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Im Focus Onkologie

, Volume 21, Issue 4, pp 71–72 | Cite as

Nachgefragt

mCRC: „Erstlinientherapie entscheidend für das Überleben“

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Gastroonkologie Leitlinie im Fokus
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Was die Experten zu den Änderungen der Leitlinie bewegt hat, erklärt der Leitlinienkoordinator Prof. Wolff Schmiegel.

?Herr Professor Schmiegel, die Überwachungsintervalle nach Adenomabtragung sind modifiziert worden: Bei einzelnen Low-risk-Adenomen kann man nun länger warten. Was ist der Grund dafür?

Prof. Wolff Schmiegel:In Deutschland sind knapp über 30 % aller Endoskopien Surveillance-Endoskopien nach Polypektomie. Dabei sind über 85 % aller entfernten Polypen kleiner als 1 cm, also „low low risk“. Eine Studie hat aber gezeigt, dass Menschen mit Low-risk-Adenomen sogar ein niedrigeres Sterberisiko haben als die Allgemeinbevölkerung [Løberg M et al. N Engl J Med. 2014;371(9):799-807]. Ganz anders bei High-risk-Adenomen: Da ist das Sterberisiko deutlich erhöht. Das heißt, wir müssen eine stratifizierte Nachsorge machen. Die Screening-Koloskopie ist die Erfolgsgeschichte der Krebsvorsorge: in Deutschland haben wir circa 1.700 niedergelassene und Klinik-Endoskopiker. Mithilfe der...

Literatur

  1. Das Interview führte Beate SchumacherGoogle Scholar

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