Ich freue ich mich, Sie heute zur inzwischen 31. Unfallmedizinischen Tagung des Landesverbands Mitte der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) in Mainz sehr herzlich begrüßen zu dürfen. Auch dieses Mal sind wieder hochaktuelle und spannende Themen im Programm enthalten, wofür insbesondere unsere wissenschaftlichen Leiter, Herr Prof. Grützner und Herr Prof. Hoffmann, sorgten, denen ich gleich zu Beginn meinen herzlichen Dank ausspreche.

Beginnen werden wir heute mit der Versorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen. Neben Behandlungsstandards leichter und schwerer Verletzungen freuen wir uns besonders darüber, von einem Selbsthilfeverband etwas darüber zu erfahren, wie die Betroffenen selbst ihre Versorgungssituation beurteilen.

Das Thema der Krankenhausinfektionen stand zwar bereits vor 2 Jahren im Programm, ist jedoch nach wie vor hochaktuell und gewinnt auch im politischen Raum zunehmend an Bedeutung.

Bereits vor 2 Jahren stellten wir uns die Frage, wohin sich das Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung entwickelt. Damals hatten die gesetzlichen Unfallversicherungsträger ihre ambulanten Heilverfahren neu konzipiert. Heute erreichen wir einen neuen entscheidenden Abschnitt: Zum 01.01.2013 werden die neuen Anforderungen für die stationären Heilverfahren in Kraft treten. Was sich konkret dahinter verbirgt, werden wir aus erster Hand durch die DGUV Berlin erfahren. Anschließend diskutieren Experten aus dem Krankenhaussektor unter Moderation des ZDF-Redakteurs Gün ther Neufeldt über die praktischen Auswirkungen dieser Neuordnung.

Aktuelle Entwicklungen bei der Versorgung von Querschnittverletzungen geben Betroffenen Anlass zur Hoffnung. Was sich dahinter verbirgt, welche Innovationen uns tatsächlich erwarten und was von diesen zu halten ist, damit befasst sich ein eigener, hochinteressanter Themenblock.

Handverletzungen und Verletzungen im Kindesalter sind sowohl für die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung als auch für die in Praxis und Klinik behandelnden Ärzte von besonderer Bedeutung. Deshalb dürfen diese Themen auf unserer Agenda natürlich nicht fehlen.

In der Tat haben wir uns an diesem Wochenende wieder ein umfangreiches und anspruchsvolles Programm vorgenommen. Mein besonderer Dank gilt deshalb v. a. allen Referenten, die auch diesmal nicht zögerten, ihr Wochenende zu opfern. Auch sie heiße ich hiermit herzlich willkommen.

Jetzt darf ich die 31. Unfallmedizinische Tagung des Landesverbandes Mitte offiziell eröffnen. Ich wünsche Ihnen zwei interessante und intensive Fortbildungstage und bitte nun Frau Morgenstern um ihre Begrüßungsworte. Als Leiterin der Abteilung Gesundheit des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums ist sie z. B. für die Krankenhausplanung in Rheinland-Pfalz zuständig. Vielen Dank und herzlich willkommen Frau Morgenstern.

Dr. jur. A.R. Platz