Liebe Leserin, liebe Leser,

Nur wenige Programme stellen jedoch auf die bereits vorhandene Gründungsszene ab. So wird die “freie Beratungsszene”– neben den etablierten Stellen wie Kammern, Verbänden, Kommunen – regelmäßig vernachlässigt. Auch viele Unternehmensberater, Steuerberater, Rechtsanwälte haben sich auf die Beratung von Existenzgründern spezialisiert. Sie sollten, da sie “vor Ort” bei ihren Klienten sind, vermehrt in die staatlichen Programme einbezogen werden. Eine besondere Klientel sind Gründerinnen – nicht weil sie schlechter ausgebildet wären als Gründer. Doch welcher Mann wird bei einem Kreditgespräch bei seiner Hausbank gefragt, ob seine Frau mit der Gründung einverstanden sei, oder welchem Mann wird bei einem Beratungsgespräch unterstellt, er schaffe seinen Haushalt nicht mehr? In einigen Regionen haben sich daher mit großem Erfolg Beraterinnennetzwerke etabliert, die sich dieser Zielgruppe annehmen. Letztlich seien noch die Existenzgründungsinitiativen der Hochschulen erwähnt. Hier ergeben sich zusätzlich erfolgversprechende Ansätze.

Sollten Sie sich selbständig machen wollen, wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

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, . Liebe Leserin, liebe Leser,. STANDORT – Zeitschrift für Angewandte Geographie 23, 1 (1999). https://doi.org/10.1007/s005489970001

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