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Lohnt sich das Nachholen eines Schulabschlusses? Alternative Wege zur Hochschulreife und ihre Arbeitsmarkterträge

Is it Worth Catching up on a Higher School-Leaving Certificate? Alternative Pathways to University Entrance Qualifications and Their Labour Market Returns

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KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Aims and scope Submit manuscript

Zusammenfassung

Im Schuljahr 2016 wurden etwa 40 % der Hochschulreifen nicht auf allgemeinbildenden Schulen erreicht (Statistisches Bundesamt 2018a, b). Im vorliegenden Beitrag wird gefragt, inwieweit sich mit Blick auf Arbeitsmarkterträge diese Investition tatsächlich lohnt und ob sich die Erträge im Laufe der Bildungsexpansion verändert haben. Verwendet werden Daten der Erwachsenbefragung des Nationalen Bildungspanels (NEPS), die, getrennt nach Ausbildungs- und Hochschulabsolventen, analysiert werden. Verwendet werden Wachstumskurvenmodelle. Die Ergebnisse werden mit Propensity-Score-Matching-Analysen auf Robustheit geprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass das Nachholen der Hochschulreife für Ausbildungsabsolventen zu einem höheren beruflichen Prestige als auch zu günstigeren Karriereverläufen führt als der Verzicht darauf. Die Bildungsexpansion führt weder für Ausbildungs-, noch für Hochschulabsolventen zu einer Ausdifferenzierung der Erträge für unterschiedliche Wege zur Hochschulreife. Lediglich für weibliche Hochschulabsolventen kann festgestellt werden, dass mit der direkt erworbenen Hochschulreife ein höheres mittleres Prestige als im Vergleich zur alternativ erworbenen Hochschulreife erzielt wird.

Abstract

A significant proportion of graduates from non-academic school types in Germany catch up on eligibility to study on alternative pathways. We ask whether this investment is worthwhile in terms of labour market returns and whether the returns have changed in the course of the educational expansion. Data from the adult survey of the National Education Panel (NEPS), which is analysed separately for VET graduates and university graduates, are used. Growth curve models are estimated and the results are tested for robustness using propensity score matching analyses. The results show for VET graduates that eligibility to study leads to higher occupational prestige and to a more favourable occupational career than an intermediate certificate. The educational expansion does not lead to different returns for traditional and alternative pathways to eligibility to study, neither for VET graduates nor for university graduates. Only female university graduates reach a higher occupational prestige when they obtain the university entrance qualification via traditional instead of alternative pathways.

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Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3

Notes

  1. Es wird davon ausgegangen, dass erworbenes Humankapital in manchen Berufen durch Erwerbsunterbrechungen schneller abgeschrieben wird als in anderen. Frauen antizipieren familienbedingte Erwerbsunterbrechungen und wählen häufiger Berufe mit geringeren Abschreibungsraten, die eher im Dienstleistungsbereich zu finden sind (Polachek und Siebert 1994).

  2. Wir vernachlässigen für die folgenden Ausführungen, dass die Anstiege zu Beginn der Berufskarriere höher sind und dann abflachen (Härkönen und Bihagen 2011) und sprechen allgemein von Anstiegen. Wir gehen auch nicht auf die zahlreichen Studien zu aufsteigender, absteigender und lateraler Karrieremobilität ein, da wir diese Fragen in diesem Beitrag nicht verfolgen.

  3. Manzoni et al. (2014) berichten die Ergebnisse für Wachstumskurvenmodelle, in denen keine Interaktionseffekte für die Steigungskoeffizienten angegeben sind. Inwieweit es sich also bei den nur über Abbildungen zugänglichen Differenzen, bspw. für die Kurven der Bildungsgruppen, um signifikante Effekte handelt, wird im Text nicht systematisch deutlich. Dies trifft auch auf die ähnlich gelagerte Studie von Härkönen und Bihagen (2011) zu. Stawarz (2015) berechnet zwar Interaktionseffekte von unabhängigen Variablen auf die Steigungskoeffizienten, aber keine Dreifachinteraktionen, die die Entwicklung der Steigungskoeffizienten nach Bildungsabschlüssen im Zeitverlauf zeigen.

  4. Für rund 55 % der Personen beider Samples steht die ortsbezogene Information für den höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss nicht zur Verfügung. In diesem Fall wird der Geburtsort als Proxy herangezogen. Alle Personen, die vor 1974 in Ostdeutschland oder im Ausland geboren sind, werden für die Analysen ebenfalls exkludiert.

  5. Die Verteilung aller verwendeten Variablen ist in Tab. A1 dargestellt (www.kzfss.uni-koeln.de/sites/kzfss/pdf/Schuchart_et_al.pdf).

  6. Der Arbeitsmarkteintritt ist über die erste Beschäftigung nach Erwerb des höchsten berufsbildenden Abschlusses definiert. Insbesondere unter (Fach‑)Hochschulabsolventen ist es jedoch nicht unüblich, dass eine Beschäftigung bereits vor Ende des Abschlusses begonnen wird. Um dieser potenziellen zeitlichen Überschneidung gerecht zu werden, betrachten wir den Eintritt in den Arbeitsmarkt auch dann als gegeben, wenn eine neu begonnene Beschäftigungsepisode bis zu sechs Monate vor dem Abschluss datiert ist.

  7. N = 38 im Subsample der Ausbildungsabsolventen und N = 24 im Sample der (Fach‑)Hochschulabsolventen.

  8. Im Subsample der Hochschulabsolventen haben insgesamt N = 106 (=4 %) Personen ein abgeschlossenes (Fach‑)Hochschulstudium angegeben, aber keine HR. Inwieweit es sich bei diesen tatsächlich um Personen ohne Hochschulzugangsberechtigung oder um Personen mit ungenauen schulischen Angaben handelt, konnte nicht abschließend geklärt werden. Quantitativ gesehen kann es sich bei der Größe dieser Gruppe nicht ausschließlich um Personen des dritten Bildungswegs handeln. Ihr Anteil betrug bspw. nach Freitag (2012) im Wintersemester 2006/07 knapp 1 % aller Studierenden.

  9. nach linearer Extrapolation der fehlenden Werte.

  10. Aufgrund der geringen Fallzahlen wurden Personen mit einer Beamtenausbildung im niederen und mittleren Dienst als Personen mit dualer Ausbildung betrachtet.

  11. Im NEPS wurden der Ausbildungsberuf und der Studiengang mittels der folgenden Frage erfasst: In welchem Beruf genau haben Sie diese Ausbildung gemacht? Bitte nennen Sie mir die genaue Bezeichnung.

  12. Die für die Analysen verwendeten Abschlussnoten der höchsten allgemeinbildenden und berufsbildenden Abschlüsse sowie die erhobenen Kompetenzmerkmale (weighted likelihood estimates) weisen in unterschiedlichem Umfang fehlende Werte auf. Der Anteil liegt im Bereich zwischen 36 % bei der Lesegeschwindigkeit und 75 % bei den Abschlussnoten des Studiums (beides weibliche Hochschulabsolventen). Das Fehlen der Abschlussnoten dürfte zu einem großen Teil auf Vergessenseffekte zurückzuführen sein, die fehlenden Werte der Kompetenzmerkmale sind vor allem durch das Untersuchungsdesign zu erklären (vgl. Infas 2012).

  13. Der k‑nearest-neighbor-Parameter wurde in Anlehnung an Morris et al. (2014) auf k = 10 festgelegt.

  14. Die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Iterationsschritten des Imputationsprozesses verschwinden in den Subsamples nach 30 bis 50 Durchläufen. Mit einer Burn-in-Phase von 500 Iterationen und jeweils 500 weiteren zwischen der Erzeugung der einzelnen Datensätze wird daher eine sehr konservative Lösung gewählt. Insgesamt scheint die Annahme, aus den multipel imputierten Datensätzen verlässliche und effiziente statistische Inferenz zu ziehen, gerechtfertigt zu sein.

  15. Ein weiteres Problem, welches die Ergebnisse verzerren könnte, ist der selection bias (vgl. Heckman 1979). Bei der von uns verwendeten Stichprobe der Erwerbstätigen könnte es sich durch Ausschluss der Nichterwerbstätigen um eine nicht-repräsentative Darstellung der interessierenden Bevölkerungsgruppe handeln. Dies trifft auf unsere Stichprobe nicht zu, da für alle Befragten des Analysezeitraums mindestens eine Jobepisode beobachtet wurde.

  16. Analoge Grafiken für den nach Bildungswegen differenzierten Einfluss der Bildungsexpansion auf das Berufsprestige sind im Anhang zu finden (Abb. A1 und A2, Online-Anhang).

  17. Eine alternative Operationalisierung über den auf Basis des Mikrozensus ermittelten Anteil der Beschäftigten im Dienstleistungssektor führt zu einem vergleichbaren Effekt.

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Correspondence to Claudia Schuchart.

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Online-Anhang: www.kzfss.uni-koeln.de/sites/kzfss/pdf/Schuchart_et_al.pdf

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

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Schuchart, C., Schimke, B. Lohnt sich das Nachholen eines Schulabschlusses? Alternative Wege zur Hochschulreife und ihre Arbeitsmarkterträge. Köln Z Soziol 71, 237–273 (2019). https://doi.org/10.1007/s11577-019-00621-x

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