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Publizistik

, Volume 63, Issue 2, pp 289–292 | Cite as

Wolfgang R. Langenbucher zum 80. Geburtstag

Bibliographie
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„Wie auch die Texte aus seinem kommunikationswissenschaftlichen Werk nachvollziehbar machen, kannten seine aufmerksame Neugier, sein Interesse an den geistigen Strömungen der Zeit (die Massen- und Populärkultur eingeschlossen), seine Lesekapazität und sein kulturelles Interesse keine Grenzen und machen aus der Lektüre bis heute ein intellektuelles Abenteuer.“ Dieses Urteil von Wolfgang R. Langenbucher bezieht sich auf Peter Glotz (1939–2005), trifft aber auch auf ihn selbst zu. Mit ihren gemeinsamen Publikationen zur Kommunikationspolitik und zu aktuellen Medienfragen traten die beiden in den Sechzigerjahren als siamesische Zwillinge auf. Besonders ihr Buch „Der mißachtete Leser“, das 1969/70 drei Auflagen erlebte, erregte wegen seiner ebenso fundierten wie frechen Medienkritik öffentliches Aufsehen.

Während Peter Glotz bald in die große Politik abwanderte, blieb Wolfgang Rudolf Langenbucher der Wissenschaft treu. Seine leider nie vollständig veröffentlichte Habilitationsschrift...

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