Im Focus Onkologie

, Volume 21, Issue 5, pp 43–43 | Cite as

CML: Noch Raum für Optimierung

  • Doris Berger
Hämatoonkologie Kongressbericht
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Insgesamt betrachtet, so Michele Baccarani, Bologna, Italien, sterbe heute kaum noch ein Patient mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) an den Folgen seiner Grunderkrankung. Trotzdem gebe es in der Therapie noch Raum für Optimierung. Denn: Verglichen mit Patienten mit niedrigem Risiko sei die Wahrscheinlichkeit, an der CML zu sterben, bei intermediärem oder hohem Risiko weiterhin hoch. Eine genaue Risikostratifizierung sei daher wesentlich. Dafür habe sich aus Sicht von Baccarani der ELTS(EUTOS Long Term Survival)-Score bewährt [Pfirrman M et al. Leukemia. 2016;30(1):48-56].

Auch sei es möglicherweise für den Therapieerfolg wichtiger, die Dynamik des frühen molekularen Ansprechens — die relative Reduktion oder die Halbierungszeit des BCR-ABL1-Transkript-Levels — zu beurteilen, als einen Einzelwert nach drei Monaten zu bestimmen. Im Hinblick auf ein besseres Verständnis von Resistenzen und der Persistenz der molekularen Resterkrankung (MRD) setzt Baccarani zudem auf NGS („next generation sequencing“).

Literatur

  1. Bericht vom XV. European LeukemiaNet Symposium vom 21. bis 22. März 2018 in Venedig, ItalienGoogle Scholar

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Authors and Affiliations

  • Doris Berger
    • 1
  1. 1.

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