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Diagnostik des Endometriumkarzinomes und seiner Präkanzerosen

In Europa und Nordamerika ist das Endometriumkarzinom mittlerweile häufiger als das Zervixkarzinom[18]. So betrug in der BRD des Jahres 1987 die standardisierte Inzidenz für das Zervixkarzinom 15,0 Neuerkrankungen/100.000 EW mal Jahr. Für das Endometriumkarzinom wurde dagegen mit 23,8 ein deutlich höherer Wert ermittelt [19]. Im Gegensatz zum Zervixkarzinom, bei dem eine zytologische Vorsorgeroutine etabliert ist, und bei dem durch die HPV-Diagnostik wahrscheinlich zukünftig eine noch gezieltere Selektion gefährdeter Patientinnen möglich ist [16], entzieht sich das Endometriumkarzinom bislang der systematischen Vorsorge. Vielmehr werden das Karzinom und seine Vorläufer zumeist aufgrund atypischer uteriner Blutungen diagnostiziert. Der vorliegende Artikel gibt eine Übersicht über die Karzinogenese, die Aussagekraft der gängigen diagnostischen Verfahren sowie über mögliche Strategien in der Früherkennung des Endometriumkarzinomes.

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Brandner, P., Neis, K. Diagnostik des Endometriumkarzinomes und seiner Präkanzerosen. Onkologe 5, 381–387 (1999). https://doi.org/10.1007/s007610050372

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/s007610050372