.

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Hunold, D., Dangelmaier, T. & Brauer, E. Soziale Ordnung und Raum – Aspekte polizeilicher Raumkonstruktion. SozProb 32, 19–44 (2021). https://doi.org/10.1007/s41059-020-00070-1

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