MTZ - Motortechnische Zeitschrift

, Volume 73, Issue 5, pp 420–420 | Cite as

FVV-Berichte

Forschung
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THERMISCHE EINSATZGRENZEN FÜR DIE ANWENDUNG VON KÜHLMITTELZUSÄTZEN

Um die Folgen hoher thermischer Belastungen für Werkstoffe und Kühlmittel zu untersuchen, wurde im Rahmen dieses Vorhabens der Einfluss einzelner Versuchsparameter auf die Wechselwirkung zwischen Werkstoff und Kühlmittel unter beschreibbaren Strömungsbedingungen isoliert betrachtet. Mit der im Projekt entwickelten Grenztemperaturanlage (kurz GTA) konnte das Korrosions- und Inhibitionsverhalten unter Laborbedingungen in Abhängigkeit der gewählten Versuchsparameter und Kühlmittelzusätze an einer wärmedurchflossenen Aluminium-probe untersucht werden, um mögliche begrenzende thermische Einsatzbedingungen für Kühlmittel beziehungsweise des zu schützenden Werkstoffs zu erhalten. Darüber hinaus erfolgte eine Validierung der Ergebnisse mithilfe der Richtlinie R530-2005. Das Vorhaben wurde aus Mitteln des BMWi über die AiF (15627 N) finanziert.

FORSCHUNGSSTELLE: FACHGEBIET UND INSTITUT FÜR WERKSTOFFKUNDE, TU DARMSTADT

OBMANN: DIPL.-ING. HANS KOCH, BEHR GMBH & CO. KG

VERDUNSTUNGSEMISSIONEN IM LUFTANSAUGSYSTEM VON OTTOMOTOREN

Die Emissionsvorschriften und -grenzwerte für Kraftfahrzeuge erfahren seit ihrer Einführung in den 1970er Jahren eine permanente Verschärfung. Die Limitierung der Verdunstungsemissionen, unter anderem nach dem Heißabstellen des Motors, ist dabei eingeschlossen. Diese Emissionen bestehen aus flüchtigen Kohlenwasserstoffen. In Europa sind die Verdunstungsemissionen durch die EU-Direktive 93/59/EEC begrenzt. Als Bestandteil der Fahrzeug-Zertifizierung wird zur Feststellung dieser Verdunstungsemissionen das gesamte Fahrzeug in einer sogenannten SHED-Kammer einem definierten Prüfzyklus unterzogen. Dabei werden die emittierten Kohlenwasserstoffe vor und nach der Prüfung in der Kammer gemessen. Als Quellen für Verdunstungsemissionen im Luftansaugsystem konnten bis jetzt undichte Injektoren, nasse Wände bei Motoren mit Kanaleinspritzung sowie flüchtige Kohlenwasserstoffe aus der Kurbelgehäuseentlüftung qualitativ identifiziert werden. Über deren einzelne Beiträge an der Gesamtemission ist allerdings wenig bekannt. Ziel des Forschungsvorhabens war es, in experimentellen und numerischen Untersuchungen die zeitliche und örtliche Ausbreitung verdunstender Kohlenwasserstoffe im Luftansaugsystem von Ottomotoren zu untersuchen. Das Vorhaben wurde aus FVV-Eigenmitteln finanziert.

FORSCHUNGSSTELLEN: INSTITUT FÜR FEUERUNGS- UND KRAFTWERKSTECHNIK, STUTTGART; FRAUNHOFER INSTITUT FÜR BAUPHYSIK, HOLZKIRCHEN; INSTITUT FÜR CHEMISCHE VERFAHRENSTECHNIK, STUTTGART

OBMANN: DR.-ING. FRANK PFEIFFER, MANN+HUMMEL GMBH

Simulation des Luftansaugsystems

Notes

FORSCHUNGSVEREINIGUNG VERBRENNUNGSKRAFTMASCHINEN E. V.

Die FVV wurde 1956 gegründet und hat sich zum weltweit einmaligen Netzwerk der Motoren- und Turbomaschinenforschung entwickelt. Sie treibt die gemeinsame, vorwettbewerbliche Forschung in der Branche voran und bringt Industrieexperten und Wissenschaftler an einen Tisch, um die Wirkungsgrade und Emissionswerte von Motoren und Turbinen kontinuierlich zu verbessern — zum Vorteil von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Außerdem fördert sie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mitglieder sind kleine, mittlere und große Unternehmen der Branche: Automobilunternehmen, Motoren- und Turbinenhersteller sowie deren Zulieferer.

Kontakt:

Dipl.-Ing. Stefanie Jost-Köstering

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Forschungsvereinigung

Verbrennungskraftmaschinen e.V.

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Telefon +49 69 6603-1531

Fax +49 69 6603-2531

E-Mail sjk@fvv-net.de

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