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Krise des Widerspruchsmanagements – Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit aus neoinstitutionalistischer Theorieperspektive

The crisis of contradiction management: impact assessment of social work from the perspective of neoinstitutional theory

Zusammenfassung

Die Forderung nach Wirkungsorientierung und die steigende Notwendigkeit zum Nachweis der Wirksamkeit sozialarbeiterischer Interventionen verlangen der Sozialen Arbeit mehr Transparenz nach außen ab. Aus neoinstitutionalistischer Perspektive lässt sich erkennen, dass infolge der Institutionalisierung von wirkungsorientierter Steuerung im Feld der Sozialen Arbeit bisherige Mechanismen des Widerspruchsmanagements in den leistungserbringenden Organisationen tendenziell außer Kraft gesetzt werden. Dadurch sind auch Veränderungen auf Ebene der direkten KlientInnenarbeit zu erwarten, wobei großteils noch offen ist, wie diese konkret aussehen. Hierfür ist nicht nur von Bedeutung, wie sich im gegenwärtigen Aushandlungsprozess die fördergebenden Stellen der öffentlichen Hand positionieren, sondern auch, welche Gestaltungspotenziale und Legitimationsstrategien die Organisations- und Professionsebene zu erschließen verstehen.

Abstract

The demand for impact assessment and the rising need to prove the effectiveness of social-work interventions require social work to become more transparent to the outside world. From a neoinstitutional perspective it becomes clear that there is a tendency to suspend the mechanisms of contradiction management which service providers have used until now. It is therefore to be expected that this will lead to changes in the direct interaction with clients; what these changes will look like still remains to be seen. In this context it is not only important how the public funding bodies will position themselves in the present negotiation process, but also which potentials for development and which strategies of legitimation the service providers will be able to open up at the organizational and professional level.

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Notes

  1. Im internationalen (englischsprachigen) wissenschaftlichen Diskurs finden sich soziologische Arbeiten mit neoinstitutionalistischer Theoriebasis u. a. auch zu sozialen Diensten, nämlich v. a. zu health care und education (vgl. beispielhaft den Sammelband von Brock et al. 1999 oder Leicht et al. 2009). Englischsprachige empirische Arbeiten mit einem speziellen Fokus auf neuere Entwicklungen der Wirkungsorientierung in Organisationen der Sozialen Arbeit im engeren Sinn (zur Unterscheidung von sozialen Diensten s. u. bzw. Fußnote 4) aus neoinstitutionalistischer Perspektive konnten (bei einer sicher nicht erschöpfenden Literaturrecherche!) aber nicht ausgemacht werden, d. h., sie dürften jedenfalls auch nicht allzu häufig sein.

  2. Unter Organisationen der Sozialen Arbeit werden hier solche Einrichtungen bzw. Dienstleistungserbringer gezählt, in denen vorrangig personenbezogene, nichtmonetäre Hilfeleistung erbracht wird. Diese sind von generalisierten Hilfen und Sicherungssystemen in Form der administrativen Zuteilung von Geld- und Sachleistungen bzw. rechtlichem Schutz zu unterscheiden (vgl. Bommes und Scherr 2000, S. 140; Baecker 1994, S. 94). Während letztere als „regelverhaftet, aktenfixiert und hochgradig standardisiert“ (Bode 2012, S. 156) charakterisiert werden können, sind die hier interessierenden Organisationen gerade durch weitgehende Nicht-Standardisierbarkeit ihrer Arbeitsweise gekennzeichnet. Der Schwerpunkt des Artikels liegt zugleich auf solchen Organisationen der Sozialen Arbeit, die dem Dritten Sektor zuzurechnen sind.

  3. Rationalitätsmythen bezeichnen nach Walgenbach (2006, S. 359) „(…) Regeln und Annahmegefüge, die rational in dem Sinne sind, dass sie soziale Ziele bestimmen und in regelhafter Weise festlegen, welche Mittel zur Verfolgung dieser Zwecke die angemessenen sind (…). Sie sind Mythen in dem Sinne, dass ihre Wirklichkeit und Wirksamkeit von einem geteilten Glauben an sie abhängt.“

  4. Der Begriff „soziale Dienste“ wird hier synonym zum später näher definierten Begriff der „sozialen personenbezogenen Dienstleistungsorganisation“ verwendet. Er umfasst somit mehr als Organisationen der Sozialen Arbeit.

  5. Die große Heterogenität der Organisationen, in denen Soziale Arbeit erbracht wird, macht jedoch Typologisierungen generell schwierig und schränkt sie in ihrer Gültigkeit und Reichweite ein (vgl. Bode 2012; Scherr 2001).

  6. Die große Deckungsgleichheit der Merkmale mit der Beschreibung institutionalisierter Organisationen ist kein Zufall, da sowohl Hasenfeld als auch Klatetzki bei der Ausformulierung dieses Organisationstypus auf neoinstitutionalistische Arbeiten zurückgreifen.

  7. Walgenbach (2006, S. 375) nennt hier als Beispiel die Einführung bestimmter Qualitätsmanagementsysteme, die durch Standardisierung und Dokumentation der Arbeitsprozesse und Verfahrensweisen zur Einschränkung der notwendigen Flexibilität in der Aufgabenerfüllung führen können.

  8. Weitere Organisationsteile nach Mintzberg (ebd.) sind die strategische Spitze (oberste Management­ebene), die Mittellinie (mittlere und untere Managementebenen), die Technostruktur und der Hilfsstab.

  9. Wie weiter unten noch näher ausgeführt ist, gehören viele dieser Einrichtungen allerdings einem Organisationsverbund an, der sich nicht mehr als Einfachstruktur beschreiben lässt (vgl. ebd.).

  10. Wolff (2010) beschreibt Vergleichbares unter Bezugnahme auf das Konzept der losen Kopplung von Weick und das Modell der organisierten Anarchie nach March, ohne aber direkt Bezug zu neoinstitutionalistischen Ansätzen zu nehmen.

  11. Wirkungsorientierung ist keineswegs mit Wettbewerbsorientierung gleichzusetzen: Letztere geht von der Annahme aus, dass Konkurrenzmechanismen systematisch eine Steigerung der Wirkung von Dienstleistungen zur Folge haben, direkte Wirkungsmessung steht somit gar nicht im Fokus (vgl. Otto 2007, S. 32 f.). In der Praxis dürften beide Orientierungen aber teilweise zusammenwirken.

  12. Diese Debatte kann hier allerdings aus Platzgründen nicht eingehender aufgegriffen werden. Exemplarisch sei nur kurz auf die Diskussion um Begriffe wie „Semi-Profession“ (Etzioni 1969) oder „bescheidene Profession“ (vgl. Schütze 1999 [1996], kritisch hierzu etwa Nadai et al. 2005), aber auch „verspätete Profession“ (vgl. Staub-Bernasconi 2009) verwiesen. Der aktuelle Diskursstand im deutschsprachigen Raum wird in den beiden von Becker-Lenz et al. herausgegebenen Sammelbänden (2009; 2011) zusammengefasst.

  13. SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen in Österreich können kein allgemeines Berufsmonopol für ihren Tätigkeitsbereich beanspruchen. Es bleibt in der Regel der Organisation überlassen, inwieweit sie MitarbeiterInnen mit professionellem Ausbildungshintergrund rekrutiert und welche professionellen Standards sie vorgibt.

  14. Zusätzlich erhoffen sich manche AkteurInnen der Sozialen Arbeit durch zunehmende Transparenz der erbrachten Leistung und erreichten Wirkungen eine Stärkung von AdressatInnenrechten, Wirkungsorientierung wird mitunter als anschlussfähig an emanzipatorische Prämissen in der Sozialen Arbeit beobachtet. Die Realität scheint diesen Erwartungen allerdings kaum gerecht zu werden (vgl. Albus und Ziegler 2013, S. 164 f.).

  15. Die Referenzliste der Beratungsfirma umfasst etwa den Fonds Soziales Wien, die Caritas der Diözese Graz-Seckau, das Österreichische Rote Kreuz, die Geschützte Werkstätten – Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS), Wien Work – Integrative Betriebe und AusbildungsGmbH und NEUSTART – vgl. www.contrast-consulting.com [Stand: 07.09.2014].

  16. Und auch in der Sozialen Arbeit dürften – ähnlich wie Pfadenhauer in Bezug auf humangenetische PraktikerInnen beobachtet (vgl. ebd.) – die Gründe für bestehende Inszenierungsprobleme u. a. in der programmatischen KlientInnennähe liegen (vgl. Mayrhofer 2012, S. 281 f.).

  17. In klarer Abgrenzung zu Seibels Studie über funktionalen Dilettantismus in Organisationen des Dritten Sektors sind die hier beschriebenen Entkopplungsstrategien allerdings nicht als Dilettantismus misszuverstehen. Sie bilden vielmehr eine systemrationale Möglichkeit des Umgangs mit anders nicht zu vereinbarenden Widersprüchen (u. a. auf zweckrationaler Ebene) in den spezifischen Umwelteinbettungen und -bezügen, in denen sich Organisationen der Sozialen Arbeit üblicherweise bewegen und bewähren müssen.

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Mayrhofer, H. Krise des Widerspruchsmanagements – Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit aus neoinstitutionalistischer Theorieperspektive. Österreich Z Soziol 39, 281–305 (2014). https://doi.org/10.1007/s11614-014-0148-0

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Schlüsselwörter

  • Wirkungsorientierung
  • Evidenzbasierte Praxis
  • Soziale Arbeit
  • Neoinstitutionalismus
  • Organisationstheorie

Keywords

  • Impact assessment
  • Evidence-based practice
  • Social work
  • New institutionalism
  • Organizational theory