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Tab. 4 Internationalisierung und lokale Kooperationen: Argumente und Strategien der Risikominimierung in den Bereichen Life Sciences und Informations- und Kommunikationstechnik

From: Wozu räumliche Nähe in der urbanen Wissensökonomie? Eine geostatistische Analyse Wiener ForschungsclusterIs there a Need for Proximity in the Urban Knowledge Economy? A Geostatistical Analysis of Research Cluster in Vienna

  Life Sciences Informations- und Kommunikationstechnik Beide
Argumente für lokale Kooperation und räumliche Nähe – Die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur ist zentral.
– Die Vorteile der räumlichen Nähe greifen nur, wenn alle relevanten Akteure und Instrumente/Einrichtungen so nah wie möglich sind, am besten im selben Gebäude.
– Die räumliche Nähe zur TU Wien schafft eine gewisse Clusteridentität.
– Die Vorteile der räumlichen Nähe greifen, wenn alle Akteure fußläufig erreichbar sind.
– Räumliche Nähe und Kooperation sind vor allem in der Anfangsphase eines Unternehmens bedeutend.
– Spontaner Austausch
– Bequemlichkeit
– Keine Konkurrenz aufgrund der hohen Spezialisierung und der Nischenstrategien.
Argumente für internationale Kooperation    – Notwendig aufgrund (1) der hohen Spezialisierung, (2) der globalen Vermarktung der Produkte und (3) internationaler Fördermittel (z. B. EU).
Strategien zur Risikominimierung – Nur persönliche Netzwerke werden für Kooperationen genutzt, keine institutionellen.
– Vertrauensbasis, persönliche Kontakte.
  – Temporäre Nähe auf Konferenzen oder durch Forschungsaufenthalte ist fundamental für Kooperationen.
  1. Quelle: Experteninterviews/eigene Erhebung