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Der Nephrologe

, Volume 8, Issue 4, pp 344–347 | Cite as

Wasserresorption in der Niere

  • R. Schreiber
Wie funktioniert es?
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Wasserausscheidung durch die Niere

Bezogen auf das Gewicht besteht unser Körper zu 50–60% aus Wasser, wobei Flüssigkeitsaufnahme und -abgabe im Gleichgewicht stehen. Etwa 2,5 l Wasser werden täglich über Haut, Lunge, Niere und Darm ausgeschieden und müssen durch orale Wasseraufnahme und durch Bildung von Oxidationswasser wieder ausgeglichen werden. Die Niere spielt bei der Bilanzierung eine zentrale Rolle. Bei Durst wird ein hochkonzentrierter und bei Wasserüberschuss ein stark verdünnter Harn ausgeschieden.

Allgemeines Prinzip des Wassertransports

Der Wassertransport erfolgt passiv durch Diffusion entlang eines Konzentrationsgradienten vom Ort höherer zum Ort niedrigerer Konzentration. Die Wasserkonzentration ist dabei bestimmt durch den Anteil freien Wassers. Osmotisch aktive Substanzen (Osmolyte) wie Salze, Glukose, Proteine, Aminosäuren oder Harnstoff binden Wasser und senken dadurch den Anteil des freien Wassers, wodurch die Wasserkonzentration sinkt (Abb. 1a). Die...

Water resorption in the kidney

Notes

Interessenkonflikt

Der korrespondierende Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. 1.
    Lang F (2010) Diuretika. In: Schmidt RF, Lang F, Heckmann M (Hrsg) Physiologie des Menschen, 31. Aufl. Springer, Berlin. S 650–651Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Sonderforschungsbereich 699: Strukturelle, physiologische und molekulare Grundlagen der Nierenfunktion, Institut für PhysiologieUniversität RegensburgRegensburgDeutschland

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