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30 Jahre FFH-Richtlinie – Erfolge und Defizite beim Schutz des europäischen Naturerbes

Zusammenfassung

Im Jahr 1992 wurde von der Europäischen Gemeinschaft die FFH-Richtlinie beschlossen. Seither sind drei Jahrzehnte vergangen, gleichwohl gibt es bis heute Defizite bei der Anwendung der FFH-Richtlinie sowohl im Gebietsschutz als auch im Bereich des Artenschutzes. Zudem zeigen sich erhebliche Akzeptanzprobleme bei der Anwendung der Vorgaben aus der FFH-Richtlinie und der Konkurrenz zu den Erneuerbaren Energien.

Ziel der FFH-Richtlinie ist der Schutz und die Bewahrung des europäischen Naturerbes. Zusammen mit der bereits 1979 erlassenen Vogelschutzrichtlinie bildet die FFH-Richtlinie die Grundlage für das europäische Netzwerk Natura 2000, welches die Vogelschutzgebiete (Special Protected Areas, SPA) und die FFH-Gebiete (Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung, GGB) zu einem kohärenten Schutzgebietsnetzwerk vereint. Das Netzwerk besteht europaweit derzeit aus knapp 27000 “Natura 2000-Schutzgebieten”, die ca. 17,5 % der Landfläche und 8 % der Meeresfläche der EU abdecken.

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Schumacher, A., Schumacher, J. 30 Jahre FFH-Richtlinie – Erfolge und Defizite beim Schutz des europäischen Naturerbes. NuR 44, 298–305 (2022). https://doi.org/10.1007/s10357-022-4001-0

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