Advertisement

MTZ - Motortechnische Zeitschrift

, Volume 73, Issue 6, pp 532–532 | Cite as

Patente

Service

AUDI AG

Thermische Entkopplung bei aufgeladenen Verbrennungsmotoren

Es wird ein Verfahren zum Betreiben einer Antriebsvorrichtung eines Fahrzeugs mit einem aufgeladenen Verbrennungsmotor und mit einem flüssigkeitsgekühlten Ladeluftkühler beschrieben. Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorteile eines Ladeluftkühlers, der sowohl kühlen als auch wärmen kann, optimal zu nutzen, ohne dass ein verzögerter Leistungs- beziehungsweise Drehmomentaufbau beim Lastwechsel auftritt. Gelöst wird die Aufgabe unter anderem dadurch, dass der Ladeluftkühler die Lade- oder Ansaugluft in einem ersten Betriebszustand auf eine erste Temperatur bringt und in einem zweiten Betriebszustand auf eine zweite, gegenüber der ersten Temperatur niedrigere Temperatur kühlt. Der Verbrennungsmotor wird durch die Verwendung mindestens einer elektrischen Maschine unterstützt. Diese Maschine ist derart mit dem Verbrennungsmotor verbunden, dass sich die Drehmomente der beiden Maschinen addieren. Die Dreh-momentdifferenz zwischen einem ladelufttemperaturabhängigen Ist-Drehmoment des Verbrennungsmotors und einem Soll-Drehmoment wird durch das Moment der elektrischen Maschine zumindest teilweise kompensiert. fs

Offenlegungsschrift: DE 102006008826 B4

Anmeldetag: 25.02.2006

Veröffentlichungstag: 22.03.2012

Volkswagen AG

Verfahren zum Detektieren eines Kraftstoffs

Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein einfaches und sicheres Verfahren zur Ermittlung von Kraftstoffkennwerten zur Verfügung zu stellen. Das Verfahren zum Detektieren eines Kraftstoffs in einem System, mit dem Kraftstoff einer Brennkraftmaschine zugeführt wird, ist durch folgende Schritte gekennzeichnet: Einbringen eines vorbestimmten Volumens von Kraftstoff aus dem Kraftstoffzuführungssystem in ein vorbestimmtes Messvolumen. Das Messvolumen wird verschlossen gegen Zu- und Abströmen von Kraftstoff in das beziehungsweise aus dem Messvolumen. Zudem wird eine vorbestimmte Wärmeenergiemenge in das Messvolumen eingebracht. Das geschieht mithilfe eines Heizdrahts. Es wird eine Druckdifferenz in dem Messvolumen ermittelt zwischen einem ersten Druckwert vor der Wärmeenergie-zufuhr und einem zweiten Druckwert nach der Zufuhr von Wärmeenergie. Aus dieser Druckdifferenz wird die Wärmeausdehnung des Kraftstoffs in dem Messvolumen bestimmt. Der in das Messvolumen ein-gebrachte Kraftstoff wird stromab einer Vorförderpumpe aus einem Kraftstofftank entnommen. fs

Offenlegungsschrift: DE 102010045521 A1

Anmeldetag: 15.09.2010

Veröffentlichungstag: 13.03.2012

Daimler AG

Elektronische Steuerung von Verbrennungsprozessgrößen einer Hubkolbenmaschine

Die Erfindung beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung von Verbrennungsprozessgrößen, welche eine bedarfsgerechte Einstellung eines sehr guten Geräuschverhaltens einer Verbrennungskraftmaschine ermöglichen. Erreicht wird das mit einer Hubkolbenmaschine, an deren Kurbelwelle sich mindestens ein Hubzapfen befindet, an welchem ein mit einem korrespondierenden Pleuel verbundenes Hebelelement gelagert ist. Mithilfe mindestens einer Stelleinrichtung kann über das Hebelelement als Querhebel das Verdichtungsverhältnis zwischen zumindest zwei Drehstellungen relativ zum Hubzapfen eingestellt werden. Eine Steuereinrichtung dient zur Ansteuerung von mindestens einer Betriebseinrichtung der Hubkolbenmaschine, insbesondere der Stelleinrichtung. Ein erstes Steuergerät ist mit einem zweiten datentechnisch verbunden, wobei das erste Steuergerät eine Anzahl von Basisfunktionen zum Betrieb der Brennkraftmaschine umfasst und das zweite Steuergerät eine Anzahl von maschinenindividuellen Betriebsfunktionen zur Steuerung einer oder mehrerer Verbrennungsprozessgrößen aufweist. fs

Offenlegungsschrift: DE 102010045895

Anmeldetag: 17.09.2010

Veröffentlichungstag: 22.03.2012

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Personalised recommendations