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CME

, Volume 9, Issue 6, pp 53–63 | Cite as

Versorgung akuter traumatischer Wunden

Von Débridement bis Nachbehandlung
  • Sabine Jobmann
  • Thomas Stein
  • Simon Martin Heinz
  • Reinhard Hoffmann
CME Fortbildung
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Zusammenfassung

Für die Versorgung akuter traumatischer Wunden gibt es in Deutschland derzeit keine festgeschriebenen Leitlinien. Prognostisch entscheidend ist die sofortige zielgerichtete Behandlung. Akute traumatische Wunden müssen zunächst klassifiziert werden. Begleitverletzungen müssen erkannt, die Befunde dokumentiert werden. Notwendige Impfungen sind abzuklären. Anschließend wird ein Therapiekonzept festgelegt und sofort umgesetzt. Die primäre Wundnaht wird angestrebt, darf aber niemals erzwungen werden. Die Wundversorgung beginnt mit dem Débridement. Anschließend wird die Wunde ohne Zusätze von Antiseptika oder Antibiotika gespült. Wenn kein primärer Verschluss möglich ist, erfolgt eine offene Wundbehandlung. Ein definitiver Wundverschluss sollte drei bis sieben Tage nach dem Trauma erfolgen. Die Wundversorgung endet mit dem Erstellen eines Nachbehandlungsplans und regelmäßigen Kontrollen bis zur Heilung.

Schlüsselwörter

Wundversorgung Notfall Débridement Wundheilung Verletzung der Weichgewebe 

Copyright information

© Springer-Verlag 2012

Authors and Affiliations

  • Sabine Jobmann
    • 1
    • 2
  • Thomas Stein
    • 1
  • Simon Martin Heinz
    • 1
  • Reinhard Hoffmann
    • 1
  1. 1.Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische ChirurgieBG-Unfallklinik Frankfurt am MainFrankfurt am MainDeutschland
  2. 2.Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische ChirurgieBG-Unfallklinik Frankfurt am MainFrankfurt am MainDeutschland

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