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Notfall + Rettungsmedizin

, Volume 13, Issue 7, pp 723–736 | Cite as

Unterrichtsprinzipien zur Wiederbelebung

Sektion 9 der Leitlinien zur Reanimation 2010 des European Resuscitation Council
  • J. Soar
  • K. Monsieurs
  • J. Ballance
  • A. Barelli
  • D. Biarent
  • R. Greif
  • A. Handley
  • A. Lockey
  • S. Richmond
  • C. Ringsted
  • J. Wyllie
  • J. Nolan
  • G. Perkins
ERC-Leitlinien

Einführung

Das Überleben eines Kreislaufstillstands wird von der Qualität der den Leitlinien zugrunde gelegten wissenschaftlichen Evidenz, der Effektivität der Ausbildung der Helfer und den Ressourcen für die Umsetzung der Leitlinien bestimmt [1]. Weitere Einflussfaktoren sind die Bereitschaft der Helfer zur Umsetzung der Leitlinien in die Praxis und die „human factors“, die die Steuerung, Überwachung und Nutzung technischer Systeme durch den Menschen ermöglichen [2]. Die Leitlinien 2010 werden wahrscheinlich mit einer sorgfältig geplanten umfassenden Einführungsstrategie, die die Ausbildung einschließt, schneller umgesetzt. Verspätet verfügbares Trainingsmaterial und eine mangelnde Zahl an Trainern wurden als Gründe für die Verzögerungen in der Implementierung der Leitlinien 2005 genannt [3, 4].

Die vorliegende Sektion beschreibt die Schlüsselelemente des Unterrichts, die vom International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR; [5]) durch Evaluation der Evidenz identifiziert wurden. Es werden die wissenschaftlichen Grundlagen der Ausbildung in „basic life support“ (BLS) und „advanced life support“ (ALS) erörtert sowie eine Aktualisierung der Kurse des European Resuscitation Council (ERC; [6]) vorgestellt.

Schlüsselempfehlungen für den Unterricht

Die Schlüsselfragen, die durch die ILCOR-Arbeitsgruppe Ausbildung, Implementierung und Teams (Education, Implementation and Teams; EIT) im Rahmen der Bewertung der Evidenz beim Prozess der Erstellung der Leitlinien 2010 als relevant für diese Sektion [5] ermittelt wurden, sind:
  • Ausbildungsmethoden sollen evaluiert werden, um sicherzustellen, dass die Lernziele verlässlich erreicht werden. Ziel ist es, zu gewährleisten, dass die Lernenden die notwendigen Fertigkeiten und das notwendige Wissen erwerben und behalten, um bei einem Kreislaufstillstand korrekt handeln und das Outcome des Patienten verbessern zu können.

  • Kurze Video-/Computerkurse zum Eigenstudium mit oder ohne minimale Anleitung durch einen Instruktor werden, kombiniert mit „Hands-on“-Übungen, als effektive Alternative zu traditionellen BLS-Instruktorkursen [Themen: „cardiopulmonary resuscitation“ (CPR) und automatisierte externe Defibrillation (AED)] betrachtet.

  • Idealerweise sollen alle Bürger in Standard-CPR-Methoden (Herzdruckmassage und Beatmung) ausgebildet werden. Unter bestimmten Umständen ist jedoch das ausschließliche Training in der Herzdruckmassage sinnvoll („chest compression-only CPR“, z. B. gelegentliches Training bei sehr begrenzter Zeit). Wer nur in der Herzdruckmassage ausgebildet ist, soll angehalten werden, Standard-CPR-Maßnahmen zu erlernen.

  • Die Kenntnisse und Fertigkeiten der BLS- und ALS-Techniken nehmen in nur 3 bis 6 Monaten ab. Häufige Überprüfung zeigt, wer ein Auffrischungstraining benötigt, um seine Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten.

  • Hilfsmittel, die CPR-Kommandos oder -Rückmeldung geben, verbessern das Erlernen und Behalten von CPR-Fertigkeiten. Sie sollen für das CPR-Training von Laien- und professionellen Helfern berücksichtigt werden.

  • Die Gewichtung von nichttechnischen Fähigkeiten wie Führungsqualität, Teamfähigkeit, Prozesssteuerung und strukturierte Kommunikation trägt dazu bei, die CPR-Qualität und die Patientenversorgung zu verbessern.

  • Teambesprechungen, um CPR vorab zu planen („briefing“), und Nachbesprechungen nach simulierten oder realen CPR-Versuchen („debriefing“) sollen zur Verbesserung der Teamleistung und der individuellen Fähigkeiten genutzt werden.

  • Forschungsergebnisse zum Einfluss des Reanimationstrainings auf das tatsächliche Patienten-Outcome sind sehr begrenzt. Obgleich Studien an Übungsphantomen sinnvoll sind, sollen Wissenschaftler angehalten werden, den Einfluss der Ausbildungsmethoden auf das wahre Patienten-Outcome zu untersuchen und darzustellen.

Wen und wie trainieren

Idealerweise sollen alle Bürger die Maßnahmen der Wiederbelebung kennen. Es gibt keine ausreichende Evidenz für oder gegen Trainingsmaßnahmen, die auf spezielle Hochrisikopopulationen zielen. Trotzdem kann ein Training die Angst von Patienten und Angehörigen reduzieren; es verbessert ihre emotionale Einstellung und vermittelt ihnen das Gefühl, handlungsfähig zu sein [5].

Das Training in CPR-Maßnahmen wird von vielen Menschen benötigt, von Laien, Bürgern ohne medizinische Ausbildung, aber mit einer Aufgabe, die sie in die Garantenstellung bringt (z. B. Rettungsschwimmer, Erste-Hilfe-Personal) bis hin zu professionellen Helfern im Rettungswesen, auf den Normalstationen im Krankenhaus und in den Intensivpflegeeinrichtungen.

Das Training soll auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Lerntypen und -stile zugeschnitten sein, um das Erwerben und Behalten von Wissen sowie Fertigkeiten der Wiederbelebung sicherzustellen. Wer regelmäßig Reanimationen durchführt, muss die aktuellen Leitlinien kennen und fähig sein, diese in einem multiprofessionellen Team effektiv auszuführen. Diese Personen benötigen ein komplexeres Training, das technische und nichttechnische Fertigkeiten kombiniert (z. B. Teamarbeit, Führungsqualität, strukturierte Kommunikation; [7, 8]). Im folgenden Abschnitt haben die Autoren diese willkürlich in Basis- und Fortgeschrittenenniveau unterteilt; in der Wirklichkeit stellen sie ein Kontinuum dar. Die meisten Forschungsergebnisse in diesem Bereich beruhen auf dem Training in der Erwachsenenreanimation. Viele dieser Forschungsergebnisse können auch auf das Training der Kinder- und Neugeborenenwiederbelebung übertragen werden.

Basistraining und Training in automatisierter externer Defibrillation

Wiederbelebung und Frühdefibrillation durch Notfallhelfer retten Leben. Viele Faktoren können jedoch die Bereitschaft von Notfallhelfern verringern, die Wiederbelebung zu beginnen. Dazu gehören Panik, Angst vor Krankheiten oder davor, den Patienten zu verletzen, aber auch die Wiederbelebung nicht korrekt auszuführen [9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24]. Wiederbelebungstraining von Laien erhöht die Bereitschaft, Hilfe zu leisten [12, 18, 19, 20, 25, 26, 27, 28, 29, 30].

Das Wiederbelebungstraining und die Wiederbelebung eines konkreten Patienten sind meistens sicher. Teilnehmer an Wiederbelebungskursen müssen auf das Ausmaß der körperlichen Leistung, das erforderlich ist, hingewiesen werden. Helfer, die bedrohliche Symptome (Thoraxschmerzen, Kurzatmigkeit) während eines Trainings entwickeln, müssen dieses beenden. Helfer, die während einer realen Wiederbelebung ernsthafte Symptome entwickeln, sollen das Beenden der Maßnahmen erwägen (s. Sektion 2 „Lebensrettende Basismaßnahmen für Erwachsene und Verwendung automatisierter externer Defibrillatoren“; [31]).

Curriculum

Das Curriculum von BLS- und AED-Kursen soll auf die Zielgruppe zugeschnitten sein und so einfach wie möglich gehalten werden. Folgende Kernelemente sind zu beachten [5, 32]:
  • persönliches und Umgebungsrisiko vor dem Beginn der CPR-Maßnahmen,

  • Erkennen des Kreislaufstillstands durch Beurteilen der Ansprechbarkeit des Patienten, Öffnen seiner Atemwege und Beurteilen seiner Atmung [31, 32].

  • Erkennen von Schnappatmung oder nichtnormaler Atmung als Zeichen des Kreislaufstillstands bei bewusstlosen Menschen [33, 34],

  • Thoraxkompressionen von hoher Qualität (Beibehalten der Kompressionsfrequenz, der Eindrücktiefe und der Entlastung des Brustkorbs, minimale Hands-off-Zeiten) und Beatmung,

  • Benutzerführung/Feedback (einschließlich Geräte) während der CPR sollen auch im BLS-Training zur Verbesserung des Erlernens und zum Erhalt der Fertigkeiten beitragen [35].

  • Jedes BLS-/AED-Training soll die Standard-CPR (einschließlich Beatmung/Ventilation) zum Ziel haben. Das ausschließliche Training der Thoraxkompression im Vergleich zum Training von Thoraxkompressionen in Verbindung mit der Beatmung kann in speziellen Situationen Vorteile haben [10, 15, 18, 23, 24, 27, 36, 37]. Ein Ansatz dazu wird unten beschrieben.

Unterricht von Standardmaßnahmen vs. Chest compression-only CPR

Welche Fertigkeiten welchen Helfern vermittelt werden sollen, ist noch nicht geklärt. Die Beschränkung auf Thoraxkompression ist schneller und einfacher, speziell wenn viele Menschen unterrichtet werden sollen, die sonst keinen Zugang zu einem Wiederbelebungstraining haben. In vielen Situationen aber ist eine Standard-CPR (die Ventilation/Mund-zu-Mund-Beatmung einschließt) besser, so bei Kindern [38], Kreislaufstillstand durch Atemstillstand und wenn eine Wiederbelebung länger als ein paar Minuten erforderlich ist [32]. Deshalb wird folgender vereinfachter pädagogischer Ansatz vorgeschlagen:
  • Idealerweise werden alle Bürger in Standard-CPR-Maßnahmen [Thoraxkompressionen und Beatmungen im Kompression-Ventilation- (CV-)Verhältnis von 30:2] ausgebildet.

  • Wenn die verfügbare Zeit für die Ausbildung eingeschränkt ist oder die Ausbildung opportunistisch (Telefoninstruktion eines Notfallzeugen durch einen Leitstellendisponenten, Massenveranstaltungen, Werbekampagnen, „YouTube viral videos“ oder wenn eine Person nicht ausgebildet werden will) erfolgt, soll sich das Training auf die Vermittlung von Thoraxkompressionen reduzieren.

  • Wer nur in Thoraxkompressionen ausgebildet wurde, soll weiteres Training in Beatmung (und Thoraxkompressionen) erhalten; idealerweise wird es ihm gleich in derselben Unterrichtseinheit angeboten.

  • Laien mit Garantenstellung (Erste-Hilfe-Personal, Rettungsschwimmer, Kindergärtner etc.) sollen in der Durchführung von Thoraxkompressionen und Beatmungen ausgebildet werden.

  • Bei Kindern sollen Helfer ermutigt werden, das CV-Verhältnis anzuwenden, das sie in der Erwachsenenreanimation gelernt haben, da das Outcome des kindlichen Patienten schlechter ist, wenn der Notfallhelfer jegliche Maßnahmen unterlässt. Laienhelfer, die die Wiederbelebung von Kindern erlernen wollen, weil sie Verantwortung für Kinder haben (Eltern, Lehrer, Pflegedienstpersonal, Rettungsschwimmer), soll vermittelt werden, dass es vorzuziehen ist, den Erwachsenenablauf zu modifizieren, indem sie die CPR mit 5 Beatmungen beginnen und danach ungefähr eine 1 min lang CPR-Maßnahmen durchführen, bevor sie Hilfe holen gehen, wenn niemand anderes das übernehmen kann. Die notwendige Tiefe qualitativ ausreichender Thoraxkompressionen bei Kindern beträgt ein Drittel des Thoraxdurchmessers [39].

Das Training von CPR-Maßnahmen aller Bürger soll gefördert werden. Fehlendes Training darf aber kein Hindernis für die Wiederbelebung durch Chest compression-only CPR sein, die vorzugsweise auf telefonische Anweisung des Leitstellendisponenten vorgenommen werden soll.

Methoden

Es gibt zahlreiche Formen des BLS-/AED-Unterrichts. Am häufigsten wird der traditionelle, vom Instruktor geleitete Kurs durchgeführt [40]. Verglichen zu diesen traditionellen Kursen sind gut gestaltete Selbstlernprogramme (Video, DVD, Computer) mit minimalem oder ohne Instruktoreinsatz eine effektive Alternative zum Erlernen der BLS-/AED-Fertigkeiten für Laien- und professionelle Helfer [41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55]. Essenziell für diese Kurse sind praktische Übungen.

Der Einsatz eines AED durch einen Notfallhelfer ohne vorhergehendes offizielles Training kann nutzbringend und lebensrettend sein [45, 56, 57, 58, 59, 60]. Die Anwendung des AED (schnelle Vorbereitung, korrektes Platzieren der Elektroden) kann durch kurzes Training von Laien- und professionellen Helfern verbessert werden [45, 50, 61, 62].

Dauer und Frequenz der instruktorgeführten Trainingskurse

Die optimale Dauer instruktorgeleiteter BLS-Kurse wurde noch nicht festgelegt; sie ist vermutlich von den Kursteilnehmern (Laien-, professionelle Helfer, Vorkenntnisse oder Alter der Teilnehmer), vom Curriculum, vom Zahlenverhältnis der Instruktoren zu den Teilnehmern, der Intensität des Hands-on-Trainings und der Überprüfung des Lernerfolgs am Abschluss des Kurses abhängig.

Die meisten Studien zeigen, dass die CPR-Fertigkeiten (Absetzen des Notrufs, Thoraxkompressionen, Beatmungen) innerhalb von 3 bis 6 Monaten nach dem durchgeführten Training abnehmen [43, 46, 63, 64, 65, 66, 67, 68]. Die Fertigkeiten im Umgang mit dem AED werden länger behalten als die BLS-Fertigkeiten allein [59, 64, 96]. Reevaluation, ein „Refresher“-Kurs oder erneutes Training nach nur 3 bis 6 Monaten erhalten oder verbessern die Qualität der CPR-Maßnahmen [64, 70, 71, 72, 73].

Verwendung von Benutzerführung/Feedbackgeräten

Benutzerführung und Feedbackgeräte sollen in das Training von Laien- und professionellen Helfern eingebunden werden [35]. Die Geräte können durch die Reanimation führen (Signale zur Durchführung einer Maßnahme, Sprachanweisungen, Messung von Tiefe und Frequenz der Thoraxkompressionen), eine Rückmeldung z. B. über eine visuelle Anzeige der Kompressionstiefe geben oder über eine Kombination aus Anweisungen und Feedback verfügen. Die Ausbildung mithilfe solcher Systeme verbessert die Ausführung der Wiederbelebung sowie das Erwerben und Behalten der Fertigkeiten. Studien haben den Effekt an einem Übungsphantom ohne solche Hilfen gemessen [63, 74, 75, 76, 77, 78]. Es ist zu beachten, dass automatische Feedback-Mechanismen die Eindrücktiefe der Thoraxkompressionen überschätzen, wenn der Patient auf einer weichen, elastischen Unterlage, z. B. eine Matratze, liegt [79, 80].

Training für Fortgeschrittene

Curriculum

Fortgeschrittenes Training (in ALS-Maßnahmen) findet in der Regel für professionelle Helfer statt. Das Curriculum soll auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten sein, auf die Vielzahl verschiedener Patienten eingehen und die Rolle der professionellen Helfer innerhalb des Versorgungssystems für Patienten nach Kreislaufstillstand definieren. Die Evidenz zu spezifischen Interventionen in ALS-Kursen, die das Lernen und Behalten der Fähigkeiten verbessern, ist limitiert. Ein nach den Leitlinien 2005 absolvierter ALS-Kurs des ERC ging in einer Studie mit simuliertem Kreislaufstillstand mit einer Reduktion in der „No-flow“-Zeit einher, verbesserte aber keine anderen Qualitätsparameter [81]. Größere klinische Erfahrung der Lernenden scheint den Langzeiterhalt von Wissen und Fertigkeiten zu verbessern [82, 83].

Studien zur Anwendung des ALS bei realem oder simuliertem innerklinischen Kreislaufstillstand [84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94] belegten eine verbesserte Teamleistung, wenn ein spezifisches Team- und/oder Führungstraining im Rahmen des Standard-ALS-Kurses stattgefunden hatte. Teamtraining und die Fähigkeit zur Herzrhythmuserkennung sind essenziell, um die Hands-off-Zeit zu minimieren, wenn die Strategie der manuellen Defibrillation der 2010er Leitlinien verfolgt wird [95, 96].

Kernelemente für ein ALS-Kurs-Curriculum sollen folgende Themen beinhalten:
  • Prävention des Kreislaufstillstands [97, 98],

  • Durchführung qualitativ hochwertiger Thoraxkompressionen (Kompressionsfrequenz, -tiefe, Entlastung des Thorax, minimale „Hands-off“-Zeit, Ventilation mit Taschenmaske, Beutel-Maske-Beatmung),

  • Defibrillation, einschließlich des Ladens des Defibrillators während der Thoraxkompression,

  • ALS-Algorithmus,

  • nichttechnische Fertigkeiten (z. B. Führungseigenschaften, Teamtraining, strukturierte Kommunikation).

Ein erweitertes Training kann Themen zu fortgeschrittenem Atemwegsmanagement, Management von „Peri-arrest“-Arrhythmien, Wiederbelebung unter speziellen Umständen, Gefäßzugang, Medikamente in der Wiederbelebung, Reanimationsnachsorge und Ethik der Wiederbelebung beinhalten.

Methoden

Vorbereitendes Training

Vielfältige Methoden können zur Vorbereitung der Teilnehmer auf einen Wiederbelebungskurs eingesetzt werden (Lesen der Unterrichtsmaterialien, Test vor dem Kurs, E-Learning; [99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107]). Eine aktuelle große randomisierte kontrollierte Studie eines kommerziell erhältlichen E-Learning-Simulationsprogramms vor Teilnahme an einem ALS-Kurs im Vergleich zur Standardvorbereitung mit dem Kursmanual zeigte keine Verbesserung in kognitiven und psychomotorischen Fertigkeiten bei Tests am simulierten Kreislaufstillstand [107, 108].

Zahlreiche andere Studien zu alternativen Unterrichtsmethoden erheben den Anspruch, dass computer- oder videobasiertes Training gleich oder besser ist oder den Trainerzeitaufwand reduziert [100, 101, 106, 109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123]. Jede Vorbereitungsmethode auf den Kurs, die Verbesserung im Wissen und in den Fertigkeiten oder eine Reduktion der Trainerpräsenzzeit anstrebt, soll offiziell evaluiert werden, um die Äquivalenz oder Verbesserung im Vergleich zur Standardausbildung sicherzustellen. Eine weitere multizentrische randomisierte kontrollierte Studie überprüft, ob ein Eintages-ALS-Kurs mit E-Learning-Zusatzmaterial einem Zweitagestandardkurs gleichkommt (ISRCTN86380392).

Simulation und Training der realistischen Wiederbelebung

Simulation ist ein essenzieller Teil der Reanimationsausbildung. Die Bandbreite für die Anwendung der Simulation in der Reanimationsausbildung ist groß [124]. Ein Mangel an einheitlichen Definitionen, (z. B. „high“ vs. „low fidelity simulation“) macht den Vergleich unterschiedlicher Studien schwierig. Simulationstraining ging ziemlich konsistent [33, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136], aber nicht generell [137, 138, 139, 140, 141, 142, 143] mit einer Verbesserung im Wissen und in der Geschicklichkeit der Durchführung der CPR an Übungsphantomen einher. Limitiert ist dagegen die Evidenz der Übertragbarkeit auf das reale Leben. Wenige Vorher-nachher-Studien über den Effekt des Wiederbelebungstrainings mithilfe der Simulation auf die tatsächliche reale Durchführung belegten Verbesserungen des Patienten-Outcome [144, 145, 146, 147, 148]. In diesen Studien lässt sich aber der Effekt des Simulationstrainings nicht von anderen temporären Faktoren des Unterrichts unterscheiden. Eine randomisierte kontrollierte Studie und eine prospektive fallkontrollierte Studie demonstrierten eine verbesserte Durchführung bei Vorhandensein dieser Fertigkeiten (Vergleich Simulator- zu Standardtraining; [127, 149]).

Es existieren widersprüchliche Daten darüber, ob realistischere Bedingungen (naturgetreuere Übungsphantome, wirkliche Schauplätze) den Lernerfolg der Helfer und auch das Outcome der Patienten verbessern [125, 128, 133, 135, 137, 138, 141, 150, 151, 152, 153, 154]. Eine Studie zeigte einen signifikanten Wissenszuwachs bei der Verwendung von Übungsphantomen oder simulierenden Personen in der Traumaversorgung [153]. Es ergab sich aber kein Unterschied im Erwerb des Wissens zwischen der Verwendung von Übungsphantomen oder simulierenden Personen, obwohl die Lernenden die Übungsphantome bevorzugten.

Es ergibt sich eine ungenügende Beweislage für oder gegen den Einsatz realistischerer Bedingungen im BLS- und ALS-Unterricht (z. B. lebensechte Übungsphantome oder In-situ-Training), um das Trainingsergebnis (z. B. Demonstration der Fähigkeiten am Übungsphantom oder in der realen CPR-Situation, Durchführungsbereitschaft) zu verbessern, wenn mit Standardtrainingsbedingungen verglichen wird. Die Auswirkungen auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei Verwendung von „High-fidelity“-Simulatoren müssen noch untersucht werden [141].

Zukünftige Studien sollen den Effekt von Trainingsinterventionen (einschließlich der Simulation) auf das Patienten-Outcome und die reale Reanimation untersuchen. Die Auswertungen von Krankengeschichten [155], Qualitätssicherungsstudien [149] und Methoden zur Dokumentation der Qualität der Wiederbelebung [156] bestätigen die Machbarkeit solcher Ansätze.

Trainingsintervalle

Wissen und Fertigkeiten nehmen nach einem Wiederbelebungstraining rasch ab. Eine Wiederauffrischung ist erforderlich, um das Wissensniveau und die Fertigkeiten aufrechtzuerhalten. Bis jetzt ist das optimale Wiederholungsintervall nicht festgelegt. In den meisten Studien nahmen die Fertigkeiten und das Wissen über den ALS innerhalb von 3 bis 6 Monaten nach dem Training ab [65, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 164], 2 Studien ermittelten einen Zeitraum zwischen 7 und 12 Monaten, [165, 166] und eine Studie verwies auf 18 Monate [167].

Prüfungen

Die beste Methode, den Wissenserwerb und den Lernfortschritt während des Kurses zu prüfen, ist nicht bekannt. Schriftliche Tests in ALS-Kursen können die Umsetzung in der Praxis nicht vorhersagen und sollen die Demonstration der klinischen Fertigkeiten nicht ersetzen [166, 167, 168, 169, 170, 171]. Eine Prüfung am Kursende scheint einen positiven Effekt auf die Durchführung und Beibehaltung zu haben und soll berücksichtigt werden [172, 173].

Alternative Strategien zur Verbesserung

Verwendung von kognitiven Hilfsmittel (Checklisten usw.)

Kognitive Hilfsmittel wie Checklisten können verwendet werden, um das Einhalten der Leitlinien zu verbessern, solange es dadurch nicht zu Verzögerungen im Beginn der Wiederbelebung kommt und die richtigen Checklisten verwendet werden [174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186]. Checklisten sollen vor ihrer Verwendung in Situationen der simulierten Wiederbelebung getestet werden [84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94].

Übungsalarm

Übungsalarme und Übungseinsätze ermöglichen es, die Reaktion des einzelnen Helfers und des Notfallsystems auf den Patienten mit Kreislaufstillstand zu testen. Alarmübungen können das Wissen [187], die Durchführungsfertigkeiten [188], das Selbstvertrauen [189] und die Vertrautheit mit der Umgebung [190] der ALS-Helfer verbessern sowie Fehler im System und bei den Helfern identifizieren [191, 192].

„Briefing“ und „debriefing“ von Teams

Briefing und Debriefing sollen während des Trainings und bei klinischen Einsätzen zur Anwendung kommen. Erfolgreiche Teams (wie im Sport) treffen sich vor und nach jedem Einsatz. Umfragen in Großbritannien [193] und Kanada [194] haben ergeben, dass Notfallrettungsteams selten offizielle Briefing- und Debriefing-Treffen haben. Debriefing und Feedback sind unterschiedlich, aber miteinander verwandt, da einzelne Formen des Feedbacks Bestandteil des Debriefing sind. Debriefing ist „Face-to-face“-Kommunikation und bindet alle Beteiligten ein. Feedback gibt Informationen über beobachtete Ereignisse unter Verwendung verschiedener Methoden (Videoaufnahmen, Defibrillatoraufzeichnungen, geübte Beobachter). Debriefing scheint eine effektive Methode zur Verbesserung der CPR und möglicherweise auch des Patienten-Outcome zu sein, solange objektivierbare Sachverhalte diskutiert werden [87, 89, 127, 149, 195, 196, 197, 198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205]. Dennoch ist die ideale Form des Debriefing noch unklar.

Reanimationskurse des European Resuscitation Council

Der ERC hält ein breites Angebot an Trainingskursen mit dem Ziel vor, die Lernenden zu befähigen, unter realen Bedingungen CPR-Maßnahmen auf dem zu erwartenden Niveau ausführen zu können, ob dies nun Laien- oder Notfallhelfer im eigenen Lebensbereich oder im Krankenhaus oder professionelle Helfer (Rettungsdienst, allgemeine Station im Krankenhaus, Funktions- oder Intensivbereich, Notfallteam) sind.

Die ERC-Kurse fokussieren auf Unterricht in Kleingruppen mit interaktiven Diskussionen, Hands-on-Training praktischer Fertigkeiten und klinische Simulation an Übungsphantomen [6, 206]. Das günstige Zahlenverhältnis von Instruktoren zu Teilnehmern beträgt je nach Kursart 1:3 bis 1:6. Vollständige Information über die Kurse des ERC und deren Terminologie sind auf den Webseiten http://www.erc.edu bzw. grc-org.de erhältlich.

Philosophie

Die Kurse werden von Instruktoren geleitet, die in Lehr- und Prüfungsmethoden ausgebildet sind. Das Unterrichtsklima soll so positiv gestaltet werden, dass das Lernen gefördert wird. Um mögliche Unterschiede zwischen Lehrenden und Lernenden abzubauen, wird die Anrede mit den Vornamen angestrebt. Die Interaktionen zwischen den Instruktoren und den Teilnehmern sollen positiv ablaufen; das Lernen wird durch Ermutigung mithilfe eines konstruktiven Feedbacks und eines Debriefing der Resultate geleitet. Das Mentorensystem führt zu einem verbesserten Feedback und zur Unterstützung der Teilnehmer. Besonders während der Prüfungen ist ein gewisser Stress bei den Teilnehmern unvermeidbar [207], doch besteht das Ziel der Instruktoren darin, diese zu Bestleistungen anzuspornen.

Management

Die Kurse werden von Spezialistenkomitees innerhalb jedes National Resuscitation Council (NRC) und vom International Course Committee des ERC beaufsichtigt. Der ERC hat das webbasierte Course Management System (http://courses.erc.edu) entwickelt. Dieses System kann zur Registrierung in allen ERC-Kursen genutzt werden und ermöglicht Kursorganisatoren eines jeden Landes, einen Kurs anzumelden, Instruktoren auszuwählen, die Teilnehmeranwesenheit und den erfolgreichen Kursabschluss zu bestätigen. Kursdirektorberichte können mithilfe des Systems direkt an den ERC geschickt werden. Kursteilnehmer können sich direkt oder über den Kursorganisator registrieren lassen. Am Ende eines Kurses generiert das System die Kurszertifikate für die Teilnehmer und die Instruktoren. Diese Zertifikate haben eine sie kennzeichnende Nummer und können über die Kursorganisatoren oder -direktoren jederzeit abgerufen werden. Teilnehmer, die erfolgreich einen Kurs abgeschlossen haben, erwerben den „Provider“-Status. So wird z. B. ein Teilnehmer mit erfolgreich abgeschlossenem ALS-Kurs zum „ALS-Provider“. Die NRC haben Zugang zu Informationen über Kurse in ihren Ländern.

Sprache

Ursprünglich wurden die ERC-Kurse von einem Team aus internationalen Instruktoren in englischer Sprache abgehalten [206]. Seitdem jedoch in den verschiedenen Ländern genügend Instruktoren ausgebildet und die Kursunterlagen sowie -materialien in die einzelnen Sprachen übersetzt wurden, finden die Kurse zunehmend in der Muttersprache der Teilnehmer statt. Frühe Übersetzung der Leitlinien und des Kursmaterials ist entscheidend, um die Umsetzung der Erneuerungen nicht zu verzögern [3].

Instruktoren

Um geeignete Instruktoren zu identifizieren und sie zu trainieren, wurde eine erprobte Methode etabliert.

Eignung

Die Eignung zum Instruktor (potenzielle Instruktoren, IP) kann vom Instruktorteam den Teilnehmern ausgesprochen werden, die einen Kurs mit hoher Erfolgsquote abgeschlossen haben und während eines Provider-Kurses Sachkompetenz, besonders aber Führungsqualitäten, Teamfähigkeit und klinische Kompetenz zeigten. Dies beinhaltet auch, dass sie wortgewandt, hilfsbereit und motiviert sind. Diese besonderen Teilnehmer eines Provider-Kurses werden zu einem Instruktorenkurs eingeladen. Der „generic instructor course“ (GIC) dient der Schulung zum Instruktor für folgende Kurse: „advanced life support“ (ALS), „European paediatric life support“ (EPLS), „newborn life support“ (NLS), „immediate life support“ (ILS) und „European pediatric immediate life support“ (EPILS). Für jene, die nur ERC-BLS/AED unterrichten wollen, gibt es einen speziellen BLS/AED-Instruktoren-Kurs.

Kurse

Die Instruktorkurse werden von erfahrenen Instruktoren durchgeführt, im Fall des GIC unter Einbindung eines Pädagogen, der in besonderem Maß mit der Vermittlung medizinischer Kenntnisse und den Prinzipien der Erwachsenenbildung vertraut ist. (Details dieser Instruktorenkurse sind unten angeführt.) Die Bewertungsmethode wird vom Fachbereich geprägt und bei Bedarf ein entsprechendes Feedback gegeben.

Kandidaten

Wer einen Instruktorkurs erfolgreich abgeschlossen hat, wird zum Instruktorkandidaten („instructor candidate“, IC), nachfolgend 2 getrennte Kurse unter Supervision unterrichten und während der Kurse konstruktives Feedback zu der erbrachten Leistung erhalten. Nach 2 erfolgreichen Kursen steigt der IC zum „full instructor“ auf. Gelegentlich kann das Instruktorteam jedoch entscheiden, dass noch ein weiterer Kurs notwendig ist, oder in seltenen Fällen, dass ein IC nicht geeignet ist, Full instructor zu werden. Dagegen kann beim zuständigen internationalen Kurskomitee Einspruch erhoben werden; dort fällt die endgültige Entscheidung.

Kursdirektor

Jeder ERC-Kurs steht unter der Leitung eines anerkannten Kursdirektors. Instruktoren werden durch die Gruppe der Kursdirektoren dazu ausgewählt, vorgeschlagen und von ihrem NRC oder dem internationalen Kurskomitees ernannt. Kursdirektoren sind erfahrene Persönlichkeiten mit erheblicher klinischer Kompetenz, die ihre Qualitäten als Lehrer und Prüfer unter Beweis gestellt haben. Sie besitzen Führungseigenschaften und haben sich die Unterrichtsprinzipien des Instruktorkurses zu eigen gemacht. Ein Schlüsselelement der ERC-Kurse sind die „faculty meetings“ am Anfang und am Ende jedes Kurstages unter Führung des Kursdirektors. Ziel dieser Treffen ist, den Lehrkörper zu instruieren und die Bewertung jedes einzelnen Teilnehmers zu ermöglichen. Am Ende eines Kurses findet das Abschlusstreffen statt, bei dem die Gesamtleistung der einzelnen Teilnehmer beurteilt und über die erfolgreiche Kursteilnahme entschieden wird. Wie oben beschrieben, können Kursteilnehmer mit außergewöhnlicher Leistung zum Instruktortraining eingeladen werden. Die Leistung der IC im Kurs wird ebenfalls beurteilt, und sie erhalten ein Feedback von den Mentoren der Kursdirektoren. Das Faculty meeting gibt auch den Instruktoren die Möglichkeit zum Debriefing des Kurses.

Kurse

Basic life support und Automated external defibrillation

BLS/AED-Kurse sind auf weite Teile der Bevölkerung ausgerichtet. Dazu gehören klinische und nichtklinische professionelle Helfer (insbesondere die, die eher selten eine Reanimationssituation bewältigen werden müssen), niedergelassene praktische Ärzte, Zahnärzte, Medizinstudenten, Erste-Hilfe-Personal, Rettungsschwimmer, Personen in Garantenstellung (Lehrer, Sozialarbeiter), am Funktionsplan der innerklinischen Notfallteams Beteiligte und die Allgemeinbevölkerung. Es gibt getrennte BLS- und AED-Kurse, der ERC empfiehlt allerdings die Kombination.

Provider-Kurs

Das Ziel der Provider-Kurse besteht darin, dass jeder Teilnehmer in die Lage versetzt wird, Kompetenzen in BLS-Maßnahmen bzw. in der AED-Anwendung zu erlangen. Jeder BLS/AED-Kurs dauert etwa einen halben Tag und beinhaltet vorwiegend die Demonstration der Fertigkeiten und praktischen Übungen, mit wenigen Vorlesungen. Empfohlen wird ein Instruktor-Teilnehmer-Verhältnis von 1:6 mit mindestens einem Übungsphantom und einem AED für jede Gruppe. Offizielle Tests werden normalerweise nicht durchgeführt, jedoch erhält jeder Teilnehmer bei seinen Übungen ein individuelles Feedback. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen ein Zeugnis wünscht, wird während des Kurses kontinuierlich oder abschließend am Kursende beurteilt.

Instruktorkurs

Viele der Teilnehmer eines BLS/AED-Provider-Kurses sind Laien; einige wollen anschließend selbst Instruktoren werden. Daher hat der ERC einen eintägigen BLS/AED-Instruktor-Kurs etabliert. Teilnehmer dieses Kurses müssen professionelle Helfer sein oder Laien, die das ERC-BLS/AED-Provider-Zertifikat erworben haben und die Eignung zum Instruktor aufweisen. Das Ziel dieser Instruktorkurse ist, dass alle angehenden Instruktoren durch intensive Kursteilnahme das vorrangige Kriterium erfüllen, selber BLS/AED-Themen zu unterrichten. Der BLS/AED-Instruktor-Kurs folgt den Prinzipien des GIC mit dem Schwerpunkt, Laien unterrichten zu können. Nach erfolgreichem Kursabschluss steigen die Teilnehmer zu IC auf und unterrichten 2 BLS/AED-Kurse, bevor sie Full instructor werden.

Immediate life support

Immediate-life-support-Kurse sind für die Mehrzahl der professionellen Helfer gedacht, die zwar selten mit einem Kreislaufstillstand konfrontiert werden, aber das Potenzial haben, Notfallhelfer oder Mitglieder eines Reanimationsteams zu werden [208]. Der Kurs unterrichtet die Teilnehmer in Fertigkeiten, die Wiederbelebung erfolgreich durchzuführen, während sie auf das Eintreffen des Reanimationsteams warten [209]. Der ILS-Kurs beinhaltet auch Informationen dazu, wie kritisch Kranke zu behandeln sind [210] und wie ein Kreislaufstillstand verhindert werden kann. Eine vor Kurzem veröffentlichte Studie zeigte, dass die Zahl der Reanimationsalarme nach erfolgten Kreislaufstillständen zurückging, während mehr rechtzeitige Alarme vor Kreislaufstillständen abgesetzt wurden, nachdem ein ILS-Kurs in das Trainingsprogramm von 2 Krankenhäusern aufgenommen worden war. Die ILS-Einführung war auch mit der Reduktion realer Kreislaufstillstände, dem Anstieg des primären Überlebens sowie einer höheren Überlebensrate bis zur Entlassung verbunden [211]. Potenzielle Teilnehmer solcher ILS-Kurse sind Krankenpflegepersonal, Krankenpflegeauszubildende, Ärzte, Medizinstudenten, Zahnärzte, Physiotherapeuten, technische Assistenten in der Medizin und Kardiotechniker.

Kursablauf

Der ILS-Kurs ist ein Eintageskurs und beinhaltet Vorträge, praktische Übungen und „Cardiac-arrest“-Simulationszenarien („cardiac arrest simulation teaching“, CASTeach) am Übungsphantom. Das Programm bietet den Instruktoren die Möglichkeit, den Kurs individuell auf die Teilnehmer auszurichten. Die ILS-Kurse finden im Kleingruppenunterricht (12 Teilnehmer) statt. Es soll die Ausrüstung (z. B. Defibrillator) verwendet werden, mit dem die Teilnehmer im Alltag arbeiten.

Kursinhalt

Der Kurs deckt alle Maßnahmen ab, die wahrscheinlich zu einer erfolgreichen Wiederbelebung führen: Ursache und Vermeidung des Kreislaufstillstands, „Airway-breathing-circulation-disability-exposure“- (ABCDE-)Ansatz, Beginn der Wiederbelebungsmaßnahmen, einfaches Atemwegsmanagement und Defibrillation (mithilfe des AED und manuell). Es besteht die Möglichkeit, relevante Inhalte für spezielle Gruppen (z. B. Anaphylaxie, Check der Ausrüstung) einzubauen. Nachdem alle Techniken gelehrt wurden, führen die Instruktoren die Demonstration eines Kreislaufstillstands durch, die den Teilnehmern ihre spezielle Aufgabe als Notfallhelfer vor Augen führt. Anschließend üben die Teilnehmer an den CASTeach-Stationen praktisch. Normalerweise wird von den ILS-Teilnehmern nicht erwartet, die Rolle des Teamleiters zu übernehmen. Die Teilnehmer sollen in der Lage sein, Reanimationsversuche zu beginnen und so lange fortzuführen, bis weitere professionelle Hilfe eintrifft. Bei Bedarf übernimmt der Instruktor die Rolle des Teamleiters; dies ist jedoch nicht immer notwendig, da in manchen Szenarien die Reanimation schon vor dem Eintreffen erfahrenerer Helfer erfolgreich ist. Es wird mit standardisierten Szenarien gearbeitet, die an den jeweiligen Arbeitsplatz und die innerklinische Funktion der Teilnehmer angepasst werden.

Bewertung

Die Leistungen der Teilnehmer werden kontinuierlich bewertet; die Teilnehmer müssen während des ganzen Kurses ihr Können zeigen. Es gibt keinen offiziellen Test am Ende des Kurses. Zusammen mit den Vorbereitungsmaterialien erhalten die Teilnehmer die Beurteilungsbögen. Diese Bögen zeigen eindeutig, wie die Leistungen entsprechend der vorgegebenen Kriterien beurteilt werden. Die Bewertungen während des ILS-Kurses erlauben den Teilnehmern zu erkennen, was von ihnen erwartet wird, und richten das Lernen auf diese Ziele aus. Folgende praktische Übungen werden im ILS-Kurs bewertet: Atemwegsmanagement, BLS und Defibrillation. Bei entsprechender Unterstützung erreichen die meisten Teilnehmer das Kursziel.

Advanced life support

Die Zielgruppe des ALS-Kurses sind Ärzte und erfahrenes Pflegepersonal im Notfallbereich von Krankenhäusern sowie Mitglieder und Leiter von medizinischen Notfall- und Herzalarmteams [212, 213]. Der Kurs ist auch für erfahrenes Rettungsdienst- und spezielles Krankenhauspersonal geeignet. Für Pflegepersonal als Notfallhelfer, für Ärzte, die seltener mit einem Kreislaufstillstand konfrontiert sind, und für Rettungssanitäter ist eher der ILS-Kurs geeignet. Jeder Instruktor ist Mentor für eine kleine Gruppe von Teilnehmern. Der Kurs dauert normalerweise 2 oder 2,5 Tage.

Kursablauf

Der Kurs beinhalte wenige reguläre Vorlesungen; der Unterricht konzentriert sich auf praktische Übungen, klinisch basierte Szenarien in Kleingruppen mit dem Schwerpunkt des Teamleiteransatzes und interaktiven Gruppendiskussionen. Eine offizielle Mentorensitzung dient dem Feedback der Teilnehmer.

Kursinhalt

Der Kursinhalt basiert auf den gültigen ERC-Leitlinien für Wiederbelebung. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie das ALS-Kurs-Manual bereits vor dem Kurs sorgfältig durchgearbeitet haben. Kursziele für die Teilnehmer sind: Ursachen eines Kreislaufstillstands erkennen zu können, kritisch kranke Menschen, bei denen die Gefahr besteht, dass sich ihr Zustand verschlechtern wird, identifizieren zu können, den Patienten mit Kreislaufstillstand adäquat versorgen zu können und Probleme im Zusammenhang mit der Peri-arrest-Situation, die innerhalb der ersten Stunde nach Eintritt des Kreislaufstillstands auftreten, meistern zu können. Es ist kein Kurs in erweiterter Intensivbehandlung oder in Kardiologie. Die Beherrschung der BLS-Maßnahmen wird vorausgesetzt, wenn sich Teilnehmer für den Kurs anmelden.

Kursschwerpunkte liegen in der Technik der sicheren Defibrillation und der EKG-Interpretation, dem Atemwegs- und Beatmungsmanagement, der Behandlung von Peri-arrest-Arrhythmien, der Korrektur des Säure-Basen-Haushalts und im Management spezieller Reanimationssituationen. Reanimationsnachsorge, ethische Aspekte im Zusammenhang mit der Reanimation und die Betreuung von Angehörigen sind ebenfalls Inhalt des Kurses.

Beurteilung und Test

Jeder Teilnehmer wird während des Kurses kontinuierlich beurteilt und am Ende jedes Tages im Faculty meeting bewertet. Von den Teilnehmern wird während des Kursverlaufs die Anwendung des ABCDE-Ansatzes zur Beurteilung von kritisch Kranken erwartet, das Erkennen eines Kreislaufstillstands, die qualitativ hochwertige CPR und die sichere Defibrillation. Am Ende des Kurses findet ein Simulationstest („cardiac arrest simulation testing“, CASTest) statt, der überprüft, wie die Teilnehmer ihr Wissen und ihre Fertigkeiten während eines simulierten Kreislaufstillstands anwenden. Reliabilität und Aussagekraft des CASTests wurden publiziert [125, 169, 214]. Mithilfe eines Multiple-Choice-Verfahrens wird am Kursende das Wissen überprüft; die Teilnehmer müssen 75% der Fragen richtig beantworten, um den Kurs erfolgreich abzuschließen. Dieser „Multiple-choice-question“- (MCQ-)Test zeigte bei einer Evaluation von über 8000 Kursteilnehmern hohe interne Konsistenz- und Diskriminierungseigenschaften (Daten des Resuscitation Council UK und Dr. Carl Gwinnutt).

European paediatric life support

Der EPLS-Kurs ist für Mitarbeiter im Gesundheitswesen gedacht, die prä- oder innerklinisch in die Reanimation von Neugeborenen, Säuglingen oder Kindern involviert sind. Der Kurs zielt darauf ab, die Teilnehmer mit Wissen und Fertigkeiten auszustatten, um ein kritisch krankes Kind während der ersten Stunde zu versorgen und eine Verschlechterung des Zustands bis hin zum Kreislaufstillstand zu verhindern.

Dies ist kein Kurs in Neugeborenen- oder Kinderintensivmedizin für Fortgeschrittene. Das Beherrschen der Basismaßnahmen im Paediatric life support ist Voraussetzung, obwohl eine Auffrischung in BLS und eine Unterweisung in Maßnahmen bei Verlegung der Atemwege durch Fremdkörper zum Kurs gehören. Der EPLS-Kurs ist geeignet für Ärzte, Pflegepersonal, Rettungssanitäter und -assistenten etc., die mit der Versorgung von kranken Neugeborenen, Säuglingen und Kindern betraut sind [216, 217]. Um die Szenarien realistisch auszurichten und um die Fragen der Teilnehmer beantworten zu können, müssen 50% der Instruktoren regelmäßige Erfahrung in der Behandlung von Neugeborenen und Kindern haben. Der Kurs dauert 2 bis 2,5 Tage.

Kursablauf

Das Kurskonzept enthält wenige Vorlesungen. Kenntnisse und Fertigkeiten werden in Kleingruppen anhand klinikbasierter Szenarien vermittelt (z. B. Kreislaufstillstand, Atemversagen, Simulation der Behandlung nach einer Geburt). Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung und der Behandlung des kranken Kindes, auf Teamarbeit und Führungsverhalten.

Kursinhalt

Der Kursinhalt basiert auf den gültigen ERC-Leitlinien zur Reanimation von Neugeborenen und Kindern. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie das Kursmanual bereits vor dem Kurs sorgfältig durchgearbeitet haben. Rund 4 bis 6 Wochen vor dem Kurs erhalten die Teilnehmer zusammen mit dem Manual einen Eingangstest, um eine bessere Vorbereitung zu ermöglichen. Ziel des EPLS-Kurs ist es, die Teilnehmer in den Ursachen und Mechanismen eines Atem-/Kreislaufstillstands beim Neugeborenen und Kind auszubilden, das kritisch kranke Neugeborene, den kritisch kranken Säugling oder das kritisch kranke Kind zu erkennen sowie zu behandeln und wenn nötig Reanimationsmaßnahmen durchführen zu können. Folgende Fertigkeiten werden unterrichtet: Atemwegsmanagement, Beutel-Maske-Beatmung, achsengerechte Drehung und Anlegen einer Hals-Wirbel-Säulen- (HWS-)Stabilisierung, Verwendung von Sauerstoff, Einführung in die endotracheale Intubation und die Anlage eines intravenösen Zugangs, sichere Defibrillation, Kardioversion sowie die Anwendung eines AED.

Jeder Teilnehmer wird vom Instruktorenteam individuell bewertet und beurteilt. Wenn notwendig, wird ein Feedback gegeben. Nach der BLS-Auffrischung werden die BLS-Fertigkeiten bewertet; am Ende des Kurses legt die Beurteilung eines szenarienbasierten Tests den Schwerpunkt auf die Untersuchung des kranken Kindes und andere zentrale Fertigkeiten. Mithilfe eines schriftlichen Multiple-Choice-Tests mit einer Bestehensquote von 75% wird am Ende des Kurses das theoretische Wissen überprüft.

European pediatric immediate life support

Kursablauf

Der EPILS-Kurs findet an einem einzelnen Tag statt, mit einem Vortrag, praktischen Übungen und simulierten Szenarien. Es besteht die Möglichkeit, den Kurs an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer auszurichten.

Kursinhalt

Das Ziel des Kurses ist, Pflegedienstpersonal, Rettungssanitäter und Ärzten das Erkennen und Behandeln kritische kranker Neugeborener, Säuglinge oder Kinder zu vermitteln, einem Kreislaufstillstand vorzubeugen und Kinder im Kreislaufstillstand während der ersten Minuten und des Wartens auf ein Reanimationsteam zu versorgen.

Dieser interaktive Kurs basiert auf kurzen praktischen Simulationen, die an den Arbeitsplatz und die aktuelle Rolle der Teilnehmer angepasst sind.

Basic Life Support, Beutel-Maske-Beatmung, Thoraxkompression, die Behandlung des Beinaheerstickens und das Legen introssärer Zugänge werden unterrichtet; Medikamente während eines Kreislaufstillstands und das Einlegen einer Larynxmaske sind optionale Kursinhalte.

Der EPILS-Kurs ist auf einfaches Ausrichten konzipiert. Die meisten Kurse finden in Kliniken mit kleinen Gruppen (5 bis 6 Teilnehmer mit einem Instruktor) statt. Zumindest ein Baby- und ein Kinderübungsphantom für je 6 Teilnehmer sind erforderlich. Die Kurszentren sollen nach Möglichkeit mit der Ausrüstung trainieren, mit der im klinischen Alltag gearbeitet wird (Defibrillator).

Bewertung

Jedem Teilnehmer wird vor dem Kurs mit dem Kursmanual ein Eingangstest, der zur besseren Vorbereitung dienen soll, zugeschickt. Diese Vorbereitung fließt nicht in die Abschlussbeurteilung ein. Während des Kurses gibt es keinen offiziellen Test, obwohl die Teilnehmer kontinuierlich auf ihre Fortschritte hin überprüft werden. Zu Beginn des Kurses werden den Teilnehmern Bewertungsformulare ausgehändigt, und während des Kurses erhalten sie regelmäßiges Feedback von den Instruktoren.

Die folgenden praktischen Fertigkeiten werden überprüft: Basismaßnahmen der Reanimation, Beutel-Maske-Beatmung und der Gebrauch eines AED. Mit der unterstützenden Einstellung der Instruktoren erreichen die meisten Kursteilnehmer die Kursziele.

Newborn life support

Der Eintages-NLS-Kurs ist auf Mitarbeiter im Gesundheitswesen ausgerichtet, die berufsbedingt bei einer Geburt eines Kindes anwesend sein können. Ziel ist es, jedem, der zu einer Geburt hinzugerufen werden kann, das nötige Hintergrundwissen und die Fertigkeiten zu vermitteln, um innerhalb der ersten 10–20 min effektive Reanimationsmaßnahmen durchzuführen. Der Kurs ist auf Hebammen, Pflegepersonal, Rettungssanitäter und Ärzte zugeschnitten und gelingt – wie die meisten derartigen Kurse – am besten mit Teilnehmern aus verschiedenen Professionen.

Kursablauf

Das NLS-Manual wird dem Teilnehmer 4 Wochen vor Kursbeginn zugesendet. Jeder Teilnehmer erhält mit dem Manual einen Multiple-Choice-Fragebogen und wird ersucht, diesen ausgefüllt zum Kurs mitzubringen. Nach der Kurseinleitung werden 2 Referate gehalten, danach werden die Teilnehmer in 4 Gruppen eingeteilt und durchlaufen bereits vor der Mittagspause 3 Übungsstationen. Der Nachmittag beginnt mit einer Szenariodemonstration, gefolgt von 2-stündigem Simulationsunterricht in Kleingruppen. Abschließend finden eine theoretische und eine praktische Überprüfung mit einem Multiple-Choice-Test und einem praktischen individuellen Atemwegsmanagementtest statt. Der Kurs konzentriert sich auf das Atemwegsmanagement, behandelt aber auch Thoraxkompression, Nabelvenenzugang und Medikamente.

Neugeborenenübungsphantome für BLS-, aber auch 4 Übungsphantome für ALS-Maßnahmen sowie die Trainingsausrüstung für das Atemwegsmanagement sollen verfügbar sein. Neugeborenenbehandlungsplätze, idealerweise mit ausreichender Gasversorgung für den Tag, werden benötigt.

Generic instructor course

Dieser Kurs ist für IP aus einem ERC-Kurs (ALS, EPLS, NLS, ILS, EPILS) gedacht. Teilnehmer mit dem IP-Status eines anderen Kursformats [z. B. „European trauma course“, prähospitale Traumaversorgung (Italien)], können den GIC ebenfalls belegen. Am Kurs nehmen maximal 24 Teilnehmer (in 4 Gruppen) bei einem Instruktor-Teilnehmer-Verhältnis von 1:3 teil. Alle Instruktoren müssen erfahrene ERC-Instruktoren sein, die durch eine offizielle Weiterbildung den GIC-Instruktor-Status erlangt haben. Das Hauptaugenmerk dieses Kurses liegt auf der Vermittlung von Ausbildungs- und Prüfungsfertigkeiten, dem Fördern von Führungsqualitäten und dem Vermitteln des konstruktiven Feedbacks. Die Kenntnisse der Provider-Kurse werden beim GIC vorausgesetzt. Der Kurs dauert 2 oder 2,5 Tage.

Kursablauf

Der GIC ist ein überwiegend interaktiver Kurs. Ein ERC-Educator übernimmt die Schlüsselrolle in der Leitung des Lehrprozesses, in den Diskussionen und beim Feedback. Vorlesungen sind mit Gruppenaktivitäten verbunden wie Kleingruppendiskussionen, Üben von didaktischen Fertigkeiten und Simulationseinheiten. Es finden Mentorensitzungen sowie zum Beginn und am Ende der Kurstage ein Faculty meeting statt.

Kursinhalt

Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie bereits vor dem Kurs das GIC-Manual durchgearbeitet haben. Zu Beginn des Kurses werden der theoretische Hintergrund der Erwachsenenbildung und die Grundlagen effektiven Lehrens und Prüfens vom Educator vorgestellt. Jede Unterrichts- und Beurteilungsmethode wird von den Instruktoren demonstriert. Danach haben die Teilnehmer die Möglichkeit zu praktizieren: Routineerwerb im Gebrauch der Ausrüstung, Halten von Vorlesungen, Lehren von Fertigkeiten mithilfe des „4-step approach“, einfache Simulation, Kleingruppenunterricht (offene und geschlossene Diskussion) sowie Beurteilung. Unterrichtsmaterial für jede Unterrichtseinheit sind kurze Abschnitte aus den Original-ERC-Kursen. Der Schwerpunkt während des Kurses liegt in der Rolle des Instruktors. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, in die Rolle des Instruktors hineinzuwachsen. Konstruktives Feedback ist ein Schlüsselelement des Kurses. Abschließend werden die Rollen und Qualitäten eines Instruktors diskutiert.

Bewertung

Jeder Teilnehmer steht unter kontinuierlicher Bewertung durch das Instruktorenteam. Leistung und Einstellung der Teilnehmer werden während der Besprechungen der Instruktoren diskutiert, und bei Bedarf wird ein Feedback gegeben. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten den Status des IC. Erfolgreichen GIC-Teilnehmern, die noch weitere Unterstützung in ihrer Entwicklung zum IC brauchen, wird vom Lehrkörper empfohlen, in zugewiesenen Zentren ihr Wissen und ihre Fertigkeiten weiter zu ergänzen.

Educator master class

Medizinische Lehrer („medical educator“) sind ein essenzieller Bestanteil der GIC-Faculty. Dieser Zweitageskurs ist für erfahrene Trainer, die ERC Medical educator werden wollen, und wird vom ERC je nach Bedarf an Medical educators abgehalten. Geeignete Kandidaten werden von der ERC Educational Advisory Group (ERC-EAG) nach schriftlicher Bewerbung ausgewählt. Entsprechender Hintergrund und Lehrerfahrung sowie eine Qualifikation in medizinischer Lehre oder spezielles Engagement in der Aus- und Weiterbildung über Jahre sind weitere Voraussetzungen. Erfahrung aus ERC-Kursen und dem GIC sowie das Lesen der Hintergrundliteratur für den Kurs werden von den Teilnehmern erwartet. Die Instruktoren dieses Kurses sind erfahrene Educators.

Kursablauf

Der Kurs besteht vorwiegend aus geschlossenen Diskussionen, die jeweils von 1 bis 2 Educators geleitet werden. Dies wird durch Kleingruppendiskussionen und Problemlösestrategien in Kleingruppen ergänzt.

Kursinhalt

Der Kurs umfasst den theoretischen Rahmen für die medizinischen Educators, Bewertung und Qualitätskontrolle, Unterrichtsmethoden, kritische Beurteilung, die Rolle des Mentors, multiprofessionelle Lehrstrategien und die kontinuierliche Entwicklung des medizinischen Educator.

Bewertung

Während des gesamten Kurses steht jeder Teilnehmer unter offizieller Bewertung durch den Lehrkörper. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten den Status eines „educator candidate“ (EC), die dann durch erfahrene Educators und GIC-Kursdirektoren so lange supervidiert und bewertet werden, bis entschieden wird, ob sie als selbstständige Educators eingesetzt werden oder nicht.

Korrespondenzadresse des Übersetzers

Prof. Dr. med. Robert Greif, MME

Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie

Universitätshospital Bern

Inselspital

3010 Bern

Schweiz

E-Mail: Robert.Greif@insel.ch

Notes

Interessenkonflikt

Der korrespondierende Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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Copyright information

© Springer-Verlag 2010

Authors and Affiliations

  • J. Soar
    • 1
  • K. Monsieurs
    • 2
  • J. Ballance
    • 3
  • A. Barelli
    • 4
  • D. Biarent
    • 5
  • R. Greif
    • 6
  • A. Handley
    • 7
  • A. Lockey
    • 8
  • S. Richmond
    • 9
  • C. Ringsted
    • 10
  • J. Wyllie
    • 11
  • J. Nolan
    • 12
  • G. Perkins
    • 13
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