Advertisement

Sozial Extra

, Volume 42, Issue 3, pp 46–49 | Cite as

Übergänge in die Arbeitswelt und soziale Ungleichheit

Neue Normalitäten und alte Barrieren
  • Birgit Reißig
Extrablick Armut und soziale Ungleichheit
  • 208 Downloads

Abstract

Zwar hat sich die Zahl der Jugendlichen, die nach der Schule in das so genannte Übergangssystem wechseln, im letzten Jahrzehnt deutlich reduziert, dennoch bleibt es für Jugendliche ohne Schulabschluss sowie Migrant_innen immer noch überdurchschnittlich häufig die einzige Anschlussmöglichkeit nach Beendigung der Schule. Es zeigt sich, dass die soziale Herkunft ein zentraler Faktor für die Gestaltung des Übergangswegs ist.

Keywords / Stichworte

Übergang Schule-Beruf Jugendalter Berufsbildungssystem Bildungsbenachteiligung 

Literatur

  1. Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2016). Bildung in Deutschland. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration. Bielefeld: W. Bertelsmann VerlagGoogle Scholar
  2. Becker, R. (2009). Entstehung und Reproduktion dauerhafter Bildungsungleichheiten. In: R. Becker (Hrsg.), Lehrbuch der Bildungssoziologie (S. 85–129). Wiesbaden: VS Verlag für SozialwissenschaftenCrossRefGoogle Scholar
  3. Beicht, U. & Ulrich, J. G. (2008). Welche Jugendlichen bleiben ohne Berufsausbildung? Analyse wichtiger Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsbiografie. BIBB Report 6/08. BonnGoogle Scholar
  4. BIBB (Hrsg.) (2017). Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2017. BonnGoogle Scholar
  5. Deutsches PISA-Konsortium (2002). PISA 2000. Die Länder der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. Opladen: Leske & BudrichGoogle Scholar
  6. Diewald, M. und Solga, H. (1996). „Nach dem Sturm folgte zwar Ruhe, jedoch nicht der Sonnenschein!“ Mobilitätsprozesse und Allokationskriterien in Ostdeutschland nach 1989. In: H. Schenk (Hrsg.), Ostdeutsche Erwerbsverläufe zwischen Kontinuität und Wandel (S. 153–277). Leske + Budrich: OpladenGoogle Scholar
  7. Fend, H. (1988). Sozialgeschichte des Aufwachsens. Bedingungen des Aufwachsens und Jugendgestalten im zwanzigsten Jahrhundert. Frankfurt/Main: SuhrkampGoogle Scholar
  8. Furlong, A. und Cartmel, F. (2003). Explaining Transitions through individualized Rationality. In: L. Roulleau-Berger (Hrsg.), Youth and Work in the post-industrial City of North America and Europe (S. 136–154). Leiden: BrillGoogle Scholar
  9. Gaupp, N. u.a. (2011). Wege in die Ausbildungslosigkeit. In Z.f.Päd., Jg 57, Heft 2 (S. 173–186)Google Scholar
  10. Geier, B. und Braun, F. (2014). Hauptschulabsolventinnen und -absolventen im Übergangssystem: Ergebnisse aus einer Längsschnittstudie. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, 110(2), (S. 168–187)Google Scholar
  11. Heinz, W. R. (2011). Jugend im gesellschaftlichen Wandel: soziale Ungleichheiten von Lebenslagen und Lebensperspektiven. In: E.M. Krekel und T. Lex (Hrsg.), Neue Jugend, neue Ausbildung? Beiträge aus der Jugend- und Bildungsforschung (S. 15–30). BIBB, Bonn: WBVGoogle Scholar
  12. Konsortium Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2006). Bildung für Deutschland. Ein indikatorengeschtützter Bericht mit einer Analyse zur Bildung und Migration. Bielefeld: Bertelsmann VerlagGoogle Scholar
  13. Keupp, H. (1988). Riskante Chancen. Das Subjekt zwischen Psychokultur und Selbstorganisation. Heidelberg: AsangerGoogle Scholar
  14. Klieme, E. u.a. (Hrsg.) (2010). PISA 2009. Bilanz nach einem Jahrzehnt. Münster: WaxmannGoogle Scholar
  15. Lex, T. und Zimmermann J. (2011). Zwischen Beschleunigung und Verzögerung. Jugendliche auf ihren Wegen zu Ausbildung und Studium. In: T. Rauschenbach und W. Bien (Hrsg.), Aufwachsen in Deutschland: AID:A — Der neue DJI-Survey (S. 160–176). Weinheim & München: JuventaGoogle Scholar
  16. Münchmeier, R. (2008). Jugend im Spiegel der Jugendforschung. In: G. Bingel, A. Nordmann und R. Münchmeier (Hrsg.), Die Gesellschaft und ihre Jugend. Strukturbedingungen jugendlicher Lebenslagen (S. 13–26). OpladenGoogle Scholar
  17. OECD (2017). Bildung auf einen Blick 2017. Bielefeld: W. Bertelsmann VerlagCrossRefGoogle Scholar
  18. Walther, A. und Stauber, B. (2007). Übergänge im Lebenslauf und Biographie. Vergesellschaftung und Modernisierung aus subjektorientierter Perspektive. In: B. Stauber, A. Pohl und A. Walther (Hrsg.), Subjektorientierte Übergangsforschung (S. 19–40). Weinheim und München: JuventaGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Deutschland

Personalised recommendations