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Subjektivität und Kausalität in der Migration(sforschung) – Annäherungen an Rationalisierungen von Migrationsentscheidungen in schrumpfenden Regionen

Subjectivity and Causality in (the Study of) Migration: Approaches to Rationalizations of Migration-Related Decisions in Shrinking Regions

Zusammenfassung

Innerhalb der kürzlich belebten Peripherisierungsdebatte und basierend auf qualitativen Forschungen zu Lebenswirklichkeiten in peripheren Räumen entstanden Forderungen, nicht nur sozialstrukturelle Aspekte zur Analyse des Zustandekommens räumlicher Ungleichheiten heranzuziehen, sondern auch die Wirkungen von Prozessen diskursiver Zuschreibungen in Betracht zu ziehen. Anhand erster empirischer Forschungsergebnisse des Projekts „Diskurs und Praktiken in schrumpfenden Regionen – Eine Untersuchung zur subjektiven Relevanz von Schrumpfungsdiskursen am Beispiel des Landkreises Altenburger Land“ aus einer Auswahl von Interviews im Altenburger Land (Thüringen) verdeutlichen wir, inwieweit Konzepten wie „Kulturförderung“ und „Infrastrukturförderung“ von Akteuren der Politik, Verwaltung und des sozialen Bereiches hinsichtlich der Wanderungsentscheidungen von Bürgern kausale Wirkungen zugeschrieben werden. Darüber hinaus beleuchten wir deren Rationalisierungen, aber auch die explizit subjektiven Aspekte von Wanderungen, die diesen Rationalisierungen empirisch widersprechen. Wir schließen mit einer Zusammenfassung von Unsicherheiten, die in der Beforschung von Migration ebenso auftreten wie im politisch-praktischen Umgang mit Migrationsentscheidungen.

Abstract

Based on qualitative research on livescapes in peripheralized regions, claims have surfaced within the recently rejuvenated debate on peripheralization to not only focus on socio-structural aspects of spatial disparities, but also to consider the effects of discursive ascriptions. Using early findings from the research project “Discourse and practices in shrinking regions. An analysis of the subjective relevance of shrinkage discourses using the example of the municipality of Altenburger Land”, we demonstrate how different professionals conceptualize alleged causal relations between financial subsidies for “culture” or “infrastructure” and migration-related decisions. Furthermore, we illuminate their rationalizations of these decisions and take also the subjective aspects of migrations that may contradict their views into consideration. We conclude our chapter with a summary of the important uncertainties in the research of migration as well as regarding the political practice of dealing with migration-related decisions.

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Notes

  1. Bis Anfang 2014 wurden 35 Interviews und fünf Gruppendiskussionen in Verbindung mit mehreren Begehungen und Exkursionen mit Ortsansässigen durchgeführt. In den Jahren 2014 und 2015 sind zusätzliche Gruppendiskussionen und Interviews mit Bürgern geplant.

  2. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2013–2016.

  3. Vgl. http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Raumbeobachtung/Raumabgrenzungen/Wachs_Schrumpf_gem/Wachs_Schrumpf_Gemeinden_node.html (29.08.2014).

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Meyer, F., Miggelbrink, J. Subjektivität und Kausalität in der Migration(sforschung) – Annäherungen an Rationalisierungen von Migrationsentscheidungen in schrumpfenden Regionen. Raumforsch Raumordn 73, 17–30 (2015). https://doi.org/10.1007/s13147-014-0319-2

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Schlüsselwörter

  • Kultur
  • Infrastruktur
  • Subjekt
  • Schrumpfung
  • Peripherisierung
  • Altenburg

Keywords

  • Culture
  • Infrastructure
  • Subject
  • Shrinkages
  • Peripheralization
  • Altenburg