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Eine Abgabe auf Pflanzenschutzmittel für Deutschland

Zusammenfassung

Im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ eine interdisziplinäre Studie vorgelegt, auf welche Weise in Deutschland – ähnlich wie bereits in Dänemark, Schweden und Frankreich – eine Steuer oder Abgabe auf chemische Pflanzenschutzmittel (PSM) erhoben werden könnte und welche Ausgestaltung einschließlich der Mittelverwendung hierbei zu empfehlen sind. Mit einer derartigen Abgabe ließen sich Hersteller, Händler und Anwender an den ökologischen und gesundheitlichen Folgekosten des PSM-Einsatzes beteiligen, Schutzmaßnahmen und Forschungen finanzieren sowie ein ökonomischer Anreiz zur Reduzierung des PSM-Einsatzes setzen. Der Aufsatz skizziert die Problemlage und Gründe für eine Besteuerung (Abschnitt 1. und 2.) und wirft einen Blick auf EU-Nachbarländer mit PSM-Abgaben (3.). Anschließend stellen die Autoren ein einfaches wirkungs- und risikobezogenes Abgabemodell für Deutschland vor (4.) und erörtern dessen voraussichtliche Wirkungen (5.). Ausführungen zur Mittelverwendung (6.) sowie zur rechtlichen Zulässigkeit und Ausgestaltung (7.) runden den Aufsatz ab.

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Möckel, S., Gawel, E., Bretschneider, W. et al. Eine Abgabe auf Pflanzenschutzmittel für Deutschland . NuR 37, 669–677 (2015). https://doi.org/10.1007/s10357-015-2902-x

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