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Im Focus Onkologie

, Volume 21, Issue 4, pp 73–73 | Cite as

Lenalidomid plus Rituximab beim follikulären Lymphom

  • Barbara Kreutzkamp
Hämatoonkologie Literatur kompakt

Patienten mit follikulärem Lymphom erreichen unter Rituximab plus Lenalidomid ein progressionsfreies Überleben (PFS) wie unter chemotherapiebasierten Schemata. Vor allem die niedrige Rate an Grad-3/4-Toxizitäten machen die Kombination interessant.

Einbezogen in die Phase-II-Studie der Cancer and Leukemia Group B (CALGB) waren 66 Patienten mit einem kürzlich nicht behandelten follikulären Lymphom, die Rituximab plus Lenalidomid erhielten. Für das komplette bzw. Gesamtansprechen ergaben sich Raten von 72 bzw. 95 %, die Raten für das 2- und 5-Jahres-PFS betrugen 86 und 70 %, das 5-Jahres-Gesamtüberleben 100 %. Häufigste Grad-3/4-Nebenwirkung war eine Neutropenie (21 %). Assoziationen zwischen komplettem Ansprechen oder progressfreiem Überleben mit FLIPI, Histologie, Tumormasse fanden sich nicht.

Fazit: Die Kombination Lenalidomid plus Rituximab war mit niedrigen Raten von Grad-3/4-Nebenwirkungen assoziiert. Sie führte zu Raten an kompletten Remissionen und PFS, die mit jenen unter chemotherapiebasierten Therapien vergleichbar sind.

Literatur

  1. Martin P et al. A phase II trial of lenalidomide plus rituximab in previously untreated follicular non-Hodgkin’s lymphoma (NHL): CALGB 50803 (Alliance). Ann Oncol. 2017;28(11):2806–12.CrossRefGoogle Scholar

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Authors and Affiliations

  • Barbara Kreutzkamp
    • 1
  1. 1.

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