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Ungewissheit als Fremdheitserfahrung – Zum Umgang mit Diversität in der lernenden Organisation

Uncertainty as an experience of foreignness—Dealing with diversity in the learning organization

Zusammenfassung

Dieser Beitrag der Zeitschrift GIO erörtert, wie in globalisierten, transkulturellen Lern- und Arbeitsgruppen – speziell im schulischen Kontext – die Anerkennung des Anderen als eine herausfordernde Aufgabe fokussiert und im Rekurs auf Bildungsprozesse gruppenintern erprobt und diskutiert werden kann. Als Ansatz hierfür wird die Phänomenologie der Fremdheit herangezogen, die Unzugänglichkeit als wesentliches Moment von Interaktion aufgreift und einen Umgang mit Ungewissheit anbahnen kann, der sich einem kategorisierenden und damit potenziell stigmatisierenden und diskriminierenden Festschreiben des Anderen verweigert.

Die Phänomenologie der Fremdheit begegnet einem aktuellen anerkennungstheoretischen Ansatz, der Adressierungen als ambivalente und verkennende interpretiert, hierbei jedoch nicht verweilen sollte, um die sinn- und verantwortungsvolle Ausrichtung von Anerkennung anzusteuern. Diesbezüglich auch die eigene Fremdheit durch Selbstentzogenheit anzuerkennen, kann Organisationssubjekte dafür sensibilisieren, mit und von anderen zu lernen, damit die Projektion eigener, als verunsichernd erlebter Fremdheitsmomente kritisch reflektiert und diskriminierende Prozessen des Othering verhindert werden können.

Möglich wird dies im Blick auf eine situationssensible und vorurteilsbewusste Pädagogik, wobei sich ein für methodisches Handeln im Umgang mit Diversität gefordertes Urteilen in Ungewissheitsszenarien gezielt üben lässt, unter anderem anhand von freien Reflexionen über fiktive Beispiele und Vignetten sowie durch eine kooperative Problematisierung der eigenen Praxis. Darüber hinaus kann diese Praxisreflexion auch für die Aus- und Weiterbildung in außerschulischen Organisationen genutzt werden. Sowohl die praktischen Übungen als auch deren theoretischer Hintergrund lassen sich zudem hinsichtlich weiterer Diversitätslinien wie Gender oder Behinderung in den Blick nehmen.

Abstract

This article of the GIO magazine argues how recognition of others can be shaped as a challenging task in globalized and transcultural working and learning groups, especially in schools, and how this recognition can be tested and discussed in educational intra-goup processes. The argumentation refers to the phenomenology of foreignness that takes up inaccessibility as an essential aspect of interaction and can initiate dealing with uncertainty without stigmatizing und discriminating others.

The phenomenology of foreignness meets a current approach of recognition theory that interprets addressing others as ambivalent and misjudging, This approach should be reformed to orientate recognition sensefully and responsibly. Regarding this even the recognition of one’s own foreignness can raise organizational subjects’ awareness of learning with and from others with the aim of reflecting projections of one’s own aspects of foreignness and inhibiting discriminating processes of othering.

This can be realized by pedagogical approaches regarding the relevance of prejudice in the concrete learning situation. For example, pupils and (prospective) teachers, but even members of other organizations, can learn to judge more experienced in situations of uncertainty by reflecting and discussing their own practical experience or facing fictional vignettes that deal with diversity in various scenarios—e.g. also concerning aspects of gender or disability.

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Redecker, A. Ungewissheit als Fremdheitserfahrung – Zum Umgang mit Diversität in der lernenden Organisation. Gr Interakt Org (2021). https://doi.org/10.1007/s11612-021-00603-8

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  • Ungewissheit
  • Fremdheit
  • Anerkennung
  • Diversität
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  • Uncertainty
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  • Recognition
  • Diversity
  • Reflection of practice
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