Der Einfluss von elterlichen Investitionen auf die Entwicklung deutscher und türkischer Kinder

The influence of parental investments on the development of German and Turkish children in Germany

L’influence de l’investissement parental sur le développement des enfants d’origine allemande ou turque

Zusammenfassung

Ziel des Beitrages ist es, frühe ethnische Unterschiede in der Entwicklung von Kindern zu erklären. Die Grundlage für die Ungleichheit zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund wird schon im Vorschulalter gelegt. Zur Erklärung der Differenzen wird auf ein integriertes Ressourcen-Investitions-Modell zurückgegriffen. Der Beitrag geht der Frage nach, wie der Einfluss der ethnischen Herkunft durch die soziale Herkunft und die Investitionen der Eltern vermittelt wird. Auf der Grundlage von Daten zu 1046 Kindergartenkindern und deren Eltern lassen sich ethnische Unterschiede in der frühen Entwicklung feststellen. Die ethnischen Nachteile bleiben auch bei Kontrolle der sozioökonomischen Herkunft bestehen, verschwinden jedoch bei einer zusätzlichen Kontrolle der Investitionen. Somit zeigt sich, dass neben den familialen Ressourcen auch die bewussten oder unbewussten Investitionen der Eltern in anregungsreiche Aktivitäten die Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen und die ethnischen Unterschiede erklären können. Weitergehende Analysen zeigen, dass bei deutschen Kindern vor allem der sozioökonomische Hintergrund, bei türkischen Kindern vor allem die Investitionen der Eltern einen entscheidenden Einfluss auf deren Entwicklung ausüben.

Abstract

The basis of ethnic inequality is set during preschool age. This article aims to explain developmental ethnical differences by using a resource-investment-model. The question is, wether the influence of the ethnic origin could be mediated by the social background and parental investments. The project “Preschool education and educational careers among migrant families” supplied data on 1046 families. The analyses clearly show ethnic differences in early development. These differences persist even after controlling for the socioeconomic background, but disappear after controlling for the investments of the parents. Therefore, the family background and the investment of parents in their children’s home environment improve the developmental score of the child and explain the observed ethnic differences. Additional analyses show that among German children the social background is even more important than among Turkish children. The differential development of Turkish children is mainly stimulated by their parent’s investments.

Résumé

L’objectif de cet article est d’expliquer les divergences ethniques qui se manifestent très tôt dans le développement des enfants. Le fondement de l’inégalité entre les enfants issus de l’immigration et les enfants d’origine allemande est déjà posé à l’âge préscolaire. Pour expliquer ces différences, nous avons recours à un modèle combinant situation économique et investissement parental. La question qui se pose est de savoir comment l’influence de l’origine ethnique interagit avec l’origine sociale et l’investissement parental. À partir de données portant sur 1046 enfants allant au jardin d’enfants et leurs parents, on peut constater des divergences ethniques dès les premières phases du développement. Le handicap ethnique persiste si l’on prend en considération l’origine socio-économique de l’enfant, mais il disparaît si l’on prend également en considération l’investissement parental. On peut ainsi constater que, outre la situation économique de la famille, l’investissement parental dans des activités stimulantes, qu’il soit conscient ou inconscient, a une influence positive sur le développement de l’enfant et explique les divergences ethniques. Des analyses plus approfondies soulignent de plus que chez les enfants d’origine allemande, c’est surtout la situation socio-économique, tandis que chez les enfants d’origine turque, c’est avant tout l’investissement parental qui joue un rôle déterminant dans le développement.

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Abb. 1

Notes

  1. 1.

    Theoretisch lässt sich nicht nur zwischen den beiden Alternativen „Investition“ und „keine Investition“ unterscheiden. Es könnte auch genauer untersucht werden, welche Art von Investition getätigt wird und in welchem Umfang dies geschieht.

  2. 2.

    Der zweifelsohne vorhandene Einfluss von vorschulischen Einrichtungen auf die kindliche Entwicklung wird in den folgenden Analysen zwar kontrolliert, aber hier nicht theoretisch berücksichtigt, obwohl man die Entscheidung von Eltern, das Kind vorschulisch betreuen zu lassen, durchaus als Investition verstehen kann. Kinder können in Deutschland im Schnitt ab dem 3. Lebensjahr einen Kindergarten besuchen. Daher ist die Tatsache, ob ein drei- bis vierjähriges Kind einen Kindergarten besucht, in dieser Phase besonders stark vom Geburtsmonat abhängig und soll deshalb noch nicht als Investition verstanden werden. Zudem ist zu vermuten, dass der Einfluss der vorschulischen Einrichtung auf die Entwicklung jener Kinder, die eine solche Einrichtung besuchen, zu diesem Zeitpunkt noch vernachlässigbar gering ist, da die Kinder erst eine kurze Zeit der Umwelt der Kindertagesstätte ausgesetzt sind.

  3. 3.

    Zu einer Bewertung der Güte dieses Ansatzes siehe Kristen 1999, S. 7 ff.

  4. 4.

    Die Homoskedastizitätsannahme wurde mit Hilfe des White-Tests überprüft und konnte abgewiesen werden.

  5. 5.

    Es werden keine standardisierten Regressionskoeffizienten berichtet, da diese bei dichotomisierten Variablen (z.B. Vereinsmitgliedschaft) unzulässig sind (siehe Kohler & Kreuter 2001, S. 193 ff.).

  6. 6.

    Die einzelnen Aktivitätsvariablen korrelieren zwar untereinander – Cramer’s V 0,47 (Bücher und Verein), 0,15 (Lieder und Verein), 0,11 (Lieder und Bücher) –, aber das führt zu keiner regressionsdiagnostischen Einschränkung der Modelle.

  7. 7.

    Dies wäre auch durch die Verwendung von mehreren Interaktionstermen möglich. Aus Übersichtlichkeitsgründen werden jedoch getrennte Modelle bevorzugt.

  8. 8.

    Die standardisierten Regressionskoeffizienten können hier aus Platzgründen nicht berichtet werden. Der Beta-Regressionskoeffizient der Variablen „Bildung“ in Modell 8 ist 0,12 und der Beta-Koeffizient der Variablen „Bücher“ 0,09. Daher ist der Einfluss von Bildung geringfügig stärker ausgeprägt.

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Correspondence to Nicole Biedinger.

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Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des Projekts „Erwerb von sprachlichen und kulturellen Kompetenzen von Migrantenkindern in der Vorschulzeit“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird (GZ: ES 41/19-1). Der DFG gilt daher mein Dank für die finanzielle Unterstützung. Außerdem danke ich Birgit Becker, Jörg Dollmann, Hartmut Esser, Tanja Mangold, Barbara Schaan und den anonymen Gutachtern für die hilfreichen Kommentare zu einer früheren Version dieses Papiers.

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Biedinger, N. Der Einfluss von elterlichen Investitionen auf die Entwicklung deutscher und türkischer Kinder. Berlin J Soziol 19, 268–294 (2009). https://doi.org/10.1007/s11609-009-0061-8

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Schlüsselwörter

  • Ethnische Unterschiede
  • Ressourcen
  • Investitionen
  • Entwicklung
  • häusliche Aktivitäten

Keywords

  • Ethnic inequality
  • Resources
  • Investment
  • Development
  • Home environment
  • Activities

Mots-clés

  • Divergences ethniques
  • Situation économique
  • Investissement
  • Développement
  • Activités stimulantes