Eine neue Generation von Protesten?

Ein Literaturbericht

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Notes

  1. 1.

    Die bundesweiten Beteiligungswerte von 2014 liegen für Demonstrationen zwischen 29 % (Westdeutschland) und 40 % (Ostdeutschland) (vgl. Wessels 2016, S. 402).

  2. 2.

    Für diese Tendenz sei auf ein Beispiel aus Deutschland verwiesen. Der Thüringen-Monitor, ein Instrument zur Langzeitbeobachtung von Entwicklungen in der politischen Kultur in diesem Bundesland, berichtet in seiner Ausgabe 2017 von steigender Demokratiezufriedenheit, höherer Wahlbeteiligung und größerer Bereitschaft zur Mitarbeit in Parteien. Dies hat wohl in erster Linie mit den Erfolgen der AfD zu tun, bietet sie doch die Möglichkeit für bisher „stumme“ Gruppen zur Wahlurne zu gehen und sich in den Parlamenten vertreten zu sehen.

    Aber dieses positive Bild ist trügerisch. Zwar seien 57 % der Befragten mit der Demokratie zufrieden, gleichzeitig sehen 69 % ihre Anliegen in der Demokratie nicht wirksam vertreten, 74 % beklagen, dass die Parteien nur ihre Stimme haben wollen, aber kein Interesse an ihren Ansichten haben, und 63 % der Befragten wollen eine starke Partei, die die „Volksgemeinschaft“ verkörpert (Best et al. 2017, S. 199).

  3. 3.

    „The structure and operation of social movements have undergone a transformation with alternative new media, especially with social media. A polycentric, horizontally networked, flexible, and dynamic structure has replaced the centralized, hierachical, strictly ruled structures in the past“ (Coban 2016, S. xiii).

  4. 4.

    Hoffnungsvolle Projektionen eines heraufziehenden digitalen „Postkapitalismus“ und ein befreiendes „Internet der Dinge“ (Srnicek und Williams 2015; Mason 2016) stehen unvermittelt neben düstersten Gesellschaftsprognosen, gegen die sich Orwells „1984“ wie ein Idyll ausnimmt (so Evgeny Morozov in zahlreichen Publikationen, z. B. 2011), wobei die Ausbreitung internetgestützter Kontrollpraktiken durch Staaten und Internetfirmen sowie die Debatte über fake news, bots etc. Visionen von einer grundsätzlich befreienden Wirkung der neuen Kommunikationstechnologien in jüngerer Zeit gedämpft haben.

  5. 5.

    Dafür steht nicht nur der twitternde Trump, sondern die Karriere von politischen Formationen, die sich selbst als vernetzte „Bewegung“ definieren, wie zum Beispiel das italienische „Movimento Cinque Stelle“ (M5S), das bei den nationalen Wahlen 2013 aus dem Stand ein Viertel der Stimmen gewinnen konnte (vgl. Tronconi 2015).

  6. 6.

    Amazon verzeichnet Anfang 2018 mehr als 200 Buchtitel zu den bewegten Aufbrüchen im arabischen Raum („arab uprisings“), deren Spektrum von Analysen der politischen Entwicklungen in der Region über die detaillierte Analysen von unterschiedlichen Teilbewegungen bis zu Veränderungen im Alltagsleben und in den intimen Beziehungen in Folge der Rebellionen reicht.

  7. 7.

    Symptomatisch die weitgesteckten Erwartungen des Aufsatzbands „‚Everywhere Taksim‘. Sowing the Seeds for a New Turkey at Gezi“ (David und Toktamis 2015).

  8. 8.

    Einen sicherlich im Detail nicht verlässlichen, aber groben Indikator bietet das aktuelle Buchangebot von „Amazon“: „Social Movements“ ergaben 20.058 Treffer, „Political Parties“ 23.451 Treffer, bei deutschsprachigen Büchern lagen die Zahlen bei 1790 („Soziale Bewegungen“) bzw. 4451 („Politische Parteien“) – abgefragt am 14.04.2017. Noch deutlicher sind die Relationen in den Trefferzahlen von „Google Scholar“ für den Zeitraum seit 2016 (abgefragt am 15.04.2017): „Social Movements“ bringen es auf 79.900 Einträge, „Political Parties“ dagegen nur auf 51.700. Im deutschsprachigen Raum verzeichnen „Soziale Bewegungen“ 9610 Treffer, politische Parteien dagegen 14.900.

  9. 9.

    Zwei Beispiele: Die beiden einschlägigen Research Commitees der International Sociological Association (RC 47 + RC 48) wurden erst 1986 gegründet, in der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft gelang ebenfalls erst in 1980er Jahren die Etablierung einer ad hoc Gruppe zum Thema soziale Bewegungen.

  10. 10.

    Ähnliche Profile von Bewegungen und Bewegungsforschung liegen auch für andere Regionen vor (Arbatli und Rosenberg 2017), so z. B. für den Mittleren Osten und Afrika (Beinin und Vairel 2013; Engels et al. 2015) oder Lateinamerika (Almeida 2014; Almeida und Cordero Ulate 2015).

  11. 11.

    Exemplarisch der Sammelband zu den „Microfoundations of the Arab Uprisings“ (Volpi und Jasper 2018).

  12. 12.

    Inspirierend für diese Forschungsperspektive war u. a. die Studie von Poletta (2002) über demokratische Entscheidungsstrukturen in US-Bewegungen. Neuere empirische Studien zu Entscheidungsprozessen in „Global Justice Movements“ (della Porta und Rucht 2013) und autonomen bzw. gewaltfreien Aktionsgruppen in Deutschland (Leach 2016) bestätigen die Bedeutung von demokratischen Entscheidungsmustern in Protestgruppen.

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Roth, R. Eine neue Generation von Protesten?. Z Vgl Polit Wiss 12, 429–452 (2018). https://doi.org/10.1007/s12286-018-0389-6

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