Herzlich willkommen in Berlin zur unfallmedizinischen Tagung 2009. Besonders herzlich begrüße ich die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Frau Lompscher, und danke ihr, dass sie sich die Zeit genommen hat, einige Worte an uns zu richten.

Die Teilnehmer, die schon mehrfach an Unfallmedizinischen Tagungen teilgenommen haben, werden es bereits bemerkt haben: Wir haben die Organisation etwas verändert: Die Tagung findet nicht mehr am Freitag und Samstag, sondern am Donnerstag und Freitag statt. Damit haben zumindest die auswärtigen Teilnehmer einen Tag länger Zeit, Berlin zu genießen. Auch inhaltlich hat sich etwas getan. Neben den klassischen unfallchirurgischen Themen wurden in stärkerem Maße die begleitende Therapie, Versorgung und Rehabilitation berücksichtigt. Letztlich ist es das Zusammenwirken aller Bereiche einschließlich des Rehabilitationsmanagements der Verwaltung, das zu optimalen Ergebnissen führt. Da immer mehr Spezialisten an den Unfallmedizinischen Tagungen teilnehmen, haben wir uns bemüht, diese Themen verletzungsortbezogen darzustellen, also unterteilt nach Hand, Fuß, Knie usw., und dies in 3 Räumen, sodass jeder Teilnehmer an beiden Tagen etwas Passendes für sich finden kann. Dieses System hat sich Herr Ziche ausgedacht. Dafür sowie für die Organisation der Tagung insgesamt sei ihm herzlicher Dank ausgedrückt.

Integriert sind eine Fachtagung zu einem Forschungsprojekt der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und ein Part am Ende der Veranstaltung des Landesamtes für Arbeitsschutz, eine Zusammenarbeit in der Prävention, die angesichts der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie immer wichtiger wird. Ein besonderes Highlight ist sicher wieder der Sondervortrag, der in diesem Jahr von Herrn Prof. Giegerenzer, Psychologe und wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft, gehalten werden wird.

In den Pausen bitte ich, in jedem Fall die Industrieausstellung zu besuchen, da auf diese Weise wesentlich zur Finanzierung dieser Tagung beigetragen wird.

Besonderer Dank gilt den wissenschaftlichen Leitern, Herrn Prof. Ekkernkamp und Herrn Prof. Mittlmeier, sowie denjenigen, die uns darüber hinaus traditionell unterstützen, Herrn Dr. Eisenschenk und Herrn Prof. Wich für die exzellente fachliche Vorbereitung.

Allen wünsche ich, dass sie viel mitnehmen können und gute Gespräche haben und darf jetzt Frau Senatorin Lompscher um ihr Grußwort bitten.