Skip to main content

Wie können wir Jungen fördern, kein „ganzer Junge” zu sein?

Argumente zur Begründung einer geschlechtskritischen Bildungsarbeit

Abstract / Das Wichtigste in Kürze

Vor dem Hintergrund eines Verständnisses der aktuellen Geschlechterverhältnisse als spezifisches Herrschaftsverhältnis werden geschlechtsbezogene Zielformulierungen der Jungenarbeit hinterfragt und für eine geschlechtskritische Bildungsarbeit plädiert, die auf einem konstruktivistischen und einem herrschaftskritischen Geschlechterverständnis aufbaut. Paradoxer Weise erscheinen beide Ansätze als gegensätzlich, obwohl sie sich normativ sehr nahe stehen. Vorgeschlagen wird, dieses Gender-Paradox auf didaktischer Ebene dadurch zu lösen, dass nicht versucht wird, beiden Ansätzen gleichzeitig zu folgen, sondern sie je nach Thema nacheinander zur Geltung zu bringen.

This is a preview of subscription content, access via your institution.

Literatur

Download references

Author information

Authors and Affiliations

Authors

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Verify currency and authenticity via CrossMark

Cite this article

Bönold, F. Wie können wir Jungen fördern, kein „ganzer Junge” zu sein?. Sozial Extra 40, 42–45 (2016). https://doi.org/10.1007/s12054-016-0030-3

Download citation

  • Published:

  • Issue Date:

  • DOI: https://doi.org/10.1007/s12054-016-0030-3

Keywords / Stichworte

  • Geschlechterkritische Bildungsarbeit
  • De- / Re-konstruktion der Geschlechterverhältnisse
  • Gender-Paradox
  • Jungenarbeit