Immigration als Erklärung für die Zustimmung zur weiteren Europäischen Integration. Eine europaweite empirische Analyse

Immigration as an explanation of public support for european integration: an empirical analysis of EU member states

Zusammenfassung

Durch die Ausweitung des europäischen Binnenmarkts muss in den nächsten Jahren zunehmend mit Migrationsbewegungen innerhalb der Europäischen Union gerechnet werden. Vor diesem Hintergrund untersuchen wir den Einfluss individueller und kontextueller Merkmale von Immigration auf die Zustimmung zur weiteren Europäischen Integration. Die Ergebnisse einer europaweiten Mehrebenenanalyse zeigen, dass die Einstellung gegenüber Immigranten den stärksten Einflussfaktor auf der Individualebene darstellt. Dieser Zusammenhang ist zudem verstärkt in wirtschaftlich starken Ländern nachweisbar. Auf Kontextebene finden sich keine signifikanten Effekte der Ausländerquote und der Bedeutung, die dem Thema Immigration in einem Land zugeschrieben wird. Allerdings lässt sich eine negative Beziehung zwischen der Anzahl der Asylanträge in einem Land sowie einer einwanderungsfreundlichen Integrationspolitik und einer proeuropäischen Haltung belegen.

Abstract

The deepening of the Single European Market is expected to induce further migration within the European Union over the next few years. In line with these developments, we study the impact of individual- and contextual-level indicators of immigration on public support for further European integration. The results of our comprehensive multi-level analysis of EU member states illustrate that individual-level anti-immigration attitudes have the strongest effect on public support for European integration. This effect is even more pronounced in countries with strong economies. At the macro level, neither the proportion of foreigners nor the importance of the subject of immigration in a country have a significant impact. However, we find a negative relationship between the number of applications for asylum as well as a pro-immigration integration policy and public support for European integration.

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Notes

  1. 1.

    Das Ziel des ESS besteht darin, Einstellungen, Wertorientierungen und Verhaltensmuster der Bevölkerungen in den europäischen Staaten zu beschreiben und zu erklären sowie Trends zu ermitteln (Keil 2009, S. 431). Die Daten sind über die Internetseite www.europeansocialsurvey.org frei zugänglich. Alle im Folgenden präsentierten Fragetexte sind den deutschen Fragebögen des ESS entnommen.

  2. 2.

    Für Rumänien und Bulgarien liegen zwar Informationen auf Individualebene vor, allerdings fehlen Angaben zu zentralen Kontextmerkmalen. Deshalb werden diese Länder nicht berücksichtigt.

  3. 3.

    Eine Übersicht der Anti-Immigrationsparteien und den zur Auswahl verwendeten Quellen findet sich im Online-Anhang.

  4. 4.

    Statt die Ergebnisse nationaler Wahlen zu verwenden, stützen wir uns vor dem Hintergrund der second-order election-These bei Wahlen zum Europäischen Parlament (Reif und Schmitt 1980; Schmitt 2005; Schmitt et al. 2009) auf die Europawahlergebnisse (Tausendpfund und Braun 2008). Da kleinere und extremere Parteien bei Europawahlen aufgrund ihres Nebenwahlcharakters, bei denen weniger auf dem Spiel steht (Reif und Schmitt 1980, S. 9), besser abschneiden, ist davon auszugehen, dass die Bürger ihre Stimme „aufrichtiger“ einsetzen als bei nationalen Wahlen. Demzufolge eignen sich die Stimmenanteile immigrationsfeindlicher Parteien bei Europawahlen eindeutig besser zur Überprüfung unserer Hypothese. Der Zeitpunkt der Europawahl 2004 wurde gewählt, da die darauffolgenden Wahlen zum Europäischen Parlament (2009), trotz ihrer Nähe zum Erhebungszeitraum des ESS 2008, erst im Anschluss daran stattfanden, was die Wirkungsrichtung der Hypothese in Frage stellen würde. Diese angeführten Argumente gelten in gleicher Weise für den Indikator über die Salienz des Themas Immigration.

  5. 5.

    Hierfür greifen wir auf Angaben über die Häufigkeit der Nennung des Themas Immigration aus den Europawahlprogrammen (2004) zurück. Die Inhalte der Europawahlprogramme werden im Euromanifestos-Projekt codiert und in einem Datensatz aufbereitet (Braun et al. 2007). Um die Salienz des Themas Immigration abbilden zu können, wurden folgende drei Variablen berücksichtigt: Favourable mentions of labour migration and/or foreign workers in economic terms; negative mentions of labour migration and/or foreign workers in economic term; need to reduce immigration to Europe in non-economic or unspecified terms.

  6. 6.

    MIPEX misst gesetzgeberische sowie sonstige Maßnahmen zur Integrationsförderung von Migranten (siehe www.mipex.eu; Zugriff am 17.08.2013).

  7. 7.

    Eine Übersicht der Werte der Kontextmerkmale für die einzelnen Ländern sowie die Quellenangaben findet sich im Online-Anhang.

  8. 8.

    Die Frage lautet: „Wie sehr interessieren Sie sich für Politik? Sind Sie sehr interessiert, ziemlich interessiert, wenig interessiert oder überhaupt nicht interessiert?“

  9. 9.

    Die Frage lautet: „Wie viele Jahre haben sie insgesamt eine Schule besucht, inklusive den etwaigen Besuch einer Berufsschule oder Hochschule? Berücksichtigen Sie bitte alle Voll- und Teilzeitausbildungen, und rechnen Sie die Gesamtdauer Ihrer Schul- bzw. Ausbildungszeit in ganze Jahre um.“

  10. 10.

    Die Frage zur nationalen Demokratiezufriedenheit lautet (Deutschland): „Und wie zufrieden sind Sie – alles in allem – mit der Art und Weise, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert?“ Die Frage zur nationalen Regierungszufriedenheit lautet (Deutschland): „Wenn Sie nun einmal an die Leistungen der Bundesregierung in Berlin denken. Wie zufrieden sind Sie mit der Art und Weise, wie sie ihre Arbeit erledigt?“

  11. 11.

    Die Fragen lauten: „Ganz allgemein gesprochen: Glauben Sie, dass man den meisten Menschen vertrauen kann, oder dass man im Umgang mit anderen Menschen nicht vorsichtig genug sein kann? Glauben Sie, dass die meisten Menschen versuchen, Sie auszunutzen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, oder versuchen die meisten Menschen, sich fair zu verhalten? Und glauben Sie, dass die Menschen meistens versuchen, hilfsbereit zu sein, oder dass die Menschen meistens auf den eigenen Vorteil bedacht sind?“ Für alle Fragen werden 11-Punkt-Skalen verwendet. Höhere Werte entsprechen dabei einem größeren Vertrauen. Eine Hauptkomponentenanalyse bestätigt eine eindimensionale Lösung mit einem Eigenwert von 2,1 und einer Varianzaufklärung von 70 Prozent (Cronbachs Alpha: 0,79). Die Ergebnisse der Hauptkomponentenanalyse sind dabei auch für die einzelnen Länder stabil.

  12. 12.

    Die Angaben für die einzelnen Länder finden sich im Online-Anhang.

  13. 13.

    Alle Berechnungen erfolgen mit dem Programm Stata 12.1 und der implementierten Prozedur xtmixed. Die Parameter werden dabei mittels des Restricted Maximum Likelihood-Verfahrens geschätzt.

  14. 14.

    Für die Berechnung der Intraklassenkorrelation wird das Ado „xtmrho“ von Lars E. Kroll genutzt, das via „findit xtmrho“ in Stata installiert werden kann.

  15. 15.

    Für die Berechnung der Varianzaufklärung nach Snijders und Bosker (1999, S. 99–109) wird das Ado „mlt-package“ von Katja Möhring und Alexander Schmidt verwendet, das via „findit mlt“ in Stata installiert werden kann.

  16. 16.

    Die Cross-Level-Interaktionen werden dabei als Produkt der interagierenden unabhängigen Variablen modelliert. Im konkreten Fall werden die Variablen, die die Integrationspolitik bzw. das BIP und die Einstellung gegenüber Immigranten abbilden, multipliziert und als weitere unabhängige Variable dem Modell hinzugefügt. Der Unterschied zur Bildung von Interaktionstermen in der linearen Regression besteht darin, dass Merkmale unterschiedlicher Ebenen interagieren. Variierende Steigungen zwischen den Kontexten werden damit mit Merkmalen des Kontexts erklärt.

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Correspondence to Dr. Daniela Braun.

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Für wertvolle Hinweise und Anregungen danken wir Hermann Schmitt, den Teilnehmern des Workshops „Bürger und nationale Regierungen in der EU“ der Drei-Länder-Tagung 2011 in Basel sowie insbesondere den zwei anonymen Gutachtern der ZfVP.

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Braun, D., Tausendpfund, M. Immigration als Erklärung für die Zustimmung zur weiteren Europäischen Integration. Eine europaweite empirische Analyse. Z Vgl Polit Wiss 7, 205–226 (2013). https://doi.org/10.1007/s12286-013-0161-x

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Schlüsselwörter

  • Immigration
  • Europäische Union
  • Öffentliche Meinung
  • Europäische Integration
  • Mehrebenenanalyse

Keywords

  • Immigration
  • European union
  • Public opinion
  • European integration
  • Multi-level analysis