400 Patienten mit Katzenallergie für Anwendungsstudie gesucht

Katzenallergene wie Fel d 1, die sich im Speichel, der Tränenflüssigkeit oder auch in Hautzellen der Tiere befinden, sind Auslöser für zum Teil schwere Formen der allergischen Rhinitis und des allergischen Asthmas. Obwohl rund 14 % der Haushalte (9 Millionen) in Deutschland eine Katze halten und rund 8,4 % der Jugendlichen gegenüber Katzenhaar sensibilisiert sind - zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung an 17.641 jugendlichen Patienten - ist die Zahl der jährlich behandelten Katzenhaarallergiker eher gering.

Vielfach empfehlen allergologische Fachärzte eine Karenz, obwohl die Mehrzahl der katzenallergischen Patienten keine eigene Katze besitzt und gegenüber den Katzenallergenen im Wesentlichen fremdexponiert ist. Eine allergenspezifische Immuntherapie (AIT) zu erwägen, wird häufig verworfen, da das Therapieallergen als natives Allergen mit starken Nebenwirkungen einhergehen kann.

Lofarma bietet als einziger Therapieallergenehersteller chemisch modifizierte, carbamylierte Monoide für die sublinguale AIT bei Katzenallergie an. Unter dem Präparatenamen LAIS® Katze sind diese Katzenallergene sowohl in Tropfenform als auch als Sublingualtablette in Deutschland verfügbar.

Die Sicherheit und Wirksamkeit dieser "Katzentablette" wurde bereits 2014 an 70 Patienten in Deutschland untersucht. Im Ergebnis zeigte sich, dass von allen behandelten Patienten im gesamten Behandlungszeitraum nur bei sieben lokale Nebenwirkungsreaktionen registriert wurden. 29,1 % der Patienten berichteten binnen des ersten Behandlungsjahres über Symptomfreiheit, 52,8 % der verbliebenen Patienten im zweiten Behandlungsjahr. Die Beurteilung des Rückgangs der konjunktivitischen und der asthmatischen Symptome belief sich für die drei Therapiejahre auf vergleichbare Werte. Gleichzeitig konnte eine signifikante Verringerung (p < 0,001) des Verbrauchs antiasthmatischer und antiallergischer Bedarfsmedikation verzeichnet werden [Hauswald B et al. Poster World Allergy Congress 2014].

Auf Basis dieser Ergebnisse eruiert Lofarma derzeit die Möglichkeit, die bundesweit bisher größte Untersuchung zur Behandlung von Katzenallergikern aufzusetzen. Hierfür würde sich das Unternehmen über eine Rückmeldung interessierter allergologischer Schwerpunktpraxen freuen, die für diese Beobachtungsstudie Patienten beisteuern können. Je nach Maßgabe der Rückmeldungen wird entschieden, ob die Studie durchgeführt werden kann. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Lofarma (E-Mail: info@lofarma.de).

Nach Informationen von Lofarma

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red, r. 400 Patienten mit Katzenallergie für Anwendungsstudie gesucht. Allergo J 29, 81 (2020). https://doi.org/10.1007/s15007-020-2605-3

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