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Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft

Empirische Analysen zur Low-Cost-Hypothese des Umweltverhaltens

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KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Aims and scope Submit manuscript

Zusammenfassung

Anhand einer empirischen Untersuchung der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft werden verschiedene Hypothesen zum Zusammenhang von Umweltbewusstsein und Umweltverhalten überprüft. Die Untersuchung basiert auf Daten einer postalischen Befragung von Landwirten, die 2004 in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen durchgeführt wurde (n=657). Die Ergebnisse zeigen, dass es sowohl einen direkten als auch einen indirekten Effekt des Umweltbewusstseins gibt. Die indirekte Wirkung besteht in einer Verstärkung der Präferenz für umweltfreundliche Handlungskonsequenzen, wodurch umweltfreundlichen Alternativen ein höherer Nutzen zugewiesen wird. Zudem beeinflusst das Umweltbewusstsein Entscheidungen direkt: Auch unter Kontrolle von Nutzenerwägungen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit umweltfreundlichen Verhaltens, wenn die Akteure umweltbewusst sind. Umweltbewusstsein ist jedoch nur dann von Relevanz für die Entscheidung, wenn das umweltfreundliche Verhalten mit Zusatzkosten verbunden ist. Hiervon abgesehen ist der Effekt des Umweltbewusstseins jedoch unabhängig vom Ausmaß der zusätzlichen Kosten umweltfreundlicher Handlungsalternativen. Damit hat sich die Low-Cost-Hypothese in dieser Studie empirisch nicht bewährt.

Abstract

Utilizing data from a recent postal survey of farmers in western Germany (n=657), this paper studies the influence of environmental concern on environmental behaviour in a rational choice context. The analyses reveal both an indirect and a direct effect of environmental concern. First, environmental concern increases the preference for environmentally friendly consequences leading to a higher expected utility of environmentally friendly alternatives. Second, even controlling for the influence of utility expectations, environmental concern increases the probability of environmentally friendly behaviour, indicating a direct influence over and above the indirect effect. The direct effect of environmental concern, however, can be observed only if environmentally friendly action alternatives are associated with higher behavioural cost than environmentally degrading alternatives. Apart from that, the effect of environmental attitudes is not moderated by utility considerations and the cost structure of the respective alternatives. In sum, these results do not lend support to the low cost hypothesis.

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Abbildung 1:
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Notes

  1. Wie unten genauer ausgeführt wird, sollten diese negativen Komponenten jedoch nicht als Kosten im Sinne der Low-Cost-Hypothese interpretiert werden. Vielmehr resultieren die “Kosten“ der Low-Cost-Hypothese analytisch aus dem Vergleich des Nettonutzens zweier Alternativen (in der hier gewählten Begrifflichkeit handelt es sich um eine negative Nutzendifferenz).

  2. In ihrem Kostenbegriff beziehen sich Diekmann und Preisendörfer auf einen weiten Begriff, der nicht auf monetäre Kosten beschränkt ist (1998b: 439). So sind z. B. die monetären Kosten des ÖPNV in aller Regel niedriger als die der individuellen Autonutzung. Letztere hingegen ist, vor allem im ländlichen Raum, oftmals schneller und wird von vielen als komfortabler angesehen.

  3. Mensch bezeichnet diese Kosten zwar etwas irreführend als Opportunitätskosten, beschreibt aber letztlich das Nutzendifferenzial.

  4. Es muss allerdings beachtet werden, dass die Studie methodisch mehr als bedenklich ist. Insbesondere ist eine anfallende Stichprobe (n=82) aus dem Bekanntenkreis des Zweitautors keinesfalls als adäquate Datenbasis anzusehen.

  5. Leider bedienen Hunecke et al. sich eines komplexen Erhebungsdesigns (telefonische Rekrutierung zum persönlichen Ausfüllen eines Reisetagebuches), das schließlich zu einer Ausschöpfungsquote von unter 5 Prozent führt.

  6. Alle landwirtschaftlichen Betriebe, die ihre Produkte als „ökologisch“ oder „biologisch“ vermarkten wollen, müssen zum Kontrollverfahren nach der genannten Verordnung gemeldet sein. Diese „Meldung zum Kontrollverfahren“ kann in zwei Kategorien unterschieden werden: „Neumeldungen“ und „Änderungsmeldungen“. Eine Neumeldung erfolgt, wenn der Betrieb auf ökologische Landwirtschaft umgestellt wird. Eine Änderungsmeldung wird hingegen bei Betrieben notwendig, die bereits ökologisch wirtschaften, aber meldepflichtige Änderungen vornehmen. Beispiele für solche Änderungen sind der Wechsel der Kontrollstelle oder wenn der Betrieb den „Kontrollbereich“ nach Verordnung (EWG) Nr. 2092/91, Anhang III (vgl. EC 1991) wechselt (z. B. einen Hofladen eröffnet: Zum Bereich der „Erzeugung“ kommt dann der Bereich „Vermarktung“ hinzu.). Zwischen den beiden Arten der Meldung konnte bei der Stichprobenziehung nicht unterschieden werden, das Datum der Umstellung des Betriebes wurde jedoch in der Befragung erhoben.

  7. Die hier vorgelegte Studie steht, wie ein großer Teil empirischer Forschung, vor dem Problem, dass kausale Hypothesen anhand von Querschnittsdaten überprüft werden sollen (hier: Einstellung → Verhalten, nicht umgekehrt). Dieses Problem wird durch eine begrenzt retrospektive Erhebung entscheidungsrelevanter Variablen noch verschärft. Um fehlerhafte Kausalitätsannahmen zu vermeiden, wurden weiterführende Analysen zum Umweltbewusstsein durchgeführt. Diese zeigen, dass sich (im Aggregat) auch Landwirte, die bereits seit mehr als 10 Jahren ökologisch wirtschaften, weder substantiell noch statistisch signifikant im allgemeinen Umweltbewusstsein von „neuen“ Ökolandwirten unterscheiden. Es kann insofern davon ausgegangen werden, dass die Kausalrichtung von der Einstellung auf das Verhalten geht, und diese nur begrenzt von Sozialisations- und Rechtfertigungs-Effekten verzerrt wird. Hiervon unabhängig sind mögliche Veränderungen der politisch-ökonomischen Struktur und des ideologischen Überbaus der (ökologischen) Landwirtschaft, wie sie in der sogenannten Konventionalisierungs-Debatte thematisiert wurden. In dieser Debatte wurde die Vermutung geäußert, dass sich (stark verkürzt dargestellt) der Ökolandbau in den letzten Jahren immer stärker ökonomisiert, mehr und mehr Elemente der industriellen Landwirtschaft in sich aufnimmt und somit seine Wurzeln verliert und zu einer nurmehr leicht veränderten Variante der konventionellen Landwirtschaft verkommt (vgl. Buck et al. 1997, Hall/Mogyorody 2001, Guthman 2004 für die Grundlagen der Debatte, Best 2008 überprüft die Konventionalisierungs-Hypothese für Deutschland).

  8. Selbstverständlich gibt es auf Seite der konventionellen Landwirte Selektionsprozesse, die dazu führen, dass der Betriebsleiter über eine Umstellung nachdenkt. Diese Selektionsprozesse sind nicht relevant für die hier betrachtete Fragestellung, werden jedoch in Best (2006) ausführlich untersucht.

  9. Wie man Tabelle 1 entnehmen kann, weisen zwei Handlungskonsequenzen einen deutlichen Umweltbezug auf. Man könnte nun argumentieren, dass hierdurch eine Überprüfung der Low-Cost-Hypothese konfundiert wird. Dies ist jedoch nicht der Fall. Um mögliche Probleme der Konfundierung zu überprüfen, wurde die Variable „Nutzendifferenz ND“ zusätzlich ohne die Konsequenzen H (umweltfreundliche Produktionsweise) und L (chemische Spritzmittel) berechnet. Die beiden ND-Varianten sind mit 0,93 korreliert, das allgemeine Umweltbewusstsein korreliert mit 0,30 (ND mit Umwelt) respektive 0,28 (ND ohne Umwelt). Zusätzlich wurden die zentralen Logit-Modelle aus Tabelle 4 mit der korrigierten Variable repliziert – substanzielle Ergebnis-Unterschiede sind nicht zu erkennen. So verändert sich etwa in Modell 1 der standardisierte Koeffizient des Umweltbewusstseins nicht, der Einfluss der Nutzendifferenz reduziert sich leicht von 0,36 auf 0,31. Letzteres sollte jedoch nicht überraschen, da die neu generierte ND-Variable weniger informationshaltig ist.

  10. Für detaillierte Informationen zur Standardisierung von Koeffizienten in logistischen Regressionen siehe Long (1997). Für alle praktischen Zwecke können die Koeffizienten wie standardisierte Koeffizienten der OLS-Regression interpretiert werden.

  11. Die Konsequenzen „Einfache und effektive Unkrautbekämpfung“ und „Hoher Ertrag“ erfüllen das Kriterium des direkten Umweltbezuges nur zum Teil, da sowohl eine einfache Unkrautbekämpfung als auch ein hoher Ertrag durchaus mit umweltfreundlichen Mitteln zu erreichen ist

  12. Die Einteilung in hohes, mittleres und niedriges Umweltbewusstsein (33er-Perzentile) erfolgte aufgrund der unterschiedlichen Verteilungen getrennt für konventionelle und ökologische Landwirte. Wäre die Einteilung in Perzentilgruppen nicht getrennt nach Stichproben erfolgt, hätte dies dazu geführt, dass die „gering umweltbewussten“ Landwirte nahezu alle konventionell wirtschaften, die „hoch umweltbewussten“ dagegen alle ökologisch. Da an dieser Stelle jedoch nicht gefragt wird, ob sich konventionelle und ökologische Landwirte hinsichtlich der Bewertung einzelner Konsequenzen unterscheiden, sondern vielmehr, wie sich das Umweltbewusstsein auf die Bewertung auswirkt, wäre die beschriebene Konfundierung mehr als unerwünscht.

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Correspondence to Henning Best.

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* Die Erhebung der empirischen Daten, die dieser Arbeit zugrunde liegen, wurde von der Fritz Thyssen Stiftung finanziert. Der Autor bedankt sich herzlich für die Unterstützung.

Best, Henning, 1975, Dr. rer. pol., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung und angewandte Soziologie der Universität Mannheim. Forschungsgebiete: Umweltsoziologie, soziale Ungleichheit, rationale Handlungstheorien und quantitative Methoden. Veröffentlichungen: Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft als Entscheidungsprozess, Wiesbaden 2004; Organic agriculture and the conventionalization hypothesis: A case study from Western Germany. Agriculture and Human Values 25, 2008; Die Messung von Nutzen und subjektiven Wahrscheinlichkeiten. Ein Vorschlag zur Operationalisierung der Rational Choice Theorie. MDA: Methoden, Daten, Analysen 1, 2007.

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Best, H. Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft. Koelner Z.Soziol.u.Soz.Psychol 60, 315–339 (2008). https://doi.org/10.1007/s11577-008-0018-5

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