Editorial

Das vergangene Jahr 2020 hat vielerlei ungeahnte Einschränkungen im öffentlichen Leben mit sich gebracht. Für die meisten von uns war es deshalb kein gutes Jahr. Für die ZfE kann man das nicht behaupten. Ihre gute Position im Feld der Bildungsforschung und Erziehungswissenschaft hat sie vielmehr weiter ausbauen können. Die Zahl der eingereichten Manuskripte erreichte 2020 mit 141 einen neuen Höchstwert. Erneut hat dies den Arbeitsaufwand rund um die ZfE auch gegenüber den bereits sehr arbeitsaufwendigen Vorjahren weiter erhöht. Ohne eine wirklich große Zahl von Gutachterinnen und Gutachtern, die sich bereit erklärt haben, sich intensiv mit den eingereichten Beiträgen zu beschäftigen, wäre das nicht zu bewältigen gewesen. Die Herausgeber*innen bedanken sich daher bei allen, die ihre Kraft und Zeit als Gutachter*innen für die ZfE investiert haben

Mit Danksagungen mache ich gleich weiter: Für die tolle und engagierte Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen aus der Herausgeberrunde möchte ich mich ebenfalls ausdrücklich bedanken. Und im Namen aller Herausgeber und insbesondere der Schriftleitung möchte ich darüber hinaus Christin Güldemund für die geleistete Arbeit danken. Ohne ihre Expertise, Routine und ihre Gabe, die gesetzten Ziele (und Termine!!) so hartnäckig zu verfolgen, dass sie auch erreicht werden, stünde die ZfE heute nicht da, wo sie steht.

Der Jahreswechsel hat aber auch Änderungen im Herausgeberteam der ZfE gebracht. Aufgrund umfangreicher anderer neuer Aufgaben haben Uwe Hericks und Lysann Zander ihre Tätigkeit im Herausgeberteam beendet. Insbesondere Uwe Hericks hat in den letzten Jahren durch sein Engagement zur Sichtbarkeit auch von qualitativ-empirischer Beiträge in der ZfE beigetragen. Im Namen des gesamten Herausgeber-Teams spreche ich beiden an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön aus.

Dann haben wir eine neue Kategorie in der Runde der Herausgeber*innen eingeführt, die Kategorie der Senior Editors. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitglieder dieser Kategorie über viele Jahre aktiv in der ZfE mitgearbeitet haben und dies trotz des mittlerweile erreichten Ruhestandes durchaus auch weiterhin tun wollen, aber ohne die Verpflichtung, alle ein bis zwei Monate die Betreuung eines eingereichten Manuskriptes zu übernehmen. Gleich sechs Kollegen aus unserer Runde sind mit Beginn des Jahres 2021 in diese neue Kategorie gewechselt: Jürgen Baumert, Hans-Peter Blossfeld, Heinz-Hermann Krüger, Dieter Lenzen, Thomas Rauschenbach und Hans-Günther Roßbach. Sie alle haben über viele Jahre wesentlich dafür gesorgt, dass die ZfE ein auch international wahrgenommenes Renommee erlangt hat. Wenn ich mich dafür an dieser Stelle ausdrücklich bedanke, dann mit der hoffnungsvollen Gewissheit, dass diese Kollegen auch weiterhin mit ihrem Rat zur Qualitätssicherung der ZfE beitragen werden.

Angesichts dieser Veränderungen war es angezeigt, eine ganze Reihe weiterer Personen einzuladen, zukünftig sich ebenfalls für die Herausgabe der ZfE zu engagieren. Ich freue mich, heute neu in der Runde der ZfE-Herausgeberschaft Hubert Ertl, Julia Franz, Stefanie Hartz, Till-Sebastian Idel, Mareike Kunter, Reinhard Pollak und Mirjam Steffensky begrüßen zu dürfen. Sie alle haben ohne zu zögern zugesagt, sich in den nächsten Jahren bei der ZfE einbringen zu wollen. Auch dazu an dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankeschön.

Hinweisen will ich schließlich darauf, dass Sie in diesem Band der ZfE einen ungewöhnlichen Beitrag finden. Es ist ein Nachruf auf unseren Kollegen Fritz Oser, der im September letzten Jahres verstorben ist. Ihn wollen wir damit aufgrund seiner herausgehobenen Bedeutung für die empirische Perspektive in der Erziehungswissenschaft und die Etablierung einer breiten empirischen Bildungsforschung im deutschsprachigen Raum in besonderer Weise würdigen.

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Hasselhorn, M. Editorial. Z Erziehungswiss (2021). https://doi.org/10.1007/s11618-021-00999-5

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