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Mun Ling Lo: Lernen durch Variation. Implementierung der Variationstheorie in Schule und Bildungsforschung. Aus dem Englischen übersetzt von Gabriele Isak und Peter Posch. Münster und New York: Waxmann, 2015, 219 Seiten

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Notes

  1. 1.

    Vgl. ihre Rezension in zbf, 3(2013), Heft 3, 275–283.

  2. 2.

    Oft werden Theorien, die für den Unterricht relevant sein sollen, vor allem oder ausschließlich anhand von Beispielen aus Mathematik erläutert. Deshalb wird hier die dargebotene Struktur an einem Beispiel des Verfassers aus dem Fach Geschichte durchdekliniert.

  3. 3.

    Ein nahezu absurdes Beispiel dafür lieferte ein Oberstufenunterricht in Geschichte: Ein als streng katholisch bekannter Lehrer erwähnte im Unterricht (Lerngegenstand ‚Reformation‘), Martin Luther habe übermäßig dem Alkohol zugesprochen, als eine streng protestantisch erzogene Schülerin auffuhr und ihm entgegenschrie: „Das ist nicht wahr!“ Ein damals (ca. 1950) im Unterricht sehr ungewöhnlicher Vorfall.

  4. 4.

    Wie wichtig die kompetente Vermittlung von Begriffen ist (bzw. wäre), zeigt ein aktuelles Beispiel aus Wien: Im Zusammenhang mit der Wahl zum Gemeinderat im Oktober 2015 kündigte ein Parteiobmann, der sich Chancen auf den Bürgermeistersessel ausrechnete, auf Wahlplakaten eine ‚Oktoberrevolution‘ an. In Wahrheit ging es ihm jedoch bestenfalls um einen Umsturz. Für eine Revolution würde jedenfalls das kritische Merkmal der Verbreiterung der legalen Basis politischer Mitbestimmungsmöglichkeiten fehlen.

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Thonhauser, J. Mun Ling Lo: Lernen durch Variation. Implementierung der Variationstheorie in Schule und Bildungsforschung. Aus dem Englischen übersetzt von Gabriele Isak und Peter Posch. Münster und New York: Waxmann, 2015, 219 Seiten. Z f Bildungsforsch 5, 335–339 (2015). https://doi.org/10.1007/s35834-015-0136-x

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