Welches Wahlsystem wollen die Wähler? Evidenz von einem Conjoint-Experiment

Which Electoral System Does the Electorate Want? Evidence from a Conjoint Experiment

Zusammenfassung

Die Ausgestaltung von Wahlsystemen ist eine zentrale Frage jeder repräsentativen Demokratie. Es besteht weitgehender Konsens darüber, dass Wahlsysteme nicht sämtliche normativ wünschenswerten Eigenschaften gleichzeitig erfüllen können. Welche Zielfunktionen durch ein Wahlsystem erfüllt werden sollen, ist daher eine regelmäßig in Politik und Wissenschaft diskutierte Frage. Vor diesem Hintergrund ist es überraschend, dass kaum Erkenntnisse darüber vorliegen, welche Eigenschaften von Wahlsystemen innerhalb der Bevölkerung bevorzugt werden. Der vorliegende Beitrag adressiert diese Frage erstmals mithilfe eines Conjoint-Experiments in Deutschland. Wir erheben und analysieren hierbei die Präferenzen innerhalb der Wahlbevölkerung hinsichtlich der fünf an Wahlsysteme gerichteten Kernfunktionen: (1) Repräsentation, (2) Konzentration, (3) Partizipation, (4) Einfachheit und (5) Legitimität. Unsere Befunde zeigen, dass grundsätzlich alle Kernfunktionen als wichtig angesehen werden, wobei die Repräsentationsfunktion eine herausgehobene Stellung innehat. Eine Untersuchung einzelner Wählergruppen kommt zu dem Ergebnis einer relativen Homogenität von Präferenzen über Parteigrenzen hinweg, wobei die Wertschätzung für bestimmte Funktionen durchaus von normativen wie auch rational-strategischen Motiven beeinflusst wird.

Abstract

Electoral systems are among the most important institutions of representative democracies. While there is a broad consensus about electoral systems’ functions, it is also known that no electoral system is able to fulfill all functions at the same time. Unsurprisingly, regular debates among researchers and politicians tackle the question of which functions should be preferred over others. We argue that it is the electorate which transfers its power to representatives and, therefore, its preferences should be considered in these debates. Consequently, our contribution presents results of citizens’ demands regarding electoral system attributes. Specifically, we rely on a representative conjoint experiment conducted in Germany during the Federal Election of 2017 in which voters were asked to choose between two electoral systems which randomly differed on a set of attributes referring to electoral systems’ core functions: (1) representation, (2) concentration, (3) participation, (4) comprehensibility, and (5) legitimacy. Our results show that all these core functions are of importance for our respondents but reveal a higher preference for proportional electoral systems. These preferences are largely stable for different subgroups of voters, but our results also indicate that both normative and strategic incentives influence which core functions are evaluated as more or less important.

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Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
Abb. 4
Abb. 5

Notes

  1. 1.

    Bei der Kategorisierung der Zielfunktionen folgen wir den hier zitierten Arbeiten Nohlens. Die hinter den einzelnen Funktionen stehenden Ideen tauchen auch bei anderen Autorinnen und Autoren im Wesentlichen so auf, wie wir durch entsprechende Quellenverweise belegen, wenngleich die Zielfunktionen in anderen Arbeiten mitunter stärker ausdifferenziert und/oder auf andere Weise zusammengefasst werden (vgl. etwa Gallagher 2005, S. 569–570; Carey et al. 2013, S. 63).

  2. 2.

    Die relative Mehrheitswahl in Einerwahlkreisen beispielsweise wurde im Vereinigten Königreich plebiszitär bestätigt und kann dadurch dort eine bestimmte Legitimität für sich beanspruchen. Würde der Bundestag ein entsprechendes Wahlsystem einführen, dürfte dies in der deutschen Bevölkerung kaum als gleichermaßen legitim angesehen werden. Wenngleich die Legitimitätsfunktion empirisch schwer greifbar ist, muss sie nicht zwangsläufig durch die weiteren Funktionen absorbiert werden.

  3. 3.

    Zwar ist das Verhältnis dieser beiden Ziele weitgehend, aber nicht vollständig antithetisch. Ist ein Parteiensystem bereits auf elektoraler Ebene konzentriert, so kann ein Wahlsystem, das dieses Parteiensystem auf parlamentarische Ebene unverändert überträgt, durchaus beide Ziele gleichzeitig erfüllen. Eine solche Situation kann durch eine entsprechende Sozialstruktur mit wenigen Konfliktlinien entstehen. Aber auch psychologische Effekte von Wahlsystemen können hierzu beitragen, indem sie zu Blockbildungen bereits bei der Stimmabgabe beitragen (Shugart 2001b, S. 26; Shugart und Wattenberg 2001b, S. 583–584; Gallagher 2005, S. 548–549).

  4. 4.

    Die Teilnahme wurde durch die Verlosung von zwanzig Mal 10 € unter den Studierenden incentiviert.

  5. 5.

    Dies schließt mit ein, dass manche der Kombinationen untypisch sind. Das heißt, sie kombinieren bestimmte Eigenschaften, die empirisch in dieser Kombination kaum vorkommen oder auch schwierig zu konstruieren sind. In manchen Bereichen der Literatur zu Conjoint- und Vignetten-Experimenten werden solche Profile daher bewusst ausgeschlossen. Da es sich bei den untypischen Kombinationen jedoch nie um unmögliche Profile handelt, folgen wir auch an dieser Stelle der Empfehlung von Hainmueller et al. (2014, S. 26), sämtliche Profile zuzulassen: „researchers should employ restrictions and exclude attribute combinations whenever they are deemed so unrealistic that a counterfactual would essentially be meaningless [; …] other cases involve combinations of attributes which are considered atypical, but not impossible or illogical […]. Much can be learned by including such combinations. Note that it is precisely by varying some attributes independently and thereby breaking the correlations that exist in reality that we can isolate the separate effect of each attribute“. Gleichzeitig weisen Hainmueller et al. (2014, S. 26) darauf hin, dass zu viele atypische Profile dazu führen können, dass die Befragten das Interesse an der Befragung verlieren könnten und dazu neigen, atypische Antworten zu geben. Um dies zu testen, schlagen Hainmueller et al. (2014) vor, dass die Profile am Grad ihrer Ungewöhnlichkeit klassifiziert werden und dann überprüft wird, ob sich die Effekte von Personen die viele atypische Profile gesehen haben von denen der anderen Befragten unterscheiden. Wir haben unsere Ergebnisse überprüft und finden bei den entsprechenden Tests keine Hinweise darauf, dass die Effekte systematisch unterschiedlich sind.

  6. 6.

    Leeper et al. (2018) merken hinsichtlich des AMCEs an, dass dieser nur bedingt für die Analyse von Subgruppenpräferenzen geeignet ist. Der Grund hierfür liegt darin, dass der AMCE immer nur mit Bezug auf die Referenzkategorie sinnvoll interpretiert werden kann und sich die Präferenzen zwischen zwei Gruppen hinsichtlich der Referenzkategorie unterscheiden können. Wir haben die Analysen des vorliegenden Aufsatzes, in denen wir Subgruppen miteinander vergleichen, basierend auf dem von Leeper et al. (2018) vorgeschlagenen alternativen Ansatz repliziert und finden keine Unterschiede zu dem Vergleich anhand von AMCEs. Daher berichten wir im gesamten Artikel die AMCEs.

  7. 7.

    Die Ergebnisse sprechen auch für eine positive Bewertung eines Verhältniswahlsystems mit moderater Sperrklausel und offenen Listen.

  8. 8.

    Alternativ haben wir die Parteiidentifikation abgefragt. Da allerdings nur ungefähr die Hälfte der Befragten angibt, eine Parteineigung zu besitzen, wäre die Nutzung dieser Variable die schlechtere Lösung, da insbesondere die Anzahl von Befragten mit einer Parteiidentifikation für eine kleinere Partei sehr gering ausfällt.

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Danksagung

Für wertvolle Verbesserungsvorschläge danken wir zwei anonymen Gutachtern sowie der PVS-Redaktion. Wir haben frühere Versionen dieses Beitrags auf der 2017er Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises Handlungs- und Entscheidungstheorie sowie auf der 12. General Conference der ECPR vorgestellt. Für hilfreiche Hinweise danken wir ebenfalls den jeweiligen Teilnehmern, insbesondere Florian Grotz, Arndt Leininger und Philipp Weinmann.

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Jankowski, M., Linhart, E. & Tepe, M. Welches Wahlsystem wollen die Wähler? Evidenz von einem Conjoint-Experiment. Polit Vierteljahresschr 60, 221–243 (2019). https://doi.org/10.1007/s11615-019-00152-2

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Schlüsselwörter

  • Wahlsysteme
  • Conjoint-Analyse
  • Survey Experiment
  • Präferenzen

Keywords

  • Electoral systems
  • Conjoint analysis
  • Survey experiment
  • Preferences