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Alles wie gehabt? Neue Aspekte in den internationalen Beziehungen. Ein Bericht zu einer Konferenz an der Akademie für Politische Bildung im Mai 2019

  • Anja OpitzEmail author
Bericht
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Einleitung

Es gibt sie noch immer: die konventionell geführte Konfliktaustragung. Die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts ist gegenwärtig jedoch als gering einzustufen. Stärker wiegen komplexe globale Herausforderungen, die in einem starken Interdependenzverhältnis zueinander stehen und zunehmend auch sicherheitspolitische Dimensionen entfalten. Sie reichen von einem verlangsamten globalen Wachstum über den Klimawandel und dessen Folgen bis hin zu geopolitischen Spannungen. Die Welt zeichnet sich durch einen beispiellosen Ressourcenreichtum und technologischen Fortschritt aus. Für viele Bevölkerungsgruppen bedeutet dies jedoch ein zunehmendes Gefühl der Unsicherheit. Gefordert sind neue Wege, um auf diese Unsicherheiten zu reagieren. Regionale und internationale Institutionen agieren jedenfalls noch immer eher reaktiv als präventiv. Ihr Handeln ist durch Komplexität und Trägheit geprägt. In der Folge nehmen innerstaatliche Konflikttendenzen zu und entfalten regionale bis globale Wirkung.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Akademie für Politische BildungTutzingDeutschland

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