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Pädiatrie & Pädologie

, Volume 50, Issue 1, pp 24–27 | Cite as

Medikamentenfreie Optionen bei AD(H)S

  • W.A. Schuhmayer
Originalien

Die ersten Hinweise auf das Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom [AD(H)S] in der Literatur reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück, als der Arzt Heinrich Hoffmann 1845 in seinem Struwwelpeter verschiedene „Typen“ skizzierte, u. a. den ADHS-Patienten „Zappelphilipp“. Wer in Österreich nach konkreten Zahlen sucht, müht sich vergeblich. Die Schätzungen zur Häufigkeit reichen bis zu 12 % der Kinder im schulpflichtigen Alter, je nach Klassifizierungssystem (Klassifikation nach DSM-IV und ICD-10 in Infobox 1). Die gefühlte Häufigkeit liegt bei etwa dem Dreifachen dieser Zahl, wenn man bedenkt, dass der Reflex „ADHS“ bei vielen Kindern zum Tragen kommt, die eben einfach nur unaufmerksam sind.

Leider wird auch stigmatisiert, ohne den fachlich konkreten Diagnoseweg einzuhalten, wie er im österreichischen Konsensusbericht und anderen Publikationen definiert ist. Nicht vergessen werden sollte der Kontext verschiedener „jugendlicher Lebensformen“, z. B. ein chronischer Schlafmangel,...

Drug-free options in AD(H)S

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt. W.A. Schuhmayer gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Es gab zu dieser Arbeit keine finanzielle Aufwandsentschädigung seitens Sanova, der Vertreiberfirma von Equazen® Pro. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren.

Literatur

Literatur beim Verfasser

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Österreichisches Institut für tiergestützte Therapie und ForschungGföhlÖsterreich

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