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Zukunftsentwicklungen

Future developments

Der Kardiologe erscheint mit dieser Ausgabe erstmals mit einem neuen – geschlechtsneutralen und somit auch zeitgemäßen – Namen: Die Kardiologie. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) ist im Jahr 2007 mit Der Kardiologe in die Reihe deutschsprachiger Titel, die die gesamte Medizin bei Springer abbilden, eingestiegen. Zuvor hatte die Fachgesellschaft ihre über viele Jahre bewährte Zeitschrift für Kardiologie (ZfK) in das international stark beachtete Journal Clinical Research in Cardiology (CRiC) weiterentwickelt, das heute über einen 5‑Jahres-Impactfaktor von 4901 und einen aktuellen von mehr als 5000 verfügt. Das Ziel der damals initiierten Zusammenarbeit mit Springer war und ist es, auch mit einer deutschsprachigen Publikation aus der Kardiologie im Fachpublikum präsent zu sein.

Schon seit Langem bestanden seitens der Herausgeberschaft der Wunsch und die Absicht, neuere Entwicklungen in der Umsetzung des deutschsprachigen Mediums verstärkt zu berücksichtigen: Dies betrifft nicht nur die nunmehr erfolgte Modernisierung des Titels, sondern auch die Lese- und Zugangsgewohnheiten, die sich stark verändert haben. Insbesondere geht es hier um einen vereinfachten digitalen Zugang zu Inhalten, die für die kardiologische Fachwelt besonders wichtig und viel beachtet sind, z. B. Leitlinien, Positionspapiere, Handlungs- und Therapieempfehlungen sowie aktuelle Kommentierungen, die von der und für die Fachgesellschaft erarbeitet werden. Damit solche wichtigen grundsätzlichen Publikationen auch in den Behandlungsalltag einfließen und umgesetzt werden können, ist ein freier Zugang („free access“) für die kardiovaskulär tätige Community erforderlich.

Die DGK und die von ihr beauftragten und unterstützten Vertreterinnen und Vertreter, also die Herausgeberschaft, befürworten den ersten Schritt, den der Verlag mit der Umbenennung der Zeitschrift in eine geschlechtsneutrale und zeitgemäße Form gesetzt hat. Und wir arbeiten engagiert an weiteren Schritten, um Die Kardiologie in Richtung Erneuerung weiterzuentwickeln und in jederlei Hinsicht an aktuelle Erfordernisse anzupassen.

Eckart Fleck

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E. Fleck gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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Fleck, E. Zukunftsentwicklungen. Kardiologie 16, 197 (2022). https://doi.org/10.1007/s12181-022-00560-6

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