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InFo Neurologie & Psychiatrie

, Volume 21, Issue 6, pp 26–27 | Cite as

Immunologie der Multiplen Sklerose

Memory-B-Zellen aktivieren autoreaktive CD4+-Zellen

  • Volker LimmrothEmail author
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Fragestellung: Wie funktioniert die Aktivierung autoreaktiver T-Zellen im Detail und können die bisher nicht bekannten Antigene bei der Initiierung der inflammatorischen Mechanismen besser charakterisiert werden?

Hintergrund: Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung, die aufgrund eines komplexen Zusammenspiels von genetischer Prädisposition, insbesondere durch den HLA-DR-15-Haplotyp (und diverser anderer) sowie spezifischer Umweltfaktoren entsteht. Ein Kernmechanismus, der bis heute nur unvollständig geklärt ist, ist die Aktivierungskaskade des autoreaktiven T-Zell-Repertoires. Zentraler Ansatz in der hier vorgelegten Untersuchungsserie war die Beobachtung, dass myelinspezifische T-Zell-Klone auch in Abwesenheit eines spezifischen Antigens durch antigenpräsentierende Zellen (APC) unter Einbeziehung von CD4+-HLA-Klasse-II- und Eigenpeptiden aktiviert werden können. Weitere Ausgangspunkte waren die Beobachtungen, dass MS-Patienten Veränderungen der T-regulatorischen Zellen,...

Literatur

  1. Jelcic I, Al Nimer F, Wang J et al. Memory B cells activate brain-homing, autoreactive CD4+ T cells in multiple sclerosis. Cell 2018; 175: 85–100CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Neurologie und Palliativmedizin Köln-MerheimKöln-MerheimDeutschland

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