Regionalmanagement auf dem Prüfstand

Anspruch und Wirklichkeit kommunikativer Verfahren in der Regionalplanung

In jüngster Zeit ist in Deutschland ein Wiederaufflammen der Debatte um eine Modernisierung der Regionalplanung zu beobachten. Ursächlich hierfür ist zum einen der unverkennbare Bedeutungsgewinn der regionalen Ebene in den 90er Jahren. Zum anderen erfordert die breite Kritik an der mangelhaften Implementation verbindlicher Planziele innovative Lösungsstrategien. Kommunikative Planungsprozesse von Mediationsverfahren über Regionalkonferenzen und Regionalen Entwicklungskonzepten bis hin zum Regionalmanagement werden die klassischen Pflichtaufgaben – Regionalplan und formalisierte Beteiligungsverfahren – flexibel und problemorientiert ergänzen müssen. Im Mittelpunkt des vorliegenden Beitrages stehen Fragen nach den bisherigen Erfahrungen mit den neuen Ansätzen in der Regionalplanung. Dabei zeigt sich eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem theoretischen Anspruch und der praktischen Anwendung dieser Verfahren im Planungsalltag.

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Wiechmann, T. Regionalmanagement auf dem Prüfstand . STANDORT – Zeitschrift für Angewandte Geographie 23, 43–47 (1999). https://doi.org/10.1007/s005489970044

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