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Faszination Gefäßchirurgie: innovativ und offen

Fascination vascular surgery: innovative and open

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Unter dem Motto „Faszination Gefäßchirurgie: innovativ und offen“ findet vom 13.10.–16.10.2021 die 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin in Mannheim statt. Entsprechend diesem positiven und zukunftsgewandten Motto möchten wir auch in diesem Themenheft die Faszination der Gefäßchirurgie sowie deren Innovationskraft und Offenheit im interdisziplinären Austausch aus verschiedenen Perspektiven darstellen.

Frau Dr. Katrin Meisenbacher (Heidelberg) stellt aus der Sicht einer jungen engagierten Gefäßchirurgin dar, aus welchen Gründen sie dieses Fach gewählt hat und was sie für die Zukunft von der Weiterentwicklung des Faches Gefäßchirurgie erwartet.

Prof. Dr. H.-H. Eckstein (München), einer der prägenden akademischen Gefäßchirurgen Europas, berichtet rückschauend über seine Sicht der Faszination und Entwicklung der Gefäßchirurgie in Deutschland.

Entscheidend für die weitere wissenschaftliche und klinische Entwicklung der Gefäßchirurgie ist eine ungebrochene Innovationskraft in der endovaskulären Therapie, gepaart mit dem Erhalt und der Modifikation der offenen gefäßchirurgischen Techniken.

“Entscheidend für die Gefäßchirurgie ist ungebrochene Innovationskraft in der offenen und endovaskulären Therapie”

In diesem Sinne skizziert Dr. Tessarek (Lingen) die Innovationen und die revolutionären Entwicklungen für die in der Gefäßchirurgie so wichtige endovaskuläre Therapie der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung.

Die offen-chirurgische Behandlung von Gefäßerkrankungen stellt ein Alleinstellungsmerkmal der Gefäßchirurgie in der Behandlung von Gefäßpatienten dar. Umso wichtiger ist eine Perspektive, wie sich die offene Gefäßchirurgie innovativ und patientenorientiert in der Zukunft weiterentwickeln kann. Herr A. Arnautovic (Düsseldorf) stellt hier mögliche Szenarien für die Zukunft dar.

„Innovativ und offen“ bedeutet auch offen zu sein für Entwicklungen bezüglich der kommenden Herausforderung durch eine alternde Gesellschaft. Aufgrund der immer älter werdenden Patienten sind Überlegungen zur Implementierung von geriatrischen Versorgungskonzepten in der Gefäßmedizin und Gefäßchirurgie zwingend notwendig, um auch in der Zukunft eine qualitativ hochwertige und patientenzentrierte Versorgung leisten zu können. B. Maassen (Aachen) stellt mögliche geriatrische Konzepte für die Gefäßmedizin und Gefäßchirurgie dar.

Eine ganzheitliche und umfassende Versorgung von Gefäßpatienten aus einer Hand beinhaltet auch, dass in Gefäßzentren und gefäßchirurgischen Einheiten eine palliativmedizinische Versorgung implementiert und angeboten werden sollte.

Frau Dr. Neuwert (Regensburg) stellt wichtige Säulen der Palliativmedizin vor, die zunehmend auch für gefäßchirurgische/-medizinische Patienten immer mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Das Themenheft möchte Denkanstöße geben und mögliche Innovationen für die Entwicklung der Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin skizzieren und wir wünschen Ihnen bei der Lektüre viel Freude an der „Faszination Gefäßchirurgie“.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zahlreich auf der 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie in Mannheim oder im digitalen Hybridformat begrüßen könnten.

Ihr

Prof. Dr. med. Markus Steinbauer

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG e. V.)

Kongresspräsident der 37. Jahrestagung der DGG 2021

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M. Steinbauer gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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Steinbauer, M. Faszination Gefäßchirurgie: innovativ und offen. Gefässchirurgie 26, 337–338 (2021). https://doi.org/10.1007/s00772-021-00805-w

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