Skip to main content

Mehr Zuwanderer, mehr Fremdenangst? Ein Überblick über den Forschungsstand und ein Erklärungsversuch aktueller Entwicklungen in Deutschland

More immigrants, more xenophobia? A review of the current state of research and an attempt to explain recent developments in Germany

La peur des étrangers augmente-elle avec le nombre d’immigrés? Synthèse de l’état des recherches et tentative d’explication des évolutions actuelles en Allemagne

Zusammenfassung

Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund wird in den kommenden Jahren in Deutschland ansteigen. Eine der zentralen gesellschaftlichen Fragen wird sicherlich sein, ob diese zunehmende ethnische Vielfalt in der Bevölkerung akzeptiert oder ob Zuwanderung stärker als Bedrohung wahrgenommen wird. In der Forschung zeigt sich hierzu ein offensichtliches Paradox: Einerseits steigt in Zeiten hoher Migrationszahlen häufig die Skepsis gegenüber der Zuwanderung, und rechtsgerichtete Bewegungen gewinnen an Zuspruch. Andererseits sind diese Reaktionen oft in solchen Regionen überrepräsentiert, wo der tatsächliche Migrantenanteil eher gering ist. Der Beitrag gibt einen Überblick über Theorien und Erkenntnisse zu diesem scheinbaren Widerspruch. Ein entscheidender Faktor, der die gegensätzlichen Befunde zumindest teilweise in Einklang bringen kann, ist die geografische Analyseebene: Steigt der nationale Zuwandereranteil, nimmt die mediale Aufmerksamkeit zu, und die Ängste in der Bevölkerung werden in der Regel größer. Auf der Ebene von Landkreisen dagegen zeigen sich die stärksten Kontakt- und Gewöhnungseffekte, sodass Menschen, die in Kreisen mit vielen Migranten leben, die Zuwanderung im Schnitt positiver sehen. Auf Stadtteilebene kehrt sich der Zusammenhang allerdings tendenziell eher wieder um: Hier leben die toleranten Bewohner häufiger in Vierteln mit niedrigem bis moderatem Zuwandereranteil, während Einheimische aus Gegenden mit vielen Migranten überdurchschnittlich oft fortziehen und die Zurückgebliebenen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit rechtsgerichtete Parteien wählen, was am Beispiel des Wahlerfolgs der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg diskutiert wird. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich einige Schlussfolgerungen für die aktuellen Entwicklungen in Deutschland ziehen.

Abstract

The share of residents with foreign roots in Germany will rise considerably in the next years. A crucial societal question will certainly be whether natives will get used to the increasing level of ethnic diversity or whether anti-immigrant threat perceptions will rise. There is an obvious empirical paradox in the context of this question: On the one hand, high immigration usually coincides with more skeptical views towards immigration and greater success for right-wing political parties. On the other hand, these reactions are often over-represented in regions where the actual share of migrants is rather low. This paper presents an overview of theories and evidence on this apparent contradiction. A crucial factor which can at least partially reconcile these ambivalent findings is the geographic level of analysis: If the national share of migrants increases, media coverage of the topic is greater and fears among the population accordingly rise in most cases. On the level of regions, however, effects of contact and habituation are strongest, such that people living in high-immigrant regions tend to perceive immigration in a more positive way. On the level of city districts, the relationship seemingly turns negative again. Here, the more tolerant citizens live in residential areas with a low to moderate share of migrants, while natives living in districts with many foreigners tend to move away or vote for far-right parties, as the success of the “Alternative for Germany” (AfD) in the 2016 state elections suggests. A number of conclusions can be drawn with regard to current developments in Germany.

Résumé

La proportion de la population d’origine étrangère va augmenter en Allemagne dans les prochaines années. Une question décisive sera de savoir si la population acceptera cette diversité ethnique croissante ou si, au contraire, l’immigration sera plus fortement perçue comme une menace. Les recherches concernant cette question révèlent un paradoxe manifeste: D’un côté, les périodes de forte immigration coïncident souvent avec un plus grand scepticisme à l’égard des immigrés et une poussée des mouvements de droite extrême. D’un autre côté, cependant, ces réactions sont souvent surreprésentées dans les régions où le taux d’immigrés est plutôt faible. Cet article présente une synthèse des théories et des travaux empiriques concernant cette apparente contradiction. Un facteur décisif susceptible de réconcilier au moins partiellement ces constats contradictoires est le niveau géographique de l’analyse: Quand le taux d’immigrés augmente au niveau national, ce thème fait l’objet d’une couverture médiatique croissante ce qui a en règle générale pour effet d’aviver les craintes de la population. Au niveau local, par contre, les effets générés par le contact et l’habitude de côtoyer les populations d’origine étrangère sont les plus marqués de telle sorte que les habitants des territoires à fort taux d’immigration perçoivent en moyenne l’immigration de façon plus positive. En zone urbaine, la relation a tendance à s’inverser à nouveau: Les habitants tolérants vivent plus souvent dans des quartiers avec un taux d’immigrés faible ou modéré; les habitants des quartiers à forte population immigrée ont tendance à quitter leur quartier plus souvent que la moyenne, tandis que les habitants restants ont une probabilité accrue de voter pour des partis de droite extrême. Ce phénomène est discuté à partir de l’exemple du succès électoral de l’Alternative für Deutschland (Alternative pour l’Allemagne, AfD) aux élections régionales dans le Bade-Wurtemberg en 2016. Ces analyses permettent de tirer plusieurs conclusions sur les évolutions actuelles en Allemagne.

This is a preview of subscription content, access via your institution.

Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
Abb. 4
Abb. 5
Abb. 6

Notes

  1. 1.

    Das Konzept des „Migrationshintergrunds im engeren Sinne“ des Statistischen Bundesamtes (2014), auf das sich diese Zahlen beziehen, schließt Ausländer, Eingebürgerte sowie in Deutschland geborene Deutsche, bei denen mindestens ein Elternteil nach 1950 nach Deutschland eingewandert oder als Ausländer in Deutschland geboren wurde, ein. In diesem Artikel werden zusätzlich und abweichend von diesem Konzept die Termini „Migranten“, „Einwanderer“ und „Zuwanderer“ gebraucht. Gemeint sind mit diesen, vereinfachend synonym verwendeten Begriffen dem Wortsinne folgend Menschen, die im Ausland geboren sind und heute ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Beide Personengruppen – Bevölkerung mit Migrationshintergrund und Zuwanderer – müssen nicht mit (im Zeitverlauf veränderlichen) Vorstellungen im öffentlichen Diskurs darüber, wer als „fremd“ angesehen wird, deckungsgleich sein. Von Letzterem gehen aber wohl die kausalen Effekte auf Bedrohungsgefühle oder andere Einstellungsmerkmale aus. Da die Gruppengröße der als „fremd“ wahrgenommenen Personen schwer zu erheben ist, gelten die je nach Datenverfügbarkeit verwendeten Konzepte der „Zuwanderer“ oder der „Bevölkerung mit Migrationshintergrund“ als Proxyvariable hierfür.

  2. 2.

    Für Asylbewerber liegen monatliche Zahlen vor (Eurostat 2016), während das für die Gesamtzuwanderung nicht gilt. Da die jährlichen Zeitreihen von Asyl- und Gesamtnettozuwanderung seit 1991 mit r = 0,63 korrelieren, kann der Asylzuzug für diese deskriptive Darstellung als Proxyvariable für den gesamten Zuzug herangezogen werden.

  3. 3.

    Der vollständige Wortlaut dieser vier Aussagen ist wie folgt: „Ausländer belasten das Sozialsystem eines Landes“, „Heutzutage gibt es in Deutschland zu viele Ausländer“, „Ausländer nehmen Einheimischen in einem Land die Arbeitsplätze weg“ sowie „Ausländer verschärfen die Kriminalitätsprobleme“. Die Antworten sind hier so codiert, dass der Wert 10 die jeweilige genannte Aussage und der Wert 1 ihre Negation (z. B. „verschärfen die Kriminalitätsprobleme nicht“) bezeichnet.

  4. 4.

    Im Inland geborene Personen mit Migrationshintergrund oder ethnischem Minderheitenstatus werden mit dieser Definition nicht erfasst, obwohl sie potenziell als „Fremde“ wahrgenommen werden könnten. Andererseits können im Ausland geborene Personen auch aufgrund deutscher Abstammung, kultureller Assimilation oder aus anderen Gründen als nicht fremd wahrgenommen werden. An dieser Stelle steht jedoch weniger eine valide Messung der absoluten Höhe des Grades ethnischer Vielfalt, sondern vielmehr deren Varianz auf lokaler Ebene im Blickpunkt. Die Unterschiede im Anteil der im Ausland geborenen Einwohner werden daher, wie oben angemerkt, als Proxyvariable für die Unterschiede im Anteil als „fremd“ wahrgenommener Personen angesehen.

  5. 5.

    Von den gegenwärtig 402 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands sind aufgrund der mehrstufigen Stichprobenziehung der European Values Study (2008) nur 155 in diesem Datensatz enthalten. Die 2075 Befragten im Datensatz verteilen sich auf diese Kreise, sodass ein in Abb. 4 dargestelltes Dezil im Schnitt etwa 200 Befragte aus 15–16 Landkreisen gruppiert.

  6. 6.

    Im EVS wurde danach gefragt, in welchem Landkreis die jeweilige Person im Alter von 15 Jahren lebte. Aus der Differenz zwischen dem Zuwandereranteil in der momentanen im Vergleich mit der vorherigen Region konnten die Gruppen „in vielfältigere Region gezogen“, „in weniger vielfältige Region gezogen“ sowie „nicht umgezogen bzw. nicht bestimmbar“ voneinander abgegrenzt werden. Hier zeigt sich grundlegend, dass beide Gruppen mit Umzugserfahrung im Schnitt etwas toleranter antworten als die Referenzgruppe. Hierauf und auch auf den Einfluss der übrigen Kontrollvariablen liegt allerdings nicht der Schwerpunkt der vorliegenden Untersuchung, weshalb diese Effekte nicht im Detail berichtet werden und hierfür auf andere Untersuchungen (z. B. Ceobanu und Escandell 2010; Kaufmann und Harris 2015; Weber 2015) verwiesen wird.

  7. 7.

    Um die Robustheit der Ergebnisse in Bezug auf fehlende Werte zu überprüfen, wurden mit der Software Amelia II für R zehn Datensätze mit auf Basis der Informationen aller genannten Variablen imputierten Werten generiert, die beschriebene Mehrebenenanalyse in jedem der Datensätze durchgeführt und die Ergebniskoeffizienten nach den Kombinationsregeln von Rubin gemittelt. Ein fallweiser Ausschluss fehlender Werte würde die Ergebnisse in ihrer Tendenz (Richtung und Signifikanzniveau der dargestellten Effekte) allerdings nicht verändern.

  8. 8.

    Daten zum Anteil von Bewohnern mit Migrationshintergrund in verschiedenen Altersgruppen sowie dem Zuzug und Fortzug von Deutschen und Ausländern, jeweils auf Stadtteilsebene und als Zeitreihe von 1999 bis 2013, wurden dem Autor freundlicherweise vom Statistischen Amt der Stadt Stuttgart zur Verfügung gestellt. Der Autor dankt hierfür Marianne Haarer und den verantwortlichen Mitarbeitern.

Literatur

  1. Adorno, T. W. (1973). Studien zum autoritären Charakter. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

    Google Scholar 

  2. Alba, R. D. (1990). Ethnic identity: The transformation of white America. New Haven: Yale University Press.

    Google Scholar 

  3. Alba, R. D. (2005). Bright vs. blurred boundaries: Second generation assimilation and exclusion in France, Germany, and the United States. Ethnic and Racial Studies, 28, 20–49.

    Article  Google Scholar 

  4. ALLBUS (1980–2012). Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS – Kumulation 1980–2012. GESIS Datenarchiv, Köln, ZA4578 Datenfile Version 1.0.0.

  5. Allport, G. (1954). The nature of prejudice. Reading: Addison-Wesley.

    Google Scholar 

  6. Bates, D., Maechler, M., Bolker, B., & Walker, S. (2015). Fitting linear mixed-effects models using lme4. Journal of Statistical Software, 67, 1–48.

    Article  Google Scholar 

  7. Biggs, M., & Knauss, S. (2012). Explaining membership in the British National Party: A multilevel analysis of contact and threat. European Sociological Review, 28, 633–646.

    Article  Google Scholar 

  8. Blalock, H. M. (1967). Toward a theory of minority-group relations. New York: John Wiley & Sons.

    Google Scholar 

  9. Blumer, H. (1958). Race prejudice as a sense of group position. The Pacific Sociological Review, 1, 3–7.

    Article  Google Scholar 

  10. Bobo, L., & Hutchings, V. L. (1996). Perceptions of racial group competition: Extending Blumer’s theory of group position to a multiracial social context. American Sociological Review, 61, 951–972.

    Article  Google Scholar 

  11. Bonin, H. (2014). Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt Bertelsmann Stiftung. https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/Bonin_Beitrag_Zuwanderung_zum_dt_Staatshaushalt_141204_nm.pdf. Zugegriffen: März 2015.

    Google Scholar 

  12. Boomgaarden, H. G., & Vliegenthart, R. (2007). Explaining the rise of anti-immigrant parties: The role of news media content. Electoral Studies, 26, 404–417.

    Article  Google Scholar 

  13. Borjas, G. J. (1994). The economics of immigration. Journal of Economic Literature, 32, 1667–1717.

    Google Scholar 

  14. Bowyer, B. (2008). Local context and extreme right support in England: The British National Party in the 2002 and 2003 local elections. Electoral Studies, 27, 611–620.

    Article  Google Scholar 

  15. Bundesagentur für Arbeit (2008). Arbeitsmarkt in Zahlen. Juni 2008. Arbeitslose nach Kreisen. Nürnberg: Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

    Google Scholar 

  16. Bundesamt für Statistik (2014). Abstimmung vom 9. Februar 2014: Initiative „Gegen Masseneinwanderung“. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/03/blank/key/2014/013.html. Zugegriffen: Sept. 2014.

    Google Scholar 

  17. Ceobanu, A. M., & Escandell, X. (2010). Comparative analyses of public attitudes toward immigrants and immigration using multinational survey data: A review of theories and research. Annual Review of Sociology, 36, 309–328.

    Article  Google Scholar 

  18. Coenders, M., & Scheepers, P. (2003). The effect of education on nationalism and ethnic exclusionism: An international comparison. Political Psychology, 24, 313–343.

    Article  Google Scholar 

  19. d’Amuri, F., Ottaviano, G. I. P., & Peri, G. (2009). The labor market impact of immigration in Western Germany in the 1990 s. European Economic Review, 54, 550–570.

    Article  Google Scholar 

  20. Danzer, A. M., & Yaman, F. (2013). Do ethnic enclaves impede immigrants’ integration? Evidence from a quasi-experimental social-interaction approach. Review of International Economics, 21, 311–325.

    Article  Google Scholar 

  21. Decker, O., Kiess, J., & Brähler, E. (2014). Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014. Leipzig: Universität Leipzig.

    Google Scholar 

  22. Dixon, J. C., & Rosenbaum, M. S. (2004). Nice to know you? Testing contact, cultural, and group threat theories of anti-black and anti-hispanic stereotypes. Social Science Quarterly, 85, 257–280.

    Article  Google Scholar 

  23. Duffy, B. (2014). Perceptions and reality: Ten things we should know about attitudes to immigration in the UK. The Political Quarterly, 85, 259–266.

    Article  Google Scholar 

  24. Eddy, M. (2014). Swiss voters narrowly approve curbs on immigration. New York Times, 9. Februar 2014. www.nytimes.com/2014/02/10/world/europe/swiss-voters-narrowly-approve-curbs-on-immigration.html. Zugegriffen: Dez. 2014.

    Google Scholar 

  25. Esser, H. (1980). Aspekte der Wanderungssoziologie. Assimilation und Integration von Wanderern, ethnischen Gruppen und Minderheiten. Eine handlungstheoretische Analyse. Darmstadt: Luchterhand.

    Google Scholar 

  26. Esser, H. (2004). Does the „new“ immigration require a „new“ theory of inter-generational integration? International Migration Review, 38, 1126–1159.

    Article  Google Scholar 

  27. Europäische Kommission (2009). Eurobarometer 71.3. TNS Opinion and Social (Producer). GESIS Data Archive, Cologne. ZA4973 Data file Version 3.0.0. doi:10.4232/1.11135.

  28. European Values Study (2008). European Values Study 2008. Integrated Dataset (EVS 2008). GESIS Data Archive, Cologne. ZA4800 Data File Version 3.0.0. doi:10.4232/1.11004.

    Google Scholar 

  29. Eurostat (2016). Asylum and first time asylum applicants by citizenship, age and sex. Monthly data (rounded). http://ec.europa.eu/eurostat/data/database?node_code=migr. Zugegriffen: Jan. 2016.

    Google Scholar 

  30. Flohr, H. (1987). Biological bases of prejudice. International Political Science Review / Revue internationale de science politique, 8, 183–192.

    Google Scholar 

  31. Ford, R., & Goodwin, M. J. (2010). Angry white men: Individual and contextual predictors of support for the British National Party. Political Studies, 58, 1–25.

    Article  Google Scholar 

  32. Forschungsgruppe Wahlen (2016). Politbarometer. Wichtige Probleme in Deutschland. http://www.forschungsgruppe.de/Umfragen/Politbarometer/Langzeitentwicklung_-_Themen_im_Ueberblick/Politik_II/#Probl1. Zugegriffen: Febr. 2016.

    Google Scholar 

  33. Fotheringham, A. S., & Wong, D. W. S. (1991). The modifiable areal unit problem in multivariate statistical analysis. Environment and Planning, 23, 1025–1044.

    Article  Google Scholar 

  34. Glitz, A. (2012). The labor market impact of immigration: A quasi-experiment exploiting immigrant location rules in Germany. Journal of Labor Economics, 30, 175–213.

    Article  Google Scholar 

  35. Green, E. G. T., Fasel, N., & Sarrasin, O. (2010). The more the merrier? The effects of type of cultural diversity on exclusionary immigration attitudes in Switzerland. International Journal of Conflict and Violence, 4, 177–190.

    Google Scholar 

  36. Green-Pedersen, C., & Krogstrup, J. (2008). Immigration as a political issue in Denmark and Sweden. European Journal of Political Research, 47, 610–634.

    Article  Google Scholar 

  37. Grönqist, H. (2006). Ethnic enclaves and the attainments of immigrant children. European Sociological Review, 22, 369–382.

    Article  Google Scholar 

  38. Hammond, R. A., & Axelrod, R. (2006). The evolution of ethnocentrism. The Journal of Conflict Resolution, 50, 926–936.

    Article  Google Scholar 

  39. Heerden, S. van, Lange, S. L. de, Brug, W. van der, & Fennema, M. (2014). The immigration and integration debate in the Netherlands: Discursive and programmatic reactions to the rise of anti-immigration parties. Journal of Ethnic and Migration Studies, 40, 119–136.

    Article  Google Scholar 

  40. Helbing, M. (2011). Why Swiss-Germans dislike Germans. Opposition to culturally similar and highly skilled immigrants. European Societies, 13, 5–27.

    Article  Google Scholar 

  41. Heitmeyer, W. (2010). Deutsche Zustände, Folge 9. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

    Google Scholar 

  42. Herda, D. (2013). Too many immigrants? Examining alternative forms of immigrant population innumeracy. Sociological Perspectives, 56, 213–240.

    Article  Google Scholar 

  43. Hewstone, M., & Schmid, K. (2014). Neighbourhood ethnic diversity and orientations toward muslims in Britain: The role of intergroup contact. The Political Quarterly, 85, 320–325.

    Article  Google Scholar 

  44. Hjerm, M. (2007). Do numbers really count? Group threat theory revisited. Journal of Ethnic and Migration Studies, 33, 1253–1275.

    Article  Google Scholar 

  45. Hjerm, M. (2009). Anti-immigrant attitudes and cross-municipal variation in the proportion of immigrants. Acta Sociologica, 52, 47–62.

    Article  Google Scholar 

  46. Hjerm, M., & Nagayoshi, K. (2011). The composition of the minority population as a threat: Can real economic and cultural threats explain xenophobia? International Sociology, 26, 815–843.

    Article  Google Scholar 

  47. Iguarta, J. J., & Cheng, L. (2009). Moderating effect of group cue while processing news on immigration: Is the framing effect a heuristic process? Journal of Communication, 59, 726–749.

    Article  Google Scholar 

  48. Kaufmann, E. (2014). „It’s the demography, stupid“: Ethnic change and opposition to immigration. The Political Quarterly, 85, 267–276.

    Article  Google Scholar 

  49. Kaufmann, E., & Harris, G. (2015). „White flight“ or positive contact? Local diversity and attitudes to immigration in Britain. Comparative Political Studies, 48, 1563–1590.

    Article  Google Scholar 

  50. Köppel, R. (2014). Schweizer Referendum: Niemand will einen Stacheldraht ausrollen. FAZ.net, 7. Februar 2014. http://www.faz.net/aktuell/politik/schweizer-referendum-niemand-will-einen-stacheldraht-ausrollen-12790165.html. Zugegriffen: März 2014.

    Google Scholar 

  51. Kwan, M. P. (2012). The uncertain geographic context problem. Annals of the Association of American Geographers, 102, 958–968.

    Article  Google Scholar 

  52. Leeuw, J. de, & Meijer, E. (Hrsg.). (2008). Handbook of multilevel analysis. New York: Springer.

    Google Scholar 

  53. Lipset, S. M., & Rokkan, S. (1967). Party systems and voter alignments. Cross-national perspectives. New York: Free Press.

    Google Scholar 

  54. Lubbers, M., Gijsberts, M., & Scheepers, P. (2002). Extreme right-wing voting in Western Europe. European Journal of Political Research, 41, 345–378.

    Article  Google Scholar 

  55. Manevska, K., & Achterberg, P. (2011). Immigration and perceived ethnic threat: Cultural capital and economic explanations. European Sociological Review, 29, 437–449.

    Article  Google Scholar 

  56. Massey, D. S., Arango, J., Hugo, G., Kouaoucí, A., Pellegrino, A., & Taylor, J. E. (1993). Theories of international migration: A review and appraisal. Population and Development Review, 19, 431–466.

    Article  Google Scholar 

  57. Mayda, A. M. (2006). Who is against immigration? A cross-country investigation of individual attitudes towards immigrants. The Review of Economics and Statistics, 88, 510–530.

    Article  Google Scholar 

  58. Mayda, A. M. (2010). International migration: A panel data analysis of the determinants of bilateral flows. Journal of Population Economics, 23, 1249–1274.

    Article  Google Scholar 

  59. McLaren, L. M. (2003). Anti-immigrant prejudice in Europe: Contact, threat perception, and preferences for the exclusion of migrants. Social Forces, 81, 909–936.

    Article  Google Scholar 

  60. McLaren, L. M., & Johnson, M. (2007). Resources, group conflict and symbols: Explaining anti-immigration hostility in Britain. Political Studies, 55, 709–732.

    Article  Google Scholar 

  61. Meer, T. van de, & Tolsma, J. (2014). Ethnic diversity and its effects on social cohesion. Annual Review of Sociology, 40, 459–478.

    Article  Google Scholar 

  62. Meertens, R. W., & Pettigrew, T. F. (1997). Is subtle prejudice really prejudice? The Public Opinion Quarterly, 61, 54–71.

    Article  Google Scholar 

  63. Meuleman, B., Davidov, E., & Billiet, J. (2009). Changing attitudes toward immigration in Europe, 2002–2007: A dynamic group conflict theory approach. Social Science Research, 38, 352–365.

    Article  Google Scholar 

  64. Muste, C. P. (2013). The dynamics of immigration opinion in the United States, 1992–2012. Public Opinion Quarterly, 77, 398–416.

    Article  Google Scholar 

  65. Musterd, S. (2005). Social and ethnic segregation in Europe: Levels, causes, and effects. Journal of Urban Affairs, 27, 331–348.

    Article  Google Scholar 

  66. Nannestad, P. (2007). Immigration and welfare states: A survey of 15 years of research. European Journal of Political Economy, 23, 512–532.

    Article  Google Scholar 

  67. Openshaw, S. (1984). The modifiable areal unit problem. Norwick: Geo Books.

    Google Scholar 

  68. Petermann, S. (2014). Neighbourhoods and municipalities as contextual opportunities for interethnic contact. Urban Studies, 51, 1214–1235.

    Article  Google Scholar 

  69. Petermann, S., & Schönwälder, K. (2014). Immigration and social interaction. European Societies, 16, 500–521.

    Article  Google Scholar 

  70. Pettigrew, T. F. (1998). Intergroup contact theory. Annual Review of Psychology, 49, 65–85.

    Article  Google Scholar 

  71. Quillian, L. (1995). Prejudice as a response to perceived threat: Population composition and anti-immigrant and racial prejudice in Europe. American Sociological Review, 60, 586–611.

    Article  Google Scholar 

  72. R Core Team (2015). R: A language and environment for statistical computing. R Foundation for Statistical Computing, Wien, Österreich. http://www.R-project.org. Zugegriffen: Sept. 2015.

    Google Scholar 

  73. Rink, N., Phalet, K., & Swyngedouw, M. (2009). The effects of immigrant population size, unemployment, and individual characteristics on voting for the Vlaams Blok in Flanders 1991–1999. European Sociological Review, 25, 411–424.

    Article  Google Scholar 

  74. Rippl, S. (2003). Kompensation oder Konflikt? Zur Erklärung negativer Einstellungen zur Zuwanderung. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 55, 231–252.

    Article  Google Scholar 

  75. Roggeband, C., & Vliegenthart, R. (2007). Divergent framing: The public debate on migration in the Dutch parliament and media, 1995–2004. West European Politics, 30, 524–548.

    Article  Google Scholar 

  76. Rowthorn, R. (2008). The fiscal impact of immigration on the advanced economies. Oxford Review of Economic Policy, 24, 560–580.

    Article  Google Scholar 

  77. Rustenbach, E. (2010). Sources of negative attitudes toward immigrants in Europe: A multi-level analysis. International Migration Review, 44, 53–77.

    Article  Google Scholar 

  78. Rydgren, J., & Ruth, P. (2011). Voting for the radical right in Swedish municipalities: Social marginality and ethnic competition? Scandinavian Political Studies, 34, 202–225.

    Article  Google Scholar 

  79. Sarrazin, T. (2010). Deutschland schafft sich ab. München: DVA.

    Google Scholar 

  80. Savelkoul, M., Scheepers, P., Tolsma, J., & Hagendoorn, L. (2011). Anti-muslim attitudes in the Netherlands: Tests of contradictory hypotheses derived from ethnic competition theory and intergroup contact theory. European Sociological Review, 27, 741–758.

    Article  Google Scholar 

  81. Scheepers, P., Gijsberts, M., & Coenders, M. (2002). Ethnic exclusionism in European countries. Public opposition to civil rights for legal migrants as a response to perceived ethnic threat. Sociological Review, 18, 17–34.

    Google Scholar 

  82. Schlüter, E., & Davidov, E. (2013). Contextual sources of perceived group threat: Negative immigration-related news reports, immigrant group size and their interaction, Spain 1996–2007. European Sociological Review, 29, 179–191.

    Article  Google Scholar 

  83. Schlüter, E., & Scheepers, P. (2010). The relationship between outgroup size and anti-outgroup attitudes: A theoretical synthesis and empirical test of group threat and intergroup contact theory. Social Science Research, 39, 285–295.

    Article  Google Scholar 

  84. Schlüter, E., & Wagner, U. (2008). Regional differences matter. Examining the dual influence of the regional size of the immigrant population on derogation of immigrants in Europe. International Journal of Comparative Sociology, 49, 153–173.

    Article  Google Scholar 

  85. Schneider, S. L. (2008). Anti-immigrant attitudes in Europe: Outgroup size and perceived ethnic threat. European Sociological Review, 24, 53–67.

    Article  Google Scholar 

  86. Semyonov, M., Raijman, R., Yom Tov, A., & Schmidt, P. (2004). Population size, perceived threat, and exclusion: A multiple-indicators analysis of attitudes toward foreigners in Germany. Social Science Research, 33, 681–701.

    Article  Google Scholar 

  87. Semyonov, M., Raijman, R., & Gorodzeisky, A. (2006). The rise of anti-foreigner sentiment in European societies, 1988–2000. American Sociological Review, 71, 426–449.

    Article  Google Scholar 

  88. Semyonov, M., Raijman, R., & Gorodzeisky, A. (2008). Foreigners’ impact on European societies. Public views and perceptions in a cross-national comparative perspective. International Journal of Comparative Sociology, 49, 5–29.

    Article  Google Scholar 

  89. Sides, J., & Citrin, J. (2007). European opinion about immigration: The role of identities, interests and information. British Journal of Political Science, 37, 477–504.

    Article  Google Scholar 

  90. Sinn, H.-W. (2015). Ökonomische Effekte der Migration. FAZ.net, 3. Januar 2015. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ifo-chef-sinn-oekonomische-effekte-der-migration-13343999.html. Zugegriffen: Jan. 2015.

    Google Scholar 

  91. Smale, A. (2014). In German city rich with history and tragedy, tide rises against immigration. New York Times, 7. Dezember 2014. http://www.nytimes.com/2014/12/08/world/in-german-city-rich-withhistory-and-tragedy-tide-rises-against-immigration.html. Zugegriffen: Dez. 2014.

    Google Scholar 

  92. Sniderman, P. M., Hagendoorn, L., & Prior, M. (2004). Predisposing factors and situational triggers: Exclusionary reactions to immigrant minorities. American Political Science Review, 98, 35–49.

    Article  Google Scholar 

  93. Soldt, R. (2016). Stuttgart: Hier brummt der Integrationsmotor. FAZ.net, 10. Januar 2016. http://www.faz.net/aktuell/politik/hier-und-jetzt/vorzeigekommune-stuttgart-hier-brummt-der-integrationsmotor-13995353.html. Zugegriffen: Jan. 2016.

    Google Scholar 

  94. Spiegel Online (2014). Mehr Einnahmen als Ausgaben: Ausländer bringen Deutschland Milliarden. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auslaender-bringen-deutschland-laut-studie-milliardenein-nahmen-a-1005217.html. Zugegriffen: Jan. 2015.

    Google Scholar 

  95. Stanat, P., Schwippert, K., & Gröhlich, C. (2010). Der Einfluss des Migrantenanteils in Schulklassen auf den Kompetenzerwerb. Längsschnittliche Überprüfung eines umstrittenen Effekts. Zeitschrift für Pädagogik, 55(Beiheft), 147–164.

    Google Scholar 

  96. Statistisches Bundesamt (2009). Bevölkerung Deutschlands bis 2060. 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt.

    Google Scholar 

  97. Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2013a). Bevölkerung nach Migrationsstatus regional. Ergebnisse des Mikrozensus 2011. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt.

    Google Scholar 

  98. Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2013b). Bevölkerungsstand: Bevölkerung nach Geschlecht, Nationalität und Altersgruppen – Stichtag 31.12. – regionale Tiefe: Kreise und krfr. Städte. https://www.regionalstatistik.de/genesis/online/logon. Zugegriffen: Febr. 2013.

    Google Scholar 

  99. Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2013c). Regionaldatenbank Deutschland. Bruttoinlandsprodukt/Bruttowertschöpfung. Regionale Tiefe: Kreise und krfr. Städte. https://www.regionalstatistik.de/genesis/online. Zugegriffen: Juni 2013.

    Google Scholar 

  100. Statistisches Bundesamt (2014). Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Ergebnisse des Mikrozensus 2013. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt.

    Google Scholar 

  101. Stephan, W. G., Ybarra, O., Martínez, C., Schwarzwald, J., & Tur-Kaspa, M. (1998). Prejudice toward immigrants to Spain and Israel: An integrated threat theory analysis. Journal of Cross-Cultural Psychology, 29, 559–576.

    Article  Google Scholar 

  102. Stolle, D., Petermann, S., Schmid, K., Schönwälder, K., Hewstone, M., Vertovec, S., Schmitt, T., & Heywood, J. (2013). Immigration-related diversity and trust in German cities: The role of intergroup contact. Journal of Elections, Public Opinion and Parties, 23, 279–298.

    Article  Google Scholar 

  103. Strabac, Z. (2011). It is the eyes and not the size that matter. The real and the perceived size of immigrant populations and anti-immigrant prejudice in Western Europe. European Societies, 13, 559–582.

    Article  Google Scholar 

  104. Tajfel, H., & Turner, J. C. (1986). The social identity theory of intergroup behavior. In S. Worchel, & W. G. Austin (Hrsg.), Psychology of intergroup relations (S. 7–24). Chicago: Nelson-Hall.

    Google Scholar 

  105. Taylor, M. C. (1998). How white attitudes vary with the racial composition of local populations: Numbers count. American Sociological Review, 63, 512–535.

    Article  Google Scholar 

  106. Teitelbaum, M. T. (2004). The media marketplace for garbled demography. Population and Development Review, 30, 317–327.

    Article  Google Scholar 

  107. ter Wal, J., d’Haenens, J., & Koeman, J. (2005). (Re)presentation of ethnicity in EU and Dutch domestic news: A quantitative analysis. Media, Culture & Society, 27, 937–950.

    Article  Google Scholar 

  108. Turner, J. C., Hogg, M. A., Oakes, P. J., Reicher, S. D., & Wetherell, M. S. (1987). Rediscovering the social group. A self-categorization theory. Oxford: Basil Blackwell.

    Google Scholar 

  109. Vervoort, M., & Dagevos, J. (2011). The social integration of ethnic minorities: An explanation of the trend in ethnic minorities’ social contacts with natives in the Netherlands, 1998–2006. Journal of Ethnic and Migration Studies, 37, 619–635.

    Article  Google Scholar 

  110. Wagner, U., Christ, O., Pettigrew, T., Stellmacher, J., & Wolf, C. (2006). Prejudice and minority proportion: Contact instead of threat effects. Social Psychology Quarterly, 69, 380–390.

    Article  Google Scholar 

  111. Weber, H. (2015). National and regional proportion of immigrants and perceived threat of immigration: A three-level analysis in Western Europe. International Journal of Comparative Sociology, 56, 116–140.

    Article  Google Scholar 

  112. Weins, C. (2011). Gruppenbedrohung oder Kontakt? Ausländeranteile, Arbeitslosigkeit und Vorurteile in Deutschland. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 63, 481–499.

    Article  Google Scholar 

  113. Zamora-Kapoor, A., Kovincic, P., & Causey, C. (2013). Anti-foreigner sentiment: State of the art. Sociology Compass, 7, 303–314.

    Article  Google Scholar 

  114. Zárate, M. A., Garcia, B., Garza, A. N., & Hitlan, R. T. (2004). Cultural threat and perceived realistic group conflict as dual predictors of prejudice. Journal of Experimental Social Psychology, 40, 99–105.

    Article  Google Scholar 

  115. Zick, A., Küpper, B., & Hövermann, A. (2011). Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung.

    Google Scholar 

  116. Zick, A., Pettigrew, T., & Wagner, U. (2008). Ethnic prejudice and discrimination in Europe. Journal of Social Issues, 64, 233–251.

    Article  Google Scholar 

Download references

Author information

Affiliations

Authors

Corresponding author

Correspondence to Hannes Weber.

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Verify currency and authenticity via CrossMark

Cite this article

Weber, H. Mehr Zuwanderer, mehr Fremdenangst? Ein Überblick über den Forschungsstand und ein Erklärungsversuch aktueller Entwicklungen in Deutschland. Berlin J Soziol 25, 397–428 (2015). https://doi.org/10.1007/s11609-016-0300-8

Download citation

Schlüsselwörter

  • Zuwanderung
  • Gruppenbedrohung
  • Fremdenfeindlichkeit
  • Integration

Keywords

  • Immigration
  • Group threat
  • Xenophobia
  • Integration

Mots-clés

  • Immigration
  • Menace intergroupe
  • Xénophobie
  • Intégration